{"id":180783,"date":"2019-08-27T21:09:51","date_gmt":"2019-08-27T19:09:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=180783"},"modified":"2019-08-27T21:09:51","modified_gmt":"2019-08-27T19:09:51","slug":"kompass-leben-e-v-stellt-konzept-fuer-location-am-alsfelder-marktplatz-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=180783","title":{"rendered":"Kompass Leben e.V. stellt Konzept f\u00fcr Location am Alsfelder Marktplatz vor"},"content":{"rendered":"<p>Dass sich auf dem Alsfelder Marktplatz so einiges tut, ist nicht zu \u00fcbersehen. Auch das Haus \u201eZum Schwanen\u201c am Markt 12 soll bald wieder mit Leben gef\u00fcllt werden. Mit viel Leben, denn hier plant Kompass Leben e.V. die Er\u00f6ffnung einer inklusiven Begegnungsst\u00e4tte mit Ladengesch\u00e4ft, Workshop-Bereich, Ausstellungs- und Veranstaltungsm\u00f6glichkeiten und einem vielf\u00e4ltigen Dienstleistungsangebot, das einige Neuheiten f\u00fcr Alsfeld bereith\u00e4lt.<!--more--><\/p>\n<p>Nachdem es bereits in einer ersten Info-Veranstaltung um eine m\u00f6gliche Produktauswahl und Veranstaltungs- und Workshop-Reihen gegangen war, stellten Frank Haberzettl (Vorstand), Micheal Dippel (Werkstattleiter Alsfeld) und Berthold Sommer (Verantwortlicher Projekte) ihr Konzept nun im Rahmen einer zweiten Veranstaltung am Markt 12 vor. Neben B\u00fcrgermeister Stephan Paule und Wirtschaftsf\u00f6rderer Uwe Eifert waren Interessierte aus den angrenzenden Gesch\u00e4ften gekommen sowie K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die hier M\u00f6glichkeiten bekommen sollen, ihre Werke zu pr\u00e4sentieren und auch zu verkaufen.<\/p>\n<p>\u201eWo kann man mehr in der Mitte sein als auf dem Alsfelder Marktplatz?\u201c Mit dieser eher rhetorischen Frage startete Frank Haberzettl seine Ausf\u00fchrungen zur Motivation von Kompass Leben, genau in diesen R\u00e4umen Begegnung zu schaffen, das Arbeiten und Wirken von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu bringen, diese zu einem selbstverst\u00e4ndlichen Teil des Ganzen werden zu lassen. Dabei betonte er, dass \u201eMarkt 12\u201c, wie die R\u00e4umlichkeiten auch offizielle hei\u00dfen werden, nicht als soziales Projekt gedacht sei, sondern als Laden mit Anspr\u00fcchen sowohl an die kommunale Inklusion als auch die regionale \u00d6konomie. \u201eWir wollen zu einer dauerhaften und attraktiven Einrichtung f\u00fcr die Stadt und ihre Menschen werden\u201c, stellte Haberzettl fest und pr\u00e4sentierte bereits vorhandene Ideen eines Konzeptes, das sich st\u00e4ndig weiterentwickeln wolle:<\/p>\n<p>Laden f\u00fcr hochwertige regionale Erzeugnisse wie Handwerk, Kunst und Lebensmittel, Infoladen mit Steckbriefen aller Kooperationspartner, die \u201eMarkt 12\u201c als Schaufenster f\u00fcr ihr eigenes Gesch\u00e4ft nutzen k\u00f6nnen, Stehcaf\u00e9 und Veranstaltungsort, sozialraumorientierte Arbeits- und Produktionsst\u00e4tte, stadtnahe Dienstleistungen.<\/p>\n<p>All das f\u00fchrten Michael Dippel und Berthold Sommer aus: \u201eWir wollen zeigen, was Menschen mit Behinderung k\u00f6nnen\u201c, definierte der Werkstattleiter ein Anliegen der \u201eWerkstatt in Aktion\u201c, die im \u201eMarkt 12\u201c geplant sei. Mit einer Mitmach-Werkstatt, der Fertigung von Eigenproduktion und Dienstleistungen wie Boteng\u00e4ngen, Verteilen von Flyern, Aufbauhilfen bei Veranstaltungen auf dem Marktplatz oder der Aufbewahrung und Austragen von Eink\u00e4ufen wolle man \u201enach drau\u00dfen gehen\u201c. Das Angebot, das bereits aus den Werkst\u00e4tten von Kompass Leben bekannt sei und von Kunden wie Vereinen, Privatpersonen und Unternehmen sehr gesch\u00e4tzt werde, gebe dies her und k\u00f6nne auch in Alsfelds Mitte pr\u00e4sent sein. \u201eWir stellen fest, dass gerade das Arbeiten unter realistischen Bedingungen wie beispielsweise in den Schulbistros, die wir versorgen und betreiben, f\u00fcr unsere Menschen eine wichtige Erfahrung sein kann.\u201c Gleichzeitig sieht Dippel mit dem Angebot aber auch \u201eeine Bereicherung f\u00fcr den Marktplatz\u201c.<\/p>\n<p>\u201eJe mehr wir uns damit besch\u00e4ftigen, umso mehr Ideen bekommen wir\u201c, begeisterte sich Berthold Sommer f\u00fcr \u201eMarkt 12\u201c: \u201eWir k\u00f6nnten beispielsweise einen Hochzeitsservice anbieten f\u00fcr die Sektempf\u00e4nge nach den Trauungen, da m\u00fcssten sich die G\u00e4ste und Freunde um nichts mehr k\u00fcmmern.\u201c Mit im Boot sei auch der Alsfelder Fotograf Gerd Ludwig, der eigens eine Postkartenserie f\u00fcr das Projekt freigebe, auch andere K\u00fcnstler wie Bodo Rune haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt. \u201eEs wird also durchaus eine spannende, lebhafte Geschichte werden\u201c, lautete der Ausblick.<\/p>\n<p>Eine weitere Funktion komme dem Laden auch als Event-Location am Markt vor. Geplant sind Workshops, Lesungen, Ausstellungen und kleine M\u00e4rkte und Themenabende, aber auch die Teilnahme an den Veranstaltungen am Marktplatz und in der Altstadt, skizzierte Berthold Sommer weitere Planungen. Ganz konkret werde dies schon in K\u00fcrze: Anl\u00e4sslich der n\u00e4chsten Baustellenparty auf dem Marktplatz k\u00f6nne er sich gut eine Teilnahme von \u201eMarkt 12\u201c vorstellen, lud Uwe Eifert ein. Und auch zur Zauberhaften Nacht Ende September will man hier erstmals seine Pforten f\u00fcr die Alