{"id":182363,"date":"2019-10-21T09:44:40","date_gmt":"2019-10-21T07:44:40","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=182363"},"modified":"2019-10-21T09:45:03","modified_gmt":"2019-10-21T07:45:03","slug":"wallfahrtsjahr-2019-auf-dem-gehilfersberg-beendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=182363","title":{"rendered":"Wallfahrtsjahr 2019 auf dem Gehilfersberg beendet"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem Gottesdienst am Sonntag, dem Festtag des Heiligen Wendelinus, endete das Wallfahrtsjahr 2019 in der Wallfahrtskirche zu den Heiligen 14 Nothelfern auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf. Die Zelebranten Pater Siegfried Modenbach SAC, Kohlhagen bei Olpe und Dechant Markus Bl\u00fcmel, Eiterfeld freuten sich \u00fcber die bis auf den letzten Platz gef\u00fcllte Kirche.<!--more--><\/p>\n<p>Der Einsiedler Wendelinus sei ein Heiliger der einfachen Leute, die zu diesem bei Existenzn\u00f6ten, Krankheit oder in Sorge um ihre Tiere Zuflucht im Himmel n\u00e4hmen, so der Pallottinerpater in der Einf\u00fchrung. Wendelinus habe Gott f\u00fcr sich gefunden und k\u00f6nne somit eine Orientierungshilfe sein. In seiner Festpredigt ging Pater Siegfried auf die Gottesfrage ein. W\u00fcrde man diese quantitativ betrachten, so m\u00fcsse man feststellen, dass die Zahl der Glaubenden sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts fast halbiert habe. Wichtiger sei aber die Frage nach der Qualit\u00e4t des pers\u00f6nlichen Glaubens. Die Beziehung zu Gott m\u00fcsse gepflegt werden, so wie man auch eine Partnerschaft oder Freundschaft pflege, wenn sie Bestand haben solle. Nat\u00fcrlich d\u00fcrfe man M\u00e4ngel in der Kirche kritisieren oder Fragen stellen nach Z\u00f6libat oder Diakoninnenweihe. Dieses seien aber keine Glaubensfragen. Glauben sei nicht Kopfsache, sondern Herzensangelegenheit. Gott lieben bedeute eine lebendige Beziehung durch Gebet, Lesen der Bibel und in der Suche nach ihm aufzubauen. Eine \u00dcbung k\u00f6nne sein, in der Bibel beispielsweise t\u00e4glich ein Kapitel des Lukas-Evangeliums zu lesen, was ca. dreieinhalb Wochen dauern w\u00fcrde. Der Besuch des Gottesdienstes d\u00fcrfe nicht als Pflicht, sondern m\u00fcsse als Geschenk gesehen werden. Pater Siegfried Modenbach w\u00fcnschte den Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern, dass es ihnen gelinge, immer wieder neu die N\u00e4he zu Gott und zu Jesus Christus zu suchen. Im Namen der Kirchengemeinde dankte der stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Winfried M\u00f6ller den K\u00fcsterehepaaren Maria und Karl-Heinz Lenz und Manfred und Gerlinde Schmitt f\u00fcr Blumenschmuck, einladende Gestaltung und Reinigung der Wallfahrtskirche sowie Theo Lenz, den Organisten, Lektoren, Lektorinnen, Kommunionhelferinnen, Kommunionhelfern, Messdienerinnen und Messdienern und den Priestern aus dem Fuldaer, Geisaer, Hersfelder und H\u00fcnfelder Land, die im Wallfahrtsjahr an Samstagen und Festtagen die Eucharistie gefeiert h\u00e4tten. Besonders dankte er den Menschen, die durch ihre Teilnahme der Wallfahrtskirche die Treue hielten. Dechant Markus Bl\u00fcmel erg\u00e4nzte den Fahrdienst, der es erm\u00f6gliche, dass auch gehbehinderte Menschen die Gottesdienst besuchen k\u00f6nnten. Die Wallfahrtskirche auf dem Gehilfersberg sei ein optische und seelsorgliche Mitte nicht nur f\u00fcr die Menschen im Hessischen Kegelspiel. Den Abschlussgottesdienst hatte Richard Schellenberg an der Orgel musikalisch mitgestaltet.<\/p>\n<p>Ab sofort ist die Wallfahrtskirche auf dem Gehilfersberg geschlossen. Alle Gottesdienste entfallen bis zur Er\u00f6ffnung des Wallfahrtsjahr Ostermontag 2020.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit einem Gottesdienst am Sonntag, dem Festtag des Heiligen Wendelinus, endete das Wallfahrtsjahr 2019 in der Wallfahrtskirche zu den Heiligen 14 Nothelfern auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf. 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