{"id":182977,"date":"2019-11-11T21:32:33","date_gmt":"2019-11-11T20:32:33","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=182977"},"modified":"2019-11-11T21:32:33","modified_gmt":"2019-11-11T20:32:33","slug":"karikaturen-ausstellung-im-rahmen-der-26-fuldaer-energiewochen-klimawandel-ist-nicht-witzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=182977","title":{"rendered":"Karikaturen-Ausstellung im Rahmen der 26. Fuldaer Energiewochen -\u201eKlimawandel ist nicht witzig\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mit spitzer Feder nimmt der Karikaturist Gerhard Mester das politische und gesellschaftliche Geschehen in Deutschland und der Welt aufs Korn \u2013 regelm\u00e4\u00dfig werden seine Karikaturen in deutschen Tageszeitungen oder Magazinen ver\u00f6ffentlicht. Sein besonderes Augenmerk gilt dem Klimawandel, in zahlreichen seiner zugespitzten Motive hat er die Sorglosigkeit und den Zynismus vieler Menschen oder die hilflosen Bem\u00fchungen der Politik zum Thema gemacht. Jetzt sind mehr als 30 seiner Karikaturen zu diesem Thema unter dem Titel \u201eKlimawandel ist nicht witzig\u201c im Fuldaer Stadtschloss zu sehen. Die Ausstellung, die noch bis zum 28. November im Mittleren Vestib\u00fcl des Schlosses zu sehen ist, bildet zugleich einen wichtigen Baustein der 26. Fuldaer Energiewochen. <!--more--><\/p>\n<p>Bei der Ausstellungser\u00f6ffnung betonte Dorothe Hergott, Klimaschutzmanagerin der Stadt Fulda, die Relevanz des Themas auch f\u00fcr unsere Region. Nach einer Aufstellung Hessischen Landesamts f\u00fcr Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) f\u00fcr das Jahr 2018 hat der Klimawandel l\u00e4ngst auch in Hessen seine Spuren hinterlassen: Sturmtief Friederike und die Borkenk\u00e4ferplage seien Symptome, die Zahlen und Messwerte spr\u00e4chen \u00fcberdies eine klare Sprache: Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,5 \u00c2\u00b0C war das Jahr 2018 in Hessen das w\u00e4rmste seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1881. Au\u00dfer den Monaten Februar und M\u00e4rz waren alle Monate deutlich zu warm. Der April war in Hessen im Mittel sogar fast 4 \u00c2\u00b0C w\u00e4rmer als im Referenzzeitraum 1981 bis 2010. Das HLNG in seiner Jahresbilanz w\u00f6rtlich: \u201eAuch wenn das Wetter nat\u00fcrlichen Schwankungen unterliegt, sehen wir doch inzwischen deutliche Trends, die nur von den nat\u00fcrlichen Schwankungen \u00fcberlagert werden. Nicht jedes Jahr ist w\u00e4rmer als das vorherige, nicht jeder Sommer ist trockener als der vorherige, es wird auch in den kommenden Jahren noch verregnete Sommer oder schneereiche Winter geben. Aber: Sie werden seltener.\u201c <\/p>\n<p>\u201eDie Karikaturen bieten \u2013 jenseits aller alarmierender Zahlen und Messwerte \u2013 einen emotionalen Zugang zum Thema\u201c, sagte Hergott. Die Motive k\u00f6nnten dazu dienen, durch ihre satirische Auseinandersetzung mit dem Thema die \u201eKernprobleme\u201c eines gesellschaftlichen Zustandes treffend zu zeichnen oder aber zum Nachdenken anzuregen, erg\u00e4nzte sie. Sie dankte dem Fachzentrum Klimawandel und Anpassung am Hessischen Landesamt f\u00fcr Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), das die Motive der Wanderausstellung als Leihgabe zur Verf\u00fcgung gestellt hat. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit spitzer Feder nimmt der Karikaturist Gerhard Mester das politische und gesellschaftliche Geschehen in Deutschland und der Welt aufs Korn \u2013 regelm\u00e4\u00dfig werden seine Karikaturen in deutschen Tageszeitungen oder Magazinen ver\u00f6ffentlicht. 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