{"id":183050,"date":"2019-11-13T20:29:41","date_gmt":"2019-11-13T19:29:41","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=183050"},"modified":"2019-11-13T20:29:41","modified_gmt":"2019-11-13T19:29:41","slug":"so-kommen-fahrrad-und-e-scooterfahrer-sicher-durch-herbst-und-winter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=183050","title":{"rendered":"So kommen Fahrrad- und E-Scooterfahrer sicher durch Herbst und Winter"},"content":{"rendered":"<p>Laub, N\u00e4sse, Schneematsch oder Eis k\u00f6nnen Radwege und Stra\u00dfen in der kalten Jahreszeit in Rutschbahnen verwandeln. Wer auf zwei R\u00e4dern unterwegs ist, kommt dann besonders schnell ins Schleudern. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Fahrrad- und E-Scooterfahrern Sicherheitstipps.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Fahrstil anpassen<\/strong><br \/>\nWer trotz Schmuddelwetter mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter unterwegs ist, sollte die Fahrweise an die schwierigen Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse anpassen. Ist der Untergrund nass, glitschig oder eisig, steigt die Sturzgefahr. \u201eVerschiedene Bodenbel\u00e4ge wie Pflastersteine oder Asphalt k\u00f6nnen unterschiedlich rutschig sein. Laub oder Schnee verdeckt zudem oft Unebenheiten\u201c, so Dimitar Gouberkov. Er r\u00e4t daher: \u201eLangsam und vorausschauend fahren, pl\u00f6tzliches Bremsen oder schnelles Lenken gerade in Kurven vermeiden.\u201c F\u00fcr alle F\u00e4lle empfiehlt es sich, einen gr\u00f6\u00dferen Sicherheitsabstand zu Fu\u00dfg\u00e4ngern und Autos einzuhalten. Wer zu einem Termin unterwegs ist, sollte daher besser mehr Zeit einplanen. Bei Schnee ist langsames Fahren noch gut m\u00f6glich, wenn er locker auf dem Untergrund aufliegt. Eine festgefahrene Schneedecke dagegen bedeutet Rutschgefahr! Wenn der Radweg nicht ger\u00e4umt ist, d\u00fcrfen Rad- und E-Scooterfahrer auf ger\u00e4umte Stra\u00dfen ausweichen \u2013 selbst wenn das blaue Verkehrszeichen mit dem Fahrrad-Symbol den Radweg als benutzungspflichtig kennzeichnet. \u00dcbrigens: Wer mit einem geliehenen E-Scooter unterwegs ist, sollte diesen nach der Fahrt gut sichtbar und an geeigneten Abstellpl\u00e4tzen parken. Mitten auf Geh- und Fahrradwegen werden die angesagten Gef\u00e4hrte \u2013 gerade im Dunklen und bei schlechter Sicht \u2013 zu einer erheblichen Gefahr f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Fahrer.<\/p>\n<p><strong>Equipment winterfest machen<\/strong><br \/>\nNicht nur der Fahrstil, auch die Reifen sollten dem oft rutschigen Untergrund angepasst sein. E-Scooter verf\u00fcgen grunds\u00e4tzlich \u00fcber recht breite Reifen. \u201eDadurch bekommt der Roller mehr Halt auf der Fahrbahn\u201c, informiert Gouberkov. Das gilt auch f\u00fcr Fahrr\u00e4der: \u201eJe breiter die Reifen, umso besser der Grip.\u201c F\u00fcr Zweir\u00e4der gibt es sogar Winterreifen mit speziellem Profil. Zudem bieten Reifen mit Spikes mehr Sicherheit auf nicht ger\u00e4umten Stra\u00dfen und eisigen Wegen. \u201eWer keine Winterreifen hat, kann einfach etwas Luft aus den Reifen lassen. So wird die auf der Stra\u00dfe aufliegende Fl\u00e4che gr\u00f6\u00dfer und das Rad bekommt mehr Halt auf der Fahrbahn\u201c, erg\u00e4nzt der Unfallexperte. Au\u00dferdem sollten sowohl Fahrer von E-Scootern als auch Radfahrer ihre Bremsen regelm\u00e4\u00dfig kontrollieren. Denn gefrorenes Kondenswasser in den Bremsz\u00fcgen kann dazu f\u00fchren, dass die Bremsen nicht mehr funktionieren. F\u00fcr E-Tretroller und auch E-Bikes gilt zudem: Die Akkus reagieren auf N\u00e4sse und K\u00e4lte. Vor allem kalte Temperaturen reduzieren ihre Leistungsf\u00e4higkeit und somit ihre Reichweite. Daher ist es ratsam, das Gef\u00e4hrt in trockener und warmer Umgebung zu parken. Da sich bei E-Scootern im Gegensatz zum E-Bike der Akku in unmittelbarer N\u00e4he der Fahrbahn befindet, kann er schnell nass werden. Auch wenn die Akkus in der Regel vor Spritzwasser gesch\u00fctzt sind, empfiehlt es sich, sie nach einem Ausflug bei N\u00e4sse und K\u00e4lte abzutrocknen.<\/p>\n<p><strong>Auf Sichtbarkeit und gute Beleuchtung achten<\/strong><br \/>\nWer in der Dunkelheit unterwegs ist, sollte gut sichtbar sein. \u00c4hnlich wie beim Fahrrad sind beim E-Scooter eine Beleuchtung vorne und hinten sowie Seitenreflektoren Pflicht. Fahrr\u00e4der ben\u00f6tigen dar\u00fcber hinaus einen nach vorne reflektierenden R\u00fcckstrahler in Wei\u00df sowie einen nach hinten in Rot. Dazu kommen an den Pedalen gelbe Reflektoren nach vorne und nach hinten. Der Unfallexperte r\u00e4t zudem zu heller Kleidung. Wer nur dunkle Winterjacken besitzt, kann mit einer Warnweste f\u00fcr mehr Sichtbarkeit sorgen. \u201eDaf\u00fcr eignen sich auch zus\u00e4tzliche Reflektoren zum Aufkleben oder sogenannte Reflektorb\u00e4nder \u2013 f\u00fcr das Gef\u00e4hrt und den Fahrer\u201c, so Gouberkov.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Laub, N\u00e4sse, Schneematsch oder Eis k\u00f6nnen Radwege und Stra\u00dfen in der kalten Jahreszeit in Rutschbahnen verwandeln. Wer auf zwei R\u00e4dern unterwegs ist, kommt dann besonders schnell ins Schleudern. 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