{"id":181021,"date":"2019-09-04T13:46:47","date_gmt":"2019-09-04T11:46:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=181021"},"modified":"2019-09-04T13:46:47","modified_gmt":"2019-09-04T11:46:47","slug":"landesfoerderung-fuer-bad-hersfelder-festspiele-nicht-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=181021","title":{"rendered":"Landesf\u00f6rderung f\u00fcr Bad Hersfelder Festspiele nicht in Gefahr"},"content":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der Magistratssitzung am 19.08.2019 kam es zu einer Berichterstattung in der Hersfelder Zeitung, die die Bad Hersfelder Festspiele erneut und vor allem v\u00f6llig unn\u00f6tig in negative Schlagzeilen brachte. In dem Artikel wurde mit der \u00dcberschrift \u201eZuschuss in Gefahr?\u201c Verunsicherung in der B\u00fcrgerschaft und in der Politik gesch\u00fcrt. Hintergrund war ein Schreiben der Hessischen Ministerin f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, in dem diese den Sachstand und die Planungen hinsichtlich einer weiteren Zusammenarbeit der Festspiele mit Dr. Dieter Wedel anfragte. Das Schreiben ging kurz vor dem Urlaub des B\u00fcrgermeisters ein, so dass dieser seinen Referenten und den Intendanten bat, eine Antwort zu entwerfen, damit die Antwort nach dessen Urlaub im Magistrat beraten und freigegeben werden k\u00f6nnte.<!--more--><\/p>\n<p>Aus dem Schreiben ging in keinster Weise ein besonderer Zeitdruck hervor. Einige Mitglieder des Magistrats wollten aber die R\u00fcckkehr des B\u00fcrgermeisters nicht abwarten, sondern m\u00f6glichst schnell dar\u00fcber beraten, so dass das Schreiben noch w\u00e4hrend des Urlaubs des B\u00fcrgermeisters vom Ersten Stadtrat als Vertreter des B\u00fcrgermeisters im Amt auf die Tagesordnung gesetzt und folglich an alle Mitglieder des Magistrats verteilt wurde. Das vertrauliche Dokument wurde in unzul\u00e4ssiger Weise von bislang unbekannter Seite an die HZ-Redaktion weitergeben. Am Wochenende beantwortete der Erste Stadtrat mit Zustimmung einer Mehrheit des Magistrats eine R\u00fcckfrage des HZ-Redakteurs. In der Antwort des Magistrats wurde \u00fcber eine m\u00f6gliche Reduzierung der Landesf\u00f6rderung spekuliert. Diese Spekulation m\u00fcndete schlie\u00dflich in der genannten Titelzeile im Artikel. <\/p>\n<p>Die Meldung f\u00fchrte zu massiven Irritationen und Ver\u00e4rgerung in der Verwaltung, in der Stadtpolitik, beim Intendanten, in der B\u00fcrgerschaft und auch im Ministerium. Ein Sprecher der Ministerin emp\u00f6rte sich dar\u00fcber, dass ein nicht offener Brief an die Medien gelangt und stellte die Intention der Ministerin klar. Ministerpr\u00e4sident Bouffier verneinte letzte Woche gegen\u00fcber dem Intendanten Hinkel die Absicht zur Reduktion der F\u00f6rdergelder.<\/p>\n<p>Dazu der B\u00fcrgermeister: \u201eWie schon so h\u00e4ufig wurde durch irgendjemand ein internes Dokument an die Hersfelder Zeitung lanciert. Ich habe mich in den knapp neun Jahren meiner Amtszeit inzwischen leider daran gew\u00f6hnen m\u00fcssen, dass es im Bad Hersfelder Magistrat ge\u00fcbte Praxis ist, dass Beratungsergebnisse und Abstimmungsergebnisse sofort nach den nicht \u00f6ffentlichen Sitzungen an die Medien durchgestochen werden. Dabei vergisst manche Mandatstr\u00e4gerin, mancher Mandatstr\u00e4ger oder auch aus der Verwaltung offenbar, dass dies kein Kavaliersdelikt, sondern eine strafbare Handlung darstellt. Bei den Stadtr\u00e4ten stellt dies einen Versto\u00df gegen den von allen Stadtr\u00e4ten geleisteten Eid dar, die geltenden Gesetze einzuhalten und zum Wohle der Stadt und der B\u00fcrger zu arbeiten. Und es ist ein respektloses Verhalten gegen\u00fcber den Mitgliedern des Kollegialorgans, die ihr Mandat und die damit verbundene Verantwortung sehr ernst nehmen. Wer auch immer das Dokument an die Zeitung gab, sollte sich ernsthaft fragen, ob er damit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern einen guten Dienst erwiesen hat.<\/p>\n<p>Es ist \u00fcblich, dass vor einer Magistratssitzung keine Statements zu Tagesordnungspunkten abgegeben werden. Warum davon abgewichen wurde, konnte mir in der Magistratssitzung am 26.08.2019 nicht nachvollziehbar dargelegt werden. Auf jeden Fall hatte die HZ den Artikel mal wieder dazu genutzt, Stimmung gegen den B\u00fcrgermeister zu machen. Als Kr\u00f6nung der Berichterstattung gegen mich wird jetzt so getan, als sei ich mit meinem guten Verh\u00e4ltnis zu Herrn Wedel schuld daran, dass solche Ger\u00fcchte entstehen, an deren Ende vielleicht doch der Landeszuschuss gef\u00e4hrdet sei. Stellt sich also die Frage: cui bono? Wer hat einen so guten Draht zur Hersfelder Zeitung und wem n\u00fctzt eine Besch\u00e4digung des B\u00fcrgermeisters zu seinem Vorteil? <\/p>\n<p>Durch solche unn\u00f6tigen Aktionen und b\u00f6sartigen Kommentare z\u00fcndelt man in unverantwortlicher Weise am Vertrauen der F\u00f6rderer und Sponsoren gegen\u00fcber der Stadt und den Festspielen bis irgendwann eine K\u00fcrzung als selbsterf\u00fcllende Prophezeiung real wird.<\/p>\n<p>Als Konsequenz aus diesem schier unglaublichen Vorgang habe ich mit dem Intendanten und der Ministerin abgestimmt, dass wir ihr die Antworten zeitnah in einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch darlegen. Bei einem Antwortschreiben, welches durch den Magistrat freigegeben werden sollte, laufen wir Gefahr, dass dieses auch wieder an die Medien durchgestochen wird und dann die Ministerin die Antworten aus der Presse bekommt und nicht durch die Stadt. Diese Blamage m\u00f6chte ich uns und der Stadt Bad Hersfeld ersparen.\u201c<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr den Inhalt: B\u00fcrgermeister Thomas Fehling<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Im Vorfeld der Magistratssitzung am 19.08.2019 kam es zu einer Berichterstattung in der Hersfelder Zeitung, die die Bad Hersfelder Festspiele erneut und vor allem v\u00f6llig unn\u00f6tig in negative Schlagzeilen brachte. In dem Artikel wurde mit der \u00dcberschrift \u201eZuschuss in Gefahr?\u201c Verunsicherung in der B\u00fcrgerschaft und in der Politik gesch\u00fcrt. 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