{"id":182408,"date":"2019-10-22T08:17:20","date_gmt":"2019-10-22T06:17:20","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=182408"},"modified":"2019-10-22T08:17:20","modified_gmt":"2019-10-22T06:17:20","slug":"apfelfest-und-fluessig-lockt-viele-gaeste-in-die-ohmstadt-grosses-angebot-und-viel-unterhaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=182408","title":{"rendered":"\u201eApfelFest und -fl\u00fcssig\u201c lockt viele G\u00e4ste in die Ohmstadt \u2013 gro\u00dfes Angebot und viel Unterhaltung"},"content":{"rendered":"<p>Zum 31. Mal fand es statt, das Homberger Stadtfest, ausgerichtet als verkaufsoffener Sonntag mit viel Unterhaltung und einem gro\u00dfen Angebot in der Marktwoche und seit einigen Jahren bekannt als \u201eApfelFEST und -fl\u00fcssig\u201c. Bei herbstlichen Temperaturen und Wetterbedingungen lockt es stets viele G\u00e4ste in die Ohmstadt, die auch kleinen oder gr\u00f6\u00dferen Regenschauern gerne trotzen. In diesem Jahr galt das umso mehr, schlie\u00dflich gab es ja direkt bei der Er\u00f6ffnung des Stadtfestes um 11 Uhr ein gro\u00dfes Geheimnis zu l\u00fcften: Die neue Homberger Apfelk\u00f6nigin wurde gekr\u00f6nt! Kerstin Gemmer aus Schadenbach ist die Gl\u00fcckliche, die ihre Heimatregion nun bei allerlei \u00f6ffentlichen Anl\u00e4ssen vertreten darf \u2013 ihr erster Auftritt samt Bad in der Menge ihrer Untertanen ist auf jeden Fall gelungen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Festes begr\u00fc\u00dfte Michael Metz die G\u00e4ste vor der Hauptb\u00fchne, der Kamaxb\u00fchne. Ihm zur Seite standen mit B\u00fcrgermeisterin Claudia Blum und den scheidenden Apfelhoheiten Lea I. und Eva I. Blum betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung von guter Zusammenarbeit bei einem solchen Projekt wie der Marktwoche, die neben dem Stadtfest und dem Kalten Markt noch weitere Veranstaltungen beinhaltet. \u201eHier kann man shoppen, bummeln, Bekannte treffen\u201c, so die Rathauschefin zu den vielen M\u00f6glichkeiten, die die Marktwoche bietet. Auch wenn sich das Gesicht des Kalten Marktes seit seinen Anf\u00e4ngen vor 466 Jahren sicher ver\u00e4ndert hat, folgt man in Homberg\/Ohm doch einer langen Tradition. Gemeinsam zu feiern und dabei auch die Innenstadt zu beleben, sei ein guter Plan. Blum dankte alle Beteiligten f\u00fcr ihr Engagement und das sch\u00f6ne Programm, das hier als Kooperation von vielen zustande gekommen war.<\/p>\n<p>Die scheidenden Hoheiten Lea I. und Eva I. prophezeiten der neuen K\u00f6nigin, die noch im Verborgenen stand, eine sch\u00f6ne Amtszeit. \u201eWir sind tollen Menschen begegnet und haben viele Erfahrungen gesammelt\u201c, so ihr Fazit nach zwei bzw. drei Jahren im Amt. Sie dankten allen Sponsoren und Unterst\u00fctzern f\u00fcr eine Zeit, die ihnen noch \u201elange in Erinnerung bleiben wird.\u201c<\/p>\n<p>Und dann trat sie auf die B\u00fchne, die neue Apfelk\u00f6nigin: Kerstin Gemmer, perfekt ausgestattet mit einem wundersch\u00f6nen apfelroten Kleid, passenden Schuhen, nagelneuer Sch\u00e4rpe und nat\u00fcrlich einem sch\u00f6nen Kr\u00f6nlein, mit dem sie sich nur zu gut in die Reihen der anderen hessischen Hoheiten einreihte, die eigens zu ihrer Kr\u00f6nung nach Homberg\/Ohm gekommen waren: Naturschutzk\u00f6nigen Nora aus Lich-Muschenheim, Vena I., Quellenk\u00f6nigin aus Bad Vilbel, K\u00fcrbisk\u00f6nigin Isabella aus Villingen und Bettina I., Weink\u00f6nigin aus Maintal-Hochstadt. Sie alle hatten kleine Geschenke mitgebracht, die sie ihren neuen Mitk\u00f6nigin \u00fcberreichten, nachdem diese sich in einer ersten Rede freudestrahlend an ihr Publikum gewandt hatte. Sie sei sehr froh, dass der Homberger Gewerbeverein sie ausgew\u00e4hlt habe, so Kerstin I., die auch beruflich in Homberg verwurzelt ist und sich auch bei den zahllosen Sponsoren bedankte, die sie ausgestattet hatten, sei es mit Str\u00fcmpfen, Schuhen oder dem tollen Kleid, mit Frisur und Makeup und vielerlei mehr. Kerstin danke auch ihrer Vorg\u00e4ngerin, von der sie schon viel gelernt habe und die ihr immer mit Rat und Tat zur Seite st\u00fcnden. \u201eIhr werdet eure Entscheidung, mich zur K\u00f6nigin zu machen\u201c, nicht bereuen, rief sie gl\u00fccklich aus und machte sich gleich an ihre erste Amtshandlung: Das Anstechen des Apfelweinfasses und den gemeinsam ersten Schluck des k\u00f6stlichen Apfelgetr\u00e4nks mit Claudia Blum und Michael Metz.