{"id":181572,"date":"2019-09-22T20:34:51","date_gmt":"2019-09-22T18:34:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=181572"},"modified":"2019-09-22T20:40:10","modified_gmt":"2019-09-22T18:40:10","slug":"farbenpraechtig-und-spektakulaer-feinwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=181572","title":{"rendered":"Farbenpr\u00e4chtig und spektakul\u00e4r: FEINWERK"},"content":{"rendered":"<p>Ein Veranstaltungshighlight f\u00fcr die ganze Familie: Zum dritten Mal verwandelte sich das herrschaftliche Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda am Wochenende in eine einzigartige Marktlandschaft. Bei warmem, sonnigem Herbstwetter versammelten sich knapp 10.000 Besucher zum Staunen, St\u00f6bern, Shoppen und Genie\u00dfen. Rund  120 Aussteller pr\u00e4sentierten junges Design, hochwertiges Handwerk und abwechslungsreiche Kulinarik. Das Rahmenprogramm war ebenso vielf\u00e4ltig und reichte von Live-Musik auf zwei B\u00fchnen \u00fcber Workshops f\u00fcr Gro\u00df und Klein bis hin zu F\u00fchrungen durch das Schloss.<\/p>\n<p>Kr\u00f6nender H\u00f6hepunkt: Am Sonntagnachmittag wurde die Endausscheidung des Backwettbewerbs f\u00fcr die neue \u201ePrinz von Hessen\u201c-Torte auf der B\u00fchne im Wirtschaftshof ausgetragen. Vor gro\u00dfem Publikum verkostete und bewertete die Jury \u2013 bestehend aus Floria Landgr\u00e4fin von Hessen und Donatus Landgraf von Hessen, Patissi\u00e8re Anika Lauber, Krimiautorin Nele Neuhaus sowie hr3-\u201eMorning Man\u201c Tobi K\u00e4mmerer \u2013 die Vorschl\u00e4ge von vier Finalisten. Letztlich konnte sich die Konditorei Kreuter-Blum behaupten. Das Unternehmen aus Wiesbaden setzte sich durch gegen JennS Tortenstudio, die Schlossk\u00fcche im Biebricher Schloss und das Caf\u00e9 Merci.<br \/>\n\u201eEs macht mich stolz, dass FEINWERK sich von Jahr zu Jahr gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit erfreut. Die Zahl der Aussteller w\u00e4chst kontinuierlich und die Bekanntheit der Veranstaltung geht inzwischen weit \u00fcber die Region Fulda hinaus. Das positive Feedback vieler Besucher und Beteiligten zeigt, dass wir mit dem FEINWERK-Konzept etwas Besonderes geschaffen haben\u201c, so das Res\u00fcmee von Floria Landgr\u00e4fin von Hessen. <\/p>\n<p><strong>Echte Erlebnisse <\/strong><br \/>\nSchon die Kulisse des Festivals ist eindrucksvoll: Die zum Teil von weit hergereisten Designer und Manufakturen verteilten sich auf Hofscheunen und ehemalige Stallungen, in atelierartigen Werkst\u00e4tten und der historischen K\u00fcchenruine im Obstgarten wie auch den Wirtschaftshof von  Schloss Fasanerie. Dabei zeichnet die besondere Produktvielfalt FEINWERK aus, aber auch die Tatsache, dass es Dinge gibt, die man sonst nicht leicht findet: So pr\u00e4sentierte Robert Balke auf dem Markt f\u00fcr echte Dinge seine Zeichenmaschine. Der T\u00fcbinger erschuf seine erste interaktive Maschine bereits w\u00e4hrend des Designstudiums in Aachen und erstellte mit ihr live vor Ort einzigartige Zeichnungen. Au\u00dfergew\u00f6hnliche Taschen fanden sich in der eigens f\u00fcr FEINWERK ge\u00f6ffneten Malerwerkstatt von Schloss Fasanerie: Beim \u00f6sterreichischen Label Langackerh\u00e4usl, das aus Papier u. a. Schmuck und Taschen herstellt. Designmesser japanischer Art aus Damaszener- und Monostahl, die er in der eigenen Silber- und Werkzeugschmiede herstellt, pr\u00e4sentierte Anselm Littschwager. Und auch kulinarisch gab es einige Entdeckungen: indische Ayurveda-K\u00fcche, niederl\u00e4ndische S\u00fc\u00dfwaren und Honigbier aus Kassel \u2013 um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Bei zahlreichen Workshops und Mitmachaktionen, die \u00fcber alle drei Tage hervorragend besucht waren, wurde traditionelles Handwerk hautnah erlebbar. Gro\u00df und Klein versuchten sich im Ledern\u00e4hen und Drachenbauen, schmiedeten Silberringe und -schalen, stempelten Gru\u00dfkarten oder wickelten Kr\u00e4nze f\u00fcr ein ganz pers\u00f6nliches Andenken an den Markt f\u00fcr echte Dinge.