{"id":181375,"date":"2019-09-17T11:47:14","date_gmt":"2019-09-17T09:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=181375"},"modified":"2019-09-18T21:52:31","modified_gmt":"2019-09-18T19:52:31","slug":"vom-nahen-wald-in-die-weite-welt-wander-und-methodenwoche-an-der-albert-schweitzer-schule-sorgt-fuer-abwechslung-vom-schulalltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=181375","title":{"rendered":"Vom nahen Wald in die weite Welt: Wander- und Methodenwoche an der Albert-Schweitzer-Schule sorgt f\u00fcr Abwechslung vom Schulalltag"},"content":{"rendered":"<p>Die Wander- und Methodenwoche an der Albert-Schweitzer-Schule ist f\u00fcr viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler das erste Highlight eines neuen Schuljahres. W\u00e4hrend die einen sich als Klasse neu zusammenfinden \u2013 so die F\u00fcnftkl\u00e4ssler in ihrer Teambuilding-Woche -, sind die anderen schon ein wenig auf Abschiedstour: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Q3, die angehenden Abiturienten, machen ihre gro\u00dfe Kursfahrt, die sie in diesem Jahr nach Bad T\u00f6lz, Wien oder London f\u00fchrte. F\u00fcr die Jahrg\u00e4nge dazwischen gab es ebenfalls die eine oder andere Fahrt, soziale Trainings, Arbeit an und in Projekten oder Informationen zum Berufsleben.<br \/>\nF\u00fcr die F\u00fcnftkl\u00e4ssler stand eine wahre Abenteuer-Kennenlern-Entdeckungswoche an. Die j\u00fcngsten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Albert-Schweitzer-Schule sind erst seit wenigen Wochen zusammen und k\u00f6nnen diese Tage nutzen, um sich mit ganz viel Spa\u00df und neuen Erlebnissen besser kennenzulernen. So stand ihnen neben einem Waldtag mit vielen Mut- und Vertrauensspielen, einer Einf\u00fchrung in Arbeitsmethoden und die Nutzung der Bibliothek sowie einem Workshop \u201eKlasse werden\u201c des Caf\u00e9 Online erstmals das Programm \u201eLions Quest\u201c zur Verf\u00fcgung, ein von den deutschen Lions entwickeltes Lebenskompetenzprogramm, das junge Menschen in verschiedenen Altersphasen begleitet und sowohl die Lebens- und Sozialkompetenzen verbessert als auch Demokratieverst\u00e4ndnis und interkulturelle Kompetenz vermittelt. Auf Klassenfahrt begaben sich die Sechstkl\u00e4ssler. Sie lernten gemeinsam mit ihren Klassenleitungsteams die St\u00e4dte Bad Kissingen und Bad Zwesten und deren Umland kennen. An beiden Orten standen sportliche Aktivit\u00e4ten im Vordergrund und solche, die dazu beitragen, die Klassengemeinschaft zu f\u00f6rdern.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n\u201eGute Zeiten, schlechte Zeiten\u201c hie\u00df es eine Woche lang f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 7. Klassen. Unterst\u00fctzt von externen Partnern erhielten sie Anregungen und Tools f\u00fcr den Umgang mit verschiedenen Problemlagen. Zum Thema Suchtpr\u00e4vention waren die Experten des Konzepts \u201eGute Zeiten, schlechte Zeiten\u201c vor Ort. Hier ging es um M\u00f6glichkeiten, schlechte Zeiten zu \u00fcberstehen und Hilfe jenseits von Drogen f\u00fcr eventuell auftretende Probleme zu finden. An der Albert-Schweitzer-Schule steht hierf\u00fcr beispielsweise das Team der Schulsozialarbeit zur Verf\u00fcgung, an das die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sich wenden k\u00f6nnen. Zu der Woche selbst geh\u00f6rte aber auch ein wenig Spa\u00df und Ablenkung: Jede Klasse besuchte den Kletterwald auf dem Hoherodskopf. Hier ging es um Sport und Abenteuer, aber auch darum, was man sich selbst zutrauen kann \u2013 wenn man ein wenig \u00fcber sich hinausw\u00e4chst und um Team gut aufgehoben ist.<br \/>\nVerschiedene Projekte nahmen sich die Achtkl\u00e4ssler vor. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern widmeten sie sich dem Verfassen von \u201eMagischen und phantastischen Erz\u00e4hlungen\u201c, machten eine Zeitung selbst, wurden \u201eFit mit Ball und Schl\u00e4ger\u201c oder entdeckten die \u201eMath City App\u201c. Dazu verlie\u00dfen die meisten Gruppen ebenfalls ihr angestammten R\u00e4ume in der Schule: Sie gingen auf Entdeckungsreise und sp\u00fcrten fantastische Geschichten in Alsfeld auf \u2013 in der Stadt oder auch in der Stadtb\u00fccherei, die jede Menge magische Momente beherbergt. F\u00fcr das Zeitungsprojekt wurden Interviews auf dem Marktplatz gemacht, dar\u00fcber hinaus bildeten sich hier kleine Redaktionsteams, die in verschiedenen Ressorts recherchierten und am Ende ihre eigene Zeitung druckten. Die \u201eMath City App\u201c f\u00fchrte die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nach Fulda, wo sie, geleitet von der App, die alte Stadt entdeckten.