{"id":182614,"date":"2019-10-29T10:35:41","date_gmt":"2019-10-29T09:35:41","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=182614"},"modified":"2019-10-29T10:35:41","modified_gmt":"2019-10-29T09:35:41","slug":"aok-veroeffentlicht-kh-mindestmengenliste-fuer-hessen-routine-rettet-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=182614","title":{"rendered":"AOK ver\u00f6ffentlicht KH- Mindestmengenliste f\u00fcr Hessen &#8211; Routine rettet Leben"},"content":{"rendered":"<p>Verbindliche Mindestmengenregelungen f\u00fcr Krankenh\u00e4user retten Leben. Denn laut Studien ist in Kliniken, die die vorgegebenen Mindestmengen einhalten, das Sterblichkeitsrisiko f\u00fcr die Patientinnen und Patienten deutlich geringer als in Krankenh\u00e4usern mit Fallzahlen unterhalb der Mindestmenge. Deshalb gibt es jetzt erstmals eine \u00dcbersicht \u00fcber alle hessischen Kliniken, die im kommenden Jahr Mindestmengen-relevante Operationen mit besonders hohen Risiken durchf\u00fchren d\u00fcrfen. <!--more--><\/p>\n<p>Die Karte enth\u00e4lt auch die von den Kliniken aktuell gemeldeten Fallzahlen f\u00fcr alle sieben Behandlungen, zu denen gesetzlich vorgegebene Mindestmengen existieren. Es handelt sich um besonders anspruchsvolle und komplizierte Behandlungen, bei denen das Risiko der Patientinnen und Patienten f\u00fcr schwere Komplikationen besonders hoch ist. Derzeit sind dies die Implantation von k\u00fcnstlichen Kniegelenken (50 F\u00e4lle pro Jahr), Transplantationen von Leber (20), Niere (25) und Stammzellen (25), komplexe Operationen an Speiser\u00f6hre (10) und Bauchspeicheldr\u00fcse (10) sowie Versorgung von Fr\u00fch- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm (14).<\/p>\n<p>\u201eKrankenh\u00e4user, die auf der Karte fehlen, d\u00fcrfen die jeweilige Behandlung nicht durchf\u00fchren. Sie haben schlicht und einfach nicht nachgewiesen, dass sie die Eingriffe oft genug vornehmen, um eine entsprechende Routine zu haben. Denn die Studienlage zeigt eindeutig: Routine rettet Leben\u201c, betont Dr. Roland Strasheim, Hauptabteilungsleiter f\u00fcr den Krankenhausbereich, Reha und Fahrkosten bei der AOK Hessen. Hintergrund: Seit diesem Jahr gelten neue Vorgaben f\u00fcr Kliniken, die Mindestmengen-relevante Eingriffe durchf\u00fchren. Sie mussten den Krankenkassen in ihrem Bundesland bis zum 15. Juli ihre aktuellen Fallzahlen melden und eine Prognose \u00fcber die OP-Zahlen im kommenden Jahr abgeben. Die Landesverb\u00e4nde der Krankenkassen haben diese Angaben gepr\u00fcft und dann entschieden, ob sie die Prognose akzeptieren. Eine positive Prognose f\u00fcr 2020 konnten auch Kliniken erhalten, die die notwendige Zahl von Operationen zum Beispiel aus organisatorischen oder personellen Gr\u00fcnden nicht erbracht haben \u2013 wenn sie nachweisen konnten, dass die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Nicht-Erreichen der Mindestzahlen ausger\u00e4umt wurden.<\/p>\n<p>Daneben gibt es auch Krankenh\u00e4user, die die OP-Berechtigung durch die zust\u00e4ndige Landesbeh\u00f6rde erhalten haben, um eine fl\u00e4chendeckende medizinische Versorgung in dem jeweiligen Land zu gew\u00e4hrleisten. Die \u201eMindestmengen-Transparenzkarte\u201c der AOK macht f\u00fcr jede einzelne Klinik transparent, auf welcher Basis die Berechtigung erteilt wurde und welche Fallzahlen zuletzt erreicht wurden. Auch Kliniken, die das erste Mal oder nach einer mindestens zweij\u00e4hrigen Unterbrechung eine Leistungserlaubnis erhalten haben, werden in der Online-Karte extra ausgewiesen. S\u00e4mtliche Informationen aus der Online-Karte sollen im n\u00e4chsten Jahr auch in den Krankenhaus-Navigator der AOK einflie\u00dfen, der Patienten und \u00c4rzte \u00fcber die Qualit\u00e4t von Kliniken informiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Verbindliche Mindestmengenregelungen f\u00fcr Krankenh\u00e4user retten Leben. Denn laut Studien ist in Kliniken, die die vorgegebenen Mindestmengen einhalten, das Sterblichkeitsrisiko f\u00fcr die Patientinnen und Patienten deutlich geringer als in Krankenh\u00e4usern mit Fallzahlen unterhalb der Mindestmenge. 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