<\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr hat eine bereits bew\u00e4hrte Kooperation mit der Hochschule f\u00fcr Gestaltung (HfG) in Offenbach interessante Exponate f\u00fcr FEINWERK beigesteuert. In Kooperation mit dem Schloss Fasanerie haben die jungen K\u00fcnstler aus dem Projektseminar \u201eTafelkultur\u201c diverse Objekte, Videoinstallationen und Performances erarbeitet. Ziel war es dabei, die Beziehung zwischen Kunst, Design, Essen sowie historischer und moderner Tafelkultur genauer zu untersuchen. Vom Ergebnis konnten sich die Besucher an verschiedenen Stationen \u00fcberzeugen: Die \u201eSuppe im Haar\u201c lie\u00df sich zum Beispiel bei den Objekten DIE HAARSCHALEN (Amelie Mattas) im Speisesaal finden. Was das Wirtschaftswunder mit dem TOAST HAWAII zu tun hat, beleuchtete Felix Br\u00f6cker am Museumseingang.<\/p>\n<p>Eine bunte T\u00fcte an Aktivit\u00e4ten boten auch die Sch\u00fcler der Staatlichen Zeichenakademie Hanau w\u00e4hrend der drei Veranstaltungstage im eigens daf\u00fcr entworfenen Pop-Up-Shop an. Die im Rahmen eines Unterrichtprojekts entstandenen \u201eFEINWERK-Windspiele\u201c waren hier k\u00e4uflich zu erwerben. Dar\u00fcber hinaus konnten sich die Besucher bei Vorf\u00fchrungen und Mitmachaktionen vom K\u00f6nnen der Metallbildner-Klasse \u00fcberzeugen.  <\/p>\n<p>Nicht zuletzt in kulinarischer und musikalischer Hinsicht war FEINWERK ein Erlebnis. Ein Marktplatz f\u00fcr regionale Spezialit\u00e4ten lud die Besucher ein, sich durch ein vielf\u00e4ltiges Speisen- und Getr\u00e4nkeangebot zu schlemmen. Auf zwei B\u00fchnen pr\u00e4sentierten ganz unterschiedliche Bands \u2013 darunter erfahrene K\u00fcnstler wie auch engagierte Newcomer \u2013 ihre Liebe zu \u201ehandgemachter\u201c Musik: Die Tanzkinder begeisterten die Zuh\u00f6rer mit satten Grooves, w\u00e4hrend Maria Rui auf eing\u00e4ngige Melodien mit portugiesisch-brasilianischen Einfl\u00fcssen setzte und die Performance von AnnaLu &amp; Shavez die pure Lebensfreude ausstrahlte. Organisationsleiterin Anja Heil zeigt sich zufrieden: \u201eFEINWERK bot auch in diesem Jahr ein unglaublich breites Ausstellerspektrum \u2013 von Taschen aus Fischh\u00e4uten \u00fcber hessisches Fudge bis hin zu upgecycelten Oldtimer-Scheinwerfern. Dabei freut uns besonders, dass Aussteller aus der gesamten Bundesrepublik und auch dem benachbarten Ausland den Weg nach Eichenzell gefunden haben. Pers\u00f6nlich fand ich die Ausstellung der HfG Offenbach sehr spannend: Wie die jungen K\u00fcnstler das Thema \u00e2\u20ac\u0161Tafelkultur\u00e2\u20ac\u02dc interpretiert haben, hat mich begeistert. Genauso die Pr\u00e4sentation und die Mitmachaktionen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau. Und herrlich war nat\u00fcrlich auch das Wetter an diesem Wochenende. Sch\u00f6ner h\u00e4tte es nicht sein k\u00f6nnen! Wir freuen uns schon auf das n\u00e4chste Jahr!\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ein Veranstaltungshighlight f\u00fcr die ganze Familie: Zum dritten Mal verwandelte sich das herrschaftliche Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda am Wochenende in eine einzigartige Marktlandschaft. Bei warmem, sonnigem Herbstwetter versammelten sich knapp 10.000 Besucher zum Staunen, St\u00f6bern, Shoppen und Genie\u00dfen. Rund 120 Aussteller pr\u00e4sentierten junges Design, hochwertiges Handwerk und abwechslungsreiche Kulinarik. 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