{"id":182997,"date":"2019-11-12T20:48:53","date_gmt":"2019-11-12T19:48:53","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=182997"},"modified":"2019-11-12T20:48:53","modified_gmt":"2019-11-12T19:48:53","slug":"alexander-von-humboldt-schule-nimmt-mit-eric-greifenhagen-am-bezirksentscheid-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=182997","title":{"rendered":"Alexander-von-Humboldt-Schule nimmt mit Eric Greifenhagen am Bezirksentscheid teil"},"content":{"rendered":"<p>Vorlesen ist eine Superkraft! So sieht es zumindest der B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels, der in diesem Jahr zum 61. Mal mehr als 600.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu seinem renommierten Vorlesewettbewerb eingeladen hat. Unter der Schirmherrschaft des Bundespr\u00e4sidenten ist dies einer der gr\u00f6\u00dften bundesweiten Sch\u00fclerwettbewerbe. Allj\u00e4hrlich richtet er sich an die Kinder der Jahrgangsstufe 6. In ihren Klassen ermitteln sie im Deutschunterricht ihre Klassensieger, die sich dann wiederum vor ihren Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fclern behaupten m\u00fcssen. Vor wenigen Tagen hat die Alexander-von-Humboldt-Schule ihren Schulsieger ermittelt: Eric Greifenhagen aus der 6d wird dem B\u00f6rsenverein zur Teilnahme am Bezirksentscheid im kommenden Fr\u00fchjahr gemeldet. Die Auswahl traf eine kompetente Jury, die sich mit Buchh\u00e4ndlerin Gerlinde Becker, der Leiterin der Stadtb\u00fccherei Lauterbach Petra Scheuer, Pfarrer Sven Kie\u00dfling, Deutschlehrerin Sigrid Gebel und dem Deutsch-LK-Sch\u00fcler Lars Rodemer hochkonzentriert den Vortr\u00e4gen der jeweils beiden Klassenbesten widmete.<!--more--><\/p>\n<p>Angetreten waren Jada K\u00f6nig und Leonard H\u00f6cher aus der 6a, Leni Traud und Jan Dietrich aus der 6b, Ava Scheid und Lennja Staubach aus der 6c sowie Salih Syliqi und Eric Greifenhagen aus der 6d. In der ersten Runde konnten die Vorlesenden selbstausgew\u00e4hlte Literatur vorstellen. Dies hatte f\u00fcr sie den Vorteil, dass sie ihre dreimin\u00fctigen Passagen gut ein\u00fcben konnten. Die Jury legte bei ihrer Beurteilung Wert auf Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl. \u201eWird sicher und fl\u00fcssig gelesen?\u201c, \u201eIst das Tempo angemessen?\u201c \u201eGelingt es, die Stimmung des Geschehens zu vermitteln?\u201c Diese Fragen galt es von den Experten einzusch\u00e4tzen. Bei der ersten Runde lag auch ein Augenmerk auf der ausgew\u00e4hlten Passage: Wie gut f\u00fchren die Vorlesenden ihr Publikum zur gew\u00e4hlten Textstelle? Ist der Zeitrahmen richtig? Ist die Passage in sich schl\u00fcssig?<\/p>\n<p>So war es ganz sch\u00f6n viel, auf das die Vorlesenden genauso wie die Jury achten mussten. F\u00fcr das Publikum indes, das sich aus dem kompletten sechsten Jahrgang zusammensetzte, war es ein sehr unterhaltsamer Vormittag, bekamen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler doch Einblick in die Literatur, die ihre Mitsch\u00fcler interessiert und die vielleicht auch mal etwas f\u00fcr sei w\u00e4re: Gleich zweimal stand Harry Potter auf der Vorleseliste: Mit \u201eDie Heiligt\u00fcmer des Todes\u201c und \u201eDer Gefangene von Askaban\u201c pr\u00e4sentierten die Vorlesenden die unverw\u00fcstliche Pr\u00e4senz des jungen Zauberers. Weitere Buchtitel waren \u201eAn der Arche um Acht\u201c, \u201eYoda ich bin, alles ich wei\u00df\u201c, \u201eCharlie und Leo\u201c, \u201eLand of Stories \u2013 Die Suche nach dem Wunschzauber\u201c, \u201eLua und die Zaubermurmel\u201c und \u201eAnimox. Das Heulen der W\u00f6lfe\u201c. Die Vielfallt war also gro\u00df und sowohl die Vorleselust als auch die Freude am Zuh\u00f6ren breiteten sich schnell in der sch\u00f6n dekorierten Aula des Lauterbacher Gymnasiums aus. <\/p>\n<p>Wie sie mit einem fremden Text umgehen, mussten die Klassensieger in der zweiten Runde zeigen. Daf\u00fcr hatte Gerlinde Becker das Buch \u201eWas so in mir steckt\u201c ausgew\u00e4hlt. Mit gro\u00dfer Freude las Sven Kie\u00dfling die ersten einf\u00fchrenden Seiten aus dem Buch vor und machte wie die ihm folgenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler neugierig auf die Geschichte des 13-j\u00e4hrigen Rob, der erstmals verliebt ist und sich einiges \u00fcberlegen muss, um die Angebetete zu beeindrucken. F\u00fcr die Vorlesenden ging es nun auch um die Frage, ob sie den Inhalt antizipieren k\u00f6nnen, um Betonung, Tempo, vielleicht sogar Stimmwechsel schnell anzupassen. K\u00f6nnen sie unbekannte S\u00e4tze in ihrer ganzen L\u00e4nge schnell erfassen? Und nicht zuletzt: Haben sie soviel Selbstvertrauen in ihren Lesesituationen, dass sie die Schule auch in einem h\u00f6heren Wettbewerbsniveau gut vertreten k\u00f6nnen? All das hatte die Jury zu bewerten, nachdem beide Vorleserunden beendet waren. Schwierig war es, denn gerade die beiden Besten lagen eng beieinander und jedes Jurymitglied versuchte die anderen von seinem Favoriten zu \u00fcberzeugen. Da flossen dann schon kleine F\u00fcr und Wider mit in die Bewertung, bis die f\u00fcnf Experten sich in der letzten Minute einigen konnten und Lars Rodemer Eric Greifenhagen als Schulsieger vorstellte. \u201eIhr wart alle richtig gut, sonst w\u00e4rt ihr ja nicht hier vorne gewesen\u201c, unterstrich Rodemer die Leistung aller Vorlesenden, \u201eAber es kann leider nur einen Sieger geben.\u201c<\/p>\n<p>Und mit dem freuten sich dann alle im Saal. Hanna Borchers, die Leiterin des Wettbewerbs, gratulierte noch einmal allen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, f\u00fcr die sie kleine Geschenke mitgebracht hatte. Die Urkunde als Schulsieger nahm Eric Greifenhagen mit nachhause. Er wird im Fr\u00fchjahr dann erneut antreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vorlesen ist eine Superkraft! So sieht es zumindest der B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels, der in diesem Jahr zum 61. Mal mehr als 600.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu seinem renommierten Vorlesewettbewerb eingeladen hat. Unter der Schirmherrschaft des Bundespr\u00e4sidenten ist dies einer der gr\u00f6\u00dften bundesweiten Sch\u00fclerwettbewerbe. Allj\u00e4hrlich richtet er sich an die Kinder der Jahrgangsstufe 6. 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