{"id":182405,"date":"2019-10-21T21:08:49","date_gmt":"2019-10-21T19:08:49","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=182405"},"modified":"2019-10-21T21:08:49","modified_gmt":"2019-10-21T19:08:49","slug":"ausbildung-schulwechsel-ausland-oder-einfach-weitermachen-info-veranstaltung-an-der-albert-schweitzer-schule-ueber-moeglichkeiten-nach-der-zehn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=182405","title":{"rendered":"Ausbildung, Schulwechsel, Ausland oder einfach weitermachen &#8211; Info-Veranstaltung an der Albert-Schweitzer-Schule \u00fcber M\u00f6glichkeiten nach der Zehn"},"content":{"rendered":"<p>Nach der zehnten Klasse am Gymnasium kann alles so weitergehen wie bisher: Oberstufe, Abitur und weiterplanen. Nach der zehnten Klasse k\u00f6nnen aber auch die Karten noch einmal neu gemischt werden: Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Gymnasien haben dann ihre Mittlere Reife in der Tasche. Sie k\u00f6nnten eine Ausbildung starten, eine andere Schulform w\u00e4hlen oder auch ein Jahr im Ausland zwischen weitere Pl\u00e4ne schalten. \u00dcber die M\u00f6glichkeiten nach der Mittelstufe informierte nun erstmals eine Veranstaltung an der Albert-Schweitzer-Schule. Antje Stein, Koordinatorin f\u00fcr die Berufs- und Studienorientierung an dem Alsfelder Gymnasium, hatte sie ins Leben gerufen und vier kompetente Referenten zu den verschiedenen M\u00f6glichkeiten eingeladen. \u201eIhr sollt heute nicht nur die M\u00f6glichkeiten kennenlernen, sondern auch die Menschen, die ihr ansprechen k\u00f6nnt, wenn ihr euch f\u00fcr einen Weg entscheiden m\u00f6chtet, der nicht direkt von der Zehn in die E-Phase an unserer Schule f\u00fchrt\u201c, so Stein an die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Jahrgangsstufe 10 gerichtet, die sich daf\u00fcr am vergangenen Donnerstag eine gute Stunde Zeit nehmen durften.<!--more--><\/p>\n<p>Michael Rausch, Berufsberater der Arbeitsagentur, machte den Anfang. F\u00fcr Gymnasiasten mit der Mittleren Reife \u00f6ffnen sich viele T\u00fcren, skizzierte der Experte: Mit einer Ausbildung k\u00f6nne man direkt in den Beruf starten. Man k\u00f6nne aber auch hier in manchen F\u00e4llen \u2013 beispielsweise, wenn man Erzieherin werden m\u00f6chte, eine h\u00f6here Berufsfachschule vor die Ausbildung setzen. Die Ausbildung selbst k\u00f6nne schulisch oder betrieblich erfolgen. Und auch danach sei noch lange nicht Schluss, betonte Rausch, der Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten wie Fachschule, Hochschule oder auch Meisterschule nach der Ausbildung vorstellte. Als weitere Wege ab der Zehn stellte er die verschiedenen Formen der Fachoberschule vor sowie die M\u00f6glichkeit, an ein berufliches Gymnasium zu wechseln.<\/p>\n<p>Warum dies sinnvoll sein kann, erl\u00e4uterte im Anschluss Friedhelm Walther. Er ist Schulleiter an der Max-Eyth-Schule, die mit der gemeinsamen Cafeteria ohnehin mit dem Oberstufenstandort der Albert-Schweitzer-Schule verbunden ist. Er freut sich sehr, dass die Zusammenarbeit beider Schulen intensiviert wird und stellte mit der H\u00f6heren Berufsfachschule, der Fachoberschule und dem Beruflichen Gymnasium gleich drei Wege vor, die man nach der Zehn einschlagen kann. \u201eMan sollte dies aber nur tun, wenn es mit Blick auf die Berufswahl sinnvoll ist\u201c, so Walther, denn ein Schulwechsel bedeute auch immer einen gro\u00dfen Einschnitt. Sinnvoll sei dies auf jeden Fall, wenn