{"id":182767,"date":"2019-11-04T21:02:32","date_gmt":"2019-11-04T20:02:32","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=182767"},"modified":"2019-11-04T21:03:03","modified_gmt":"2019-11-04T20:03:03","slug":"ueberregional-interessant-die-max-eyth-schule-lockt-interessenten-aus-dem-weiten-umland-nach-alsfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=182767","title":{"rendered":"\u00dcberregional interessant: Die Max-Eyth-Schule lockt Interessenten aus dem weiten Umland nach Alsfeld"},"content":{"rendered":"<p>Einfach reinkommen, umschauen und sich \u00fcber das Angebot der gr\u00f6\u00dften Schule im Vogelsbergkreis informieren \u2013 ein zwangloser Rahmen f\u00fcr ein Kennenlernen der Max-Eyth-Schule bot sich Ende Oktober, als sich die Europaschule unter dem Motto \u201eOpen MES\u201c wieder einmal dem interessierten Publikum mit ihrem Angebot pr\u00e4sentierte. Und dazu geh\u00f6rt so allerhand, wie bei einem Rundgang durch die Einrichtung unschwer zu erkennen war: Die Max-Eyth-Schule ist Fachschule, Abendhaupt- und realschule, Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufliches Gymnasium und bietet ein Berufsvorbereitungsjahr. Sie ist Berufsschule f\u00fcr verschiedene Berufe aus Handwerk, Verwaltung, Ern\u00e4hrung, Technik und Gesundheitswesen und sie ist Ausbildungsplatz f\u00fcr Sozialassistenten und Ma\u00dfschneider. Als Europaschule hat sie ein Kooperationsnetz in viele europ\u00e4ische L\u00e4nder aufgebaut und Zugang zu F\u00f6rderma\u00dfnahmen \u2013 von beidem k\u00f6nnen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler; Auszubildenden und Studierenden an der Max-Eyth-Schule profitieren. Entsprechend gro\u00df ist das Interesse an den Angeboten der Schule, deutlich wurde dies auch an den Kennzeichen der Autos, die zum Tag der offenen T\u00fcr auf den Parkpl\u00e4tzen rund um die Schule standen: Gie\u00dfen, Friedberg, Fulda, Darmstadt, Kassel, Schwalm \u2013 von \u00fcberall her kamen jungen Menschen mit ihren Familien, um die Schule kennenzulernen.<!--more--><\/p>\n<p>Zur Freude aller Beteiligten nat\u00fcrlich und ganz besonders zur Freude der Schulleitung, die den Besuchern gleich am Eingang Gelegenheit zu einem ersten Gespr\u00e4ch gab. Schon hier, im ansprechenden Foyer der Schule, herrschte buntes Treiben, nicht zuletzt, weil hier das Caf\u00e9 Europa mit viele Spezialit\u00e4ten der Partnerl\u00e4nder zum Verweilen und auch ein Nudel- und Salatbuffet zum Genie\u00dfen einluden. Letzteres stellte wie nebenbei die Kompetenz des hauswirtschaftlichen Bereichs der Schule heraus \u2013 nur eine Facette von vielen, wie unter anderem anhand der hier im Rahmen einer Modenschau und einer Ausstellung gezeigten Kleidungsst\u00fccke deutlich wurde, die die Ma\u00dfschneiderinnen pr\u00e4sentierten. Auf der B\u00fchne im Erdgeschoss boten dar\u00fcber hinaus auch die Kurse Darstellendes Spiel der Schule eine Kostprobe ihres K\u00f6nnens und es gab musikalische Darbietungen direkt aus der Schulgemeinde. <\/p>\n<p>Auf den G\u00e4ngen und in den R\u00e4umen des Hauptgeb\u00e4udes pr\u00e4sentierten sich die einzelnen Fachbereiche, die in den verschiedenen Schulformen zu finden sind. Die IT-Experten standen interessierten G\u00e4ste Rede und Antwort und hatten zu Anschauungszwecken einen Computer aus den Anf\u00e4ngen der PC-Zeit mitgebracht.<\/p>\n<p>\u201eWieviel Zucker ist wohl im Butterkeks und wieviel immer noch in der zuckerreduzierten Variante?\u201c Die meisten G\u00e4ste kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als die Aufgaben l\u00f6sten, die die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Fachbereichs Ern\u00e4hrung gemeinsam mit den Wirtschafts- und Verwaltungsleuten ihnen stellten. Nebenan luden die angehenden Sozialassistenten und Heilerziehungspfleger dazu ein, die eigenen Sinne zu testen. So hatten sie eine ganze Reihe mit Riech- und F\u00fchlproben angeordnet, die zu teils \u00fcberraschenden Erkenntnissen f\u00fchrten. Wer sich ein wenig verw\u00f6hnen lassen wollte, f\u00fcr den bot der Klangstuhl eine willkommene Abwechslung, denn hier massieren Klangwellen den ganzen K\u00f6rper! Reaktionsf\u00e4higkeit, Koordination und Teamf\u00e4higkeit \u2013 all das boten die Studierenden im Fachbereich Gesundheit. Unter dem \u00dcberbegriff \u201eKommunikation\u201c pr\u00e4sentierten sie verschiedene M\u00f6glichkeiten der Interaktion \u2013 nicht zuletzt, weil Kommunikation ein Thema ist, das l\u00e4ngst nicht nur im Gesundheitswesen eine Rolle spielt, sondern in allen Fachbereichen der Schule zuhause ist. <\/p>\n<p>Lebendig und modern pr\u00e4sentierten sich an diesem Tag auch die sogenannten Standardf\u00e4cher, die Fremdsprachen, die an der Europaschule nat\u00fcrlich eine wichtige Rolle spielen, und die Fachbereiche Mathematik und Physik. Die Chemiker hatten zur \u201eChemical Showtime\u201c eingeladen und lie\u00dfen es im Labor \u2013 nat\u00fcrlich gut gesch\u00fctzt \u2013 krachen und