<\/p>\n<p>Wie alle anderen G\u00e4ste st\u00fcrzte sie sich bald in die Menge. Zuvor jedoch blieben die G\u00e4ste noch eine kleine Weile an der Hauptb\u00fchne stehen, um die drei Gruppen des Fitnessstudios \u201eTop Fit\u201c auf der B\u00fchne zu bewundern. Diese geriet bei den dynamischen, rhythmischen Darbietungen ganz sch\u00f6n ins Wackeln und konnte sich damit gleich an die weiteren Showeinlagen des Tages gew\u00f6hnen. Mit der Band Aconaqua hielten am Nachmittag n\u00e4mlich hei\u00dfe Sambakl\u00e4nge dort Einzug, und sp\u00e4testens von ihnen lie\u00df der graue Herbsthimmel sich hier und da erweichen.<\/p>\n<p>Bei einem Rundgang durch die Stadt schlie\u00dflich erf\u00fcllten sich die Prophezeiungen der B\u00fcrgermeisterin aufs Beste: Man konnte an diesem Sonntag nach Herzenslust shoppen, bummeln und Menschen treffen, dazu kamen noch die vielen Genussangebote, die die St\u00e4nde und lokale Gastronomie vorhielten. Zu kaufen gab es alles, was das Herz begehrte, und nat\u00fcrlich war auch an die bevorstehende Winter- und Weihnachtszeit gedacht: Felle, H\u00fcte, Socken und jede Menge Weihnachtsgeschenke warteten auf ihre K\u00e4ufer. Der Pomologe Alfred Oehler hatte zur Anschauung verschiedene Apfelsorten mitgebracht und bot an, die \u00c4pfel in den G\u00e4rten der Besucher einzuordnen. Auch die Homberger Vereine pr\u00e4sentierten sich auf dem Fest: Die Homberger Feuerwehr lie\u00df ihr ihr L\u00f6schfahrzeug sehen und ihre Kameraden aus Deckenbach boten hei\u00dfbegehrte Kartoffelpuffer mit Deckenbacher Apfelmus an. Die Handballer betrieben einen Stand, der Obst- und Gartenbauverein war vor Ort, und der Homberger Turnverein hatte sogar ein sportliches Angebot f\u00fcr Kinder zusammengestellt. Das Homberger Blasorchester spielte in Pfeile Hof auf, dar\u00fcber hinaus stellten sich zahlreiche Firmen vor.<\/p>\n<p>Lustig wurde es, als am Nachmittag Clown Ichmael das Stadtfest besuchte, und bei Gro\u00df und Klein f\u00fcr strahlende Gesichter sorgte. Und wer nach dem ausgedehnten Bummel durch die sch\u00f6ne Homberger Altstadt, bei der man auch immer wieder der einen oder anderen Hoheit begegnen konnte, noch Zeit und Lust hatte, der ging zum Kaffeetrinken in das Schlosscaf\u00e9, das nat\u00fcrlich an diesem Tag ebenfalls seine Pforten ge\u00f6ffnet hatte. Dort gab es auch noch die Ausstellung mit Bildern des Homberger Malers Dr. Wilhelm Emil Goetz zu sehen. Noch mehr Kunst konnte man \u00fcbrigens in Hombergs Schaufenstern sehen. Dort standen sieben Bilder der Homberger Grundsch\u00fcler zur Auswahl. G\u00e4ste, die sich die Zeit nahmen, an dem Ratespiel des Gewerbevereins und der Abstimmung \u00fcber die drei sch\u00f6nsten Motive teilzunehmen, hatten nicht nur die Chance \u00fcber die zuk\u00fcnftigen Motive der Ohmtaler mitzuentscheiden, sondern auch noch Ohmtaler zu gewinnen. Die Teilnahmekarten werden nach der Marktwoche ausgewertet, danach werden die Gewinner bekanntgegeben, die sich noch vor Weihnachten \u00fcber ihre Gewinne werden freuen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zum 31. Mal fand es statt, das Homberger Stadtfest, ausgerichtet als verkaufsoffener Sonntag mit viel Unterhaltung und einem gro\u00dfen Angebot in der Marktwoche und seit einigen Jahren bekannt als \u201eApfelFEST und -fl\u00fcssig\u201c. Bei herbstlichen Temperaturen und Wetterbedingungen lockt es stets viele G\u00e4ste in die Ohmstadt, die auch kleinen oder gr\u00f6\u00dferen Regenschauern gerne trotzen. 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