man wei\u00df, dass man einen Bereich einschlagen will, den man beispielsweise mit den F\u00e4chern des BG abdecken kann, wie Gesundheit, Ern\u00e4hrung, Soziales, IT oder Mechatronik. Gleiches gilt f\u00fcr das Angebot der Fachoberschule, die nicht zum Allgemeinen Abitur, sondern zur Fachhochschulreife f\u00fchrt. Auch wenn die Stundenpl\u00e4ne und das Stoffangebot des BG in manchen Teilen vom Allgemeinbildenden Gymnasium abweichen, so Walther, nehme man dort am Ende an den zentralen hessischen Abiturpr\u00fcfungen teil und erlange die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur, mit dem man \u2013 unabh\u00e4ngig von de F\u00e4cherwahl am BG \u2013 jedes beliebige Fach studieren k\u00f6nne. Elf Schulformen beherbergt die MES. Mit 1600 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ist sie die gr\u00f6\u00dfte Schule im Kreis \u2013 etwas ganz Besonderes sei ihr Status als Europaschule, auf den Walther explizit verwies. Dieser Status erm\u00f6gliche internationale Austausche und Praktika.<\/p>\n<p>Wer nach der Zehn oder in der Oberstufe ein ganzes Jahr im Ausland verbringen m\u00f6chte, der war aufgerufen, bei Oberstufenleiterin Doris Roth und der Auslandskoordinatorin Susanne Homola genau zuzuh\u00f6ren. Sie stellten M\u00f6glichkeiten vor, \u00fcber verschiedene Programme bereits w\u00e4hrend der Schulzeit ins Ausland zu kommen, darunter das Parlamentarische Patenschaftsprogramm, die Austauschprogramme des Landes Hessen, die Angebote der Rotarier, des Deutschen Fachverbandes High School, des Arbeitskreises gemeinn\u00fctziger Jugendaustauschorganisationen oder privater Anbieter.<br \/>\nRoth und Homola stellten das Antragswesen vor, sprachen \u00fcber die Vorbereitungszeit und nat\u00fcrlich auch \u00fcber die finanzielle Seite solcher Aufenthalte, die oft auf Gegenseitigkeit beruhen, finanziell ausgestattet sind und damit durchaus erschwinglich sind. Vorteile dieser Reisen liegen auf der Hand, so Doris Roth: Sprachenerwerb, neue Freunde und Menschen kennenlernen, kulturelle Bildung, Erweiterung des Horizonts, Kontakte kn\u00fcpfen, die auch \u00fcber die Schulzeit hinaus Bestand haben k\u00f6nnen. Aber: \u201eEs geh\u00f6ren Mut, Motivation und Offenheit dazu.\u201c In der Regel, so betonte die Oberstufenleiterin, werde das Auslandsjahr anerkannt, so dass man kein Schuljahr verliert. Man k\u00f6nne aber auch freiwillig ein Jahr zur\u00fcckgehen \u2013 auch dies sei problemlos m\u00f6glich. Auch wer nach dem Abitur ins Ausland m\u00f6chte, k\u00f6nne sich bei ihr oder Homola informieren, so Roth, daf\u00fcr st\u00fcnde jedoch auch Michael Rausch von der Arbeitsagentur zur Verf\u00fcgung. Er ist jede Woche am Schulstandort in Alsfeld, abwechselnd an der Albert-Schweitzer-Schule und der Max-Eyth-Schule.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der zehnten Klassen bedeutet dieses Angebot eine Vielfalt an M\u00f6glichkeiten. Und sollten sie davon schon im n\u00e4chsten Jahr etwas nutzen wollen, dann sollten sie jetzt schon mit den Planungen beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Nach der zehnten Klasse am Gymnasium kann alles so weitergehen wie bisher: Oberstufe, Abitur und weiterplanen. Nach der zehnten Klasse k\u00f6nnen aber auch die Karten noch einmal neu gemischt werden: Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Gymnasien haben dann ihre Mittlere Reife in der Tasche. 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