{"id":181040,"date":"2019-09-04T14:28:27","date_gmt":"2019-09-04T12:28:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=181040"},"modified":"2019-09-04T14:28:27","modified_gmt":"2019-09-04T12:28:27","slug":"projektzirkus-hein-begeistert-kinder-eltern-und-lehrkraefte-mit-atemberaubendem-programm-in-grebenau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=181040","title":{"rendered":"Projektzirkus Hein begeistert Kinder, Eltern und Lehrkr\u00e4fte mit atemberaubendem Programm in Grebenau"},"content":{"rendered":"<p>Was kann es an einem hei\u00dfen Sommertag wohl Sch\u00f6neres geben als einen Besuch im Zirkus? Ganz einfach: fast eine ganze Woche Zirkus! Oder noch besser: nicht nur zuschauen, sondern mitmachen! Genau das konnten in der vergangenen Woche die 79 Kinder der Astrid-Lindgren-Schule in Grebenau, denn der Projektzirkus Hein, der auf die Arbeit mit Kindern in der Manege spezialisiert ist, machte Stopp im Gr\u00fcndchen und lie\u00df die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Alter von 5 bis 10 Jahren Zirkusluft schnuppern und nicht nur das: Drei Auff\u00fchrungen bestritten die jungen Artisten bereits nach knapp zwei Tagen Artistenausbildung. In glitzernden Kost\u00fcmen und mit strahlenden Augen standen sie vor sicher 500 G\u00e4sten, die selbst kaum glauben konnten, wie aus ganz normalen Jungs und M\u00e4dchen selbstbewusste und stolze Zirkusk\u00fcnstler wurden.<!--more--><\/p>\n<p>Gemeinsam mit ihrem ganzen Team war auch Schulleiterin Susanne S\u00fcndermann-Otto begeistert von diesen ungew\u00f6hnlichen Tagen in ihrer kleinen Grundschule: \u201eEs war so sch\u00f6n zu sehen, wie auch die kleinsten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus der Eingangsstufe mitgefiebert und sich auch getraut haben und die Gro\u00dfen die Kleinen unterst\u00fctzt haben\u201c, freut sich die P\u00e4dagogin, die ganz besonders den Ansatz der Familie Hein lobt: \u201eSie haben es geschafft, den Kindern in kurzer Zeit Selbstvertrauen f\u00fcr etwas Neues, Unbekanntes zu geben, sie haben sie motiviert, vor Publikum aufzutreten, und das alles ging absolut diszipliniert, organisiert und auch ernsthaft vonstatten.\u201c Dass dabei der Spa\u00df und die Freude immer im Vordergrund standen, das war an den strahlenden Gesichtern der Kinder abzulesen, als diese auch noch kurz vor der dritten und letzten Auff\u00fchrung ganz begeistert waren von ihrem Ausflug in die Zirkuswelt; und auch das Lampenfieber und die Aufregung nahmen sie gerne in Kauf \u2013 schlie\u00dflich teilten sie es nicht nur mit ihren kleinen Mitartisten, sondern auch mit den gro\u00dfen Zirkusk\u00fcnstlern und sicher auch ein wenig mit ihren Familien, die ihren Kindern eine solche Ver\u00e4nderung, soviel Mut und Selbstbewusstsein vielleicht gar nicht zugetraut hatten.<\/p>\n<p>\u201eDen Kindern zu zeigen, was alles in ihnen steckt, ist ein Teil unserer Aufgabe als Projektzirkus\u201c, erkl\u00e4rt Ren\u00e9 Warkus. Er ist der Mann der Zirkusdirektorin Mariana Warkus, die als geborene Hein einer bekannten und \u00fcber die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Zirkusfamilie angeh\u00f6rt. Ihre Eltern hatten den Projektzirkus vor zehn Jahren gegr\u00fcndet, sie selbst stieg als ausgebildete Artistin mit ein und leitet den Zirkus inzwischen selbst. Ihr zur Seite stehen neben ihrem Mann und dem kleinen Sohn Maximilian sechs weitere ausgebildete Artisten, die sich auf den Umgang mit Kindern spezialisiert haben, und nicht nur Clownerie, Akrobatik, Tierdressur, Jonglage, Moderation und Zauberei unterrichten, sondern auch Teamarbeit, Disziplin, Selbstst\u00e4ndigkeit, Vertrauen, Sauberkeit und H\u00f6flichkeit. \u201eWir m\u00f6chten hier Werte vermitteln, die f\u00fcr die Arbeit im Zirkus, aber auch f\u00fcr das Zusammenleben au\u00dferhalb der Manege unerl\u00e4sslich sind\u201c, gibt Ren\u00e9 Warkus an. Dass dazu viel Fingerspitzengef\u00fchl, Wertsch\u00e4tzung und Freude am Umgang mit den Kindern geh\u00f6ren, liegt f\u00fcr ihn auf der Hand. Und so haben am Ende alle etwas von diesen sch\u00f6nen Tagen, in denen sogar ein veritables Zirkuszelt, ein 20-Meter-Chapitau, auf dem Amthof errichtet wurde, mit viel Hilfe und Unterst\u00fctzung, wie sowohl die Familie Warkus als auch die Schulleiterin betonen: Finanziert vom F\u00f6rderverein der Schule und vom Schulelternbeirat, wurde das Projekt \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich. Die Vorbereitungen in Grebenau wurden unterst\u00fctzt von der Stadt Grebenau, vom Bauhof, von der Feuerwehr, den Lehrkr\u00e4ften und vielen Eltern, die beim Aufbau des Zirkuszeltes mithalfen und dabei schon mal vorab den magischen Zirkusduft, dieses besondere Gemisch aus Holzsp\u00e4nen und Popcorn, aus Zuckerwatte und Zirkustieren, atmen durften. Und dann war es auch bald soweit:<\/p>\n<p>Dreimal hie\u00df es \u201eMange frei\u201c in Grebenau: Perfekt geschminkt in unglaublich sch\u00f6nen Kost\u00fcmen betraten 79 Kinder das Zirkuszelt, und die jungen Moderatoren sagten ein Highlight nach dem anderen an: Fakire und Schlangent\u00e4nze, Trapezk\u00fcnstler und Zauberer, Clowns und Akrobaten, Trapezk\u00fcnstler und Seilt\u00e4nzer, Ziegen- und Taubendresseure. Sie zeigten Witz und pr\u00e4sentierten Geheimnisse. Sie zauberten Kaninchen aus dem Hut, stolperten \u00fcber ihre zu gro\u00dfen Clownsschuhe, schwebten mit verbunden Augen auf dem Seil, balancierten brennende Fackel und liefen gar \u00fcber Scherben und N\u00e4gel. Sie lie\u00dfen Ziegen tanzen und schwebten in der Zirkuskuppel, bauten menschliche Pyramiden und brachten sogar gestanden M\u00e4nnern das Schweben bei! Doch das Sch\u00f6nste und Nachhaltigste ist in den Augen der Zirkusmacher das Gef\u00fchl, miteinander etwas Gro\u00dfartiges geschafft zu haben, Erinnerungen, die bleiben, die Kraft von Teamgeist, die Magie von Zirkusluft!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Was kann es an einem hei\u00dfen Sommertag wohl Sch\u00f6neres geben als einen Besuch im Zirkus? Ganz einfach: fast eine ganze Woche Zirkus! Oder noch besser: nicht nur zuschauen, sondern mitmachen! 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