<\/p>\n<p>Die Neuntkl\u00e4ssler hatten ebenfalls ein sehr abwechslungsreiches Programm auf ihrer Agenda, wenn auch mit ganz anderem Hintergrund. Sie widmeten eine ganze Woche ihren beruflichen Perspektiven. Das Augenmerk der Schule auf die Berufs- und Studieninformation soll ausgebaut werden; so nutzten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Jahrgangsstufe 8 diese Woche zum Kennenlernen unterschiedlichster Berufsbilder und Unternehmen in und um Alsfeld \u2013 Anregungen f\u00fcr einen Praktikumsplatz, der in der Jahrgangsstufe 9 ben\u00f6tigt wird, waren erw\u00fcnscht! Je nach Interessenslage w\u00e4hlten die jungen Leute sich in Gruppen ein, die unter anderem das Alsfelder Krankenhaus, HessenForst, die Aufgaben der Stadt Alsfeld oder die Firma B+T kennenlernten. Viele von ihnen kamen hier \u2013 au\u00dfer den Erfahrungen zuhause \u2013 mit dem Berufsleben in Ber\u00fchrung und waren erstaunt, welche Berufsfelder es gibt, welche Voraussetzungen man daf\u00fcr braucht und auch welche Verdienst- und Aufstiegschancen man haben kann. Ihre Erkenntnisse fassten die 14- bis 15-J\u00e4hrigen in \u00fcbersichtliche Pr\u00e4sentationen zusammen, sodass auch ihre Mitsch\u00fcler von den Erfahrungen profitieren konnten. Dabei gab es nicht Begeisterung: \u201eIch habe gemerkt, dass die Arbeit in einer Bank mir vielleicht doch zu langweilig sein k\u00f6nnte, da ich viel mehr mit Menschen zu tun haben will.\u201c Andere wiederum haben tats\u00e4chlich Favoriten f\u00fcr ihr erstes Praktikum entdeckt. Wie sie sich dort bewerben k\u00f6nnen, das erfuhren sie in dieser Woche direkt vom Experten. Michael Rausch von der Agentur f\u00fcr Arbeit hatte ganz viele Informationen rund um das Thema Bewerbungen mitgebracht. \u201eUnser Ziel ist es, dass nach dieser Woche die meisten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen Praktikumsplatz im Auge haben\u201c, formuliert die verantwortliche Lehrerin Antje Stein eine Perspektive dieser Woche. In Hamburg und Berlin tummelten sich indes die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Jahrgangsstufe 10. Sie hatten sich gro\u00dfe St\u00e4dte f\u00fcr ihre Jahrgangsfahrten ausgesucht und schnupperten in Berlin ein wenig Hauptstadtduft und in Hamburg den Duft der gro\u00dfen weiten Welt.<\/p>\n<p>In verschiedenen Projekten schlie\u00dflich arbeiteten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der E-Phase. \u201eMiniatur-Schauspiele\u201c erarbeitete eine Gruppe unter der Leitung von Bernd Niesel und Bernd V\u00f6lker studierten sie kurze Einakter aus dem Brechts \u201eFurcht und Elend des Dritten Reiches\u201c ein. Sie widmeten sich den epischen Stilmitteln, gestalteten ihr B\u00fchnenbild in den R\u00e4umen des Standortes in der Krebsbach selbst und stellten sich im Anschluss auch den kritischen Anmerkungen ihrer Mitsch\u00fcler. Ebenfalls literarisch n\u00e4herte sich die R\u00e4ubergruppe ihrem Thema: Welche R\u00e4uber gibt es in der Literatur? Welche gab es in und um Alsfeld? Sowohl geschichtlich als auch literarisch gibt dieses Thema einiges her, wie sich die Kursleiter Michael Rudolf und Leandra Pohlai einig waren. Als I-T\u00fcpfelchen konnten die Oberstufensch\u00fcler ihre Erkenntnisse grundschulgerecht aufbereiten und den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der Stadtschule pr\u00e4sentieren. \u201eReligion \u2013 was ist das? Wer braucht das? Kann das weg?\u201c Diese Frage stellte provokativ die Religions- und Ethik-Fachschaft der Schule, angeleitet von Christiane Kasper und Hildegard S\u00e4mann. Die Gruppenteilnehmer kamen sicher zu geteilten Ergebnissen, wenngleich keiner von ihnen gewissen Wissenszuwachs nach dieser Woche bestreiten konnte. Ganz handfest wurde es in den anderen beiden Gruppen: Mit \u201eChemie in der K\u00fcche\u201c besch\u00e4ftigte sich eine Gruppe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Sie gingen gemeinsam mit ihren Kursleiterinnen Tatjana Rausch und Ilona R\u00f6\u00dfner Fragen von versteckten Zuckern oder Alkohol in Lebensmitteln nach, entlarvten Werbel\u00fcgen und recherchierten zu aktuellen Ern\u00e4hrungsfragen, beispielsweise der Produktion von Palm\u00f6l. Was genau in den n\u00e4chsten Jahren im Schulgarten w\u00e4chst, damit besch\u00e4ftigte sich ein weiterer Kurs der Oberstufe: Gemeinsam mit Christian Bolduan und Adelheid Georg widmeten sie sich dem wiederbelebten Schulgarten, der in der kommenden Saison sicher schon das eine oder andere Fr\u00fcchtchen oder Gem\u00fcse zutage f\u00f6rdern wird.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00f6chten mit dem Angebot der Wander- und Methodenwoche unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit geben, sich intensiv mit verschiedenen Aufgabenfeldern auseinanderzusetzen und deren Relevanz auch au\u00dferhalb der Schule zu entdecken\u201c, so Schulleiter Christian Bolduan. Das Themenspektrum zeigt: Hier geht einiges und f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler war diese Woche sicherlich ein Gewinn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Wander- und Methodenwoche an der Albert-Schweitzer-Schule ist f\u00fcr viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler das erste Highlight eines neuen Schuljahres. 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