blitzen, dass es eine wahre Freude war. Die Biologen gew\u00e4hrten den G\u00e4sten Blicke durch die Mikroskope. Der Fachbereich Technik hatte Versuchsreihen aus den Gebieten der Elektrotechnik, der Pneumatik, und Mechanik aufgebaut und sie gaben Einblicke in das Zeichenprogramm \u201eInventor\u201c, mit dem beispielsweise in der Fachoberschule gearbeitet wird. Die angehenden Ma\u00dfschneiderinnen hatten in den Ateliers ihre N\u00e4hmaschinen angeworfen und halfen dabei, kleine T\u00e4schchen in zwanzig Minuten zu n\u00e4hen. Eine individuelle Farb- und Stilberatung hatten sie ebenfalls im Angebot! Hochinteressant wurde es auch, wenn man die Werkst\u00e4tten und den Au\u00dfenbereich der Schule aufsuchte, denn auch hier hatten sich die Fachbereiche nicht nur anschauliche, sondern auch beeindruckende Darbietungen f\u00fcr ihre G\u00e4ste \u00fcberlegt. Die Karosserie- und Fahrzeugbauer hatten einen Parcours aufgebaut, der mit Hilfe eines gro\u00dfen Portalkrans absolviert werden musste, und sie lie\u00dfen ihre Besucher mit einem Elektrogabelstapler Paletten stapeln, w\u00e4hrend sich die Lehrkr\u00e4fte des Bereichs Land- und Baumaschinenmechatronik f\u00fcr die etwas lautere Variante entscheiden hatten: Maschinen mit 240 PS standen bereit und konnten angelassen werden, daneben alte Traktoren, auf denen eine kleine Ausfahrt in die Stadt m\u00f6glich war. Selbstverst\u00e4ndlich pr\u00e4sentierten auch die Bereiche Technik und Holztechnik interessante Projekte und lie\u00dfen ihre G\u00e4ste an ihrem T\u00e4tigkeitsfeld teilhaben. In der Holzwerkstatt konnten sich die Besucher als Andenken ein CNC-unterst\u00fctzt hergestelltes Werkst\u00fcck mitnehmen, und wer sich verausgaben wollte, f\u00fcr den hatte schlie\u00dflich noch der Fachbereich Sport M\u00f6glichkeiten zum Kistenklettern und Torwandschie\u00dfen aufgebaut.<\/p>\n<p>Viele der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Auszubildenden und Studierenden nahmen an dem Tag der offenen T\u00fcr teil, pr\u00e4sentierten ihre Fachgebiete und informierten \u00fcber ihre Ausbildung an der Max-Eyth-Schule. Denn neben den Pr\u00e4sentationen sind die Gespr\u00e4che aus der Praxis ein wichtiger Baustein dieser Veranstaltung, die von der Schulleitung und den Lehrkr\u00e4ften als sehr erfolgreich bezeichnet wurde. \u201eWir hatten durchg\u00e4ngig Interessenten an allen Punkten\u201c, res\u00fcmierte Schulleiter Friedhelm Walther am Nachmittag, und betonte: \u201eDie meisten Menschen kamen sehr zielgerichtet, wussten genau, welche Fachbereiche sie sehen wollten, oder welche Infos Ihnen noch fehlten. Und viele von Ihnen hatten wirklich lange Wege auf sich genommen.\u201c Unter den G\u00e4sten in der Max-Eyth-Schule weilte auch Alsfelds B\u00fcrgermeister Stephan Paule; er zeigte sich stolz auf den Schulstandort Alsfeld und die Bedeutung der Europaschule f\u00fcr seine Stadt und die Region: \u201eDie Vielfalt der Berufe und die dabei gezeigte Kompetenz von Sch\u00fclern und Lehrkr\u00e4ften an der Max-Eyth-Schule ist beispielhaft\u201c, so der Rathauschef. \u201eGute berufliche Schulen bilden das R\u00fcckgrat der Ausbildung in unserer Region. Heimische Unternehmen in Handwerk, Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe sch\u00f6pfen einen Teil ihrer St\u00e4rke aus den exzellenten Ausbildungsbedingungen in der Region. Dass die Max-Eyth-Schule hier hervorragend aufgestellt ist, zeigt allein die Tatsache, dass ich schon mehreren Unternehmenschefs begegnet bin, die den Tag der offenen T\u00fcr ebenfalls besuchen. Besonders herausragend ist auch die europ\u00e4ische Dimension der Arbeit der Schule. Dies zeigt, dass berufliche Bildung nicht regional isoliert, sondern europa- und weltweit vernetzt ist.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Einfach reinkommen, umschauen und sich \u00fcber das Angebot der gr\u00f6\u00dften Schule im Vogelsbergkreis informieren \u2013 ein zwangloser Rahmen f\u00fcr ein Kennenlernen der Max-Eyth-Schule bot sich Ende Oktober, als sich die Europaschule unter dem Motto \u201eOpen MES\u201c wieder einmal dem interessierten Publikum mit ihrem Angebot pr\u00e4sentierte. Und dazu geh\u00f6rt so allerhand, wie bei einem Rundgang durch &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":182768,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-182767","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/182767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=182767"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/182767\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":182770,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/182767\/revisions\/182770"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/182768"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=182767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=182767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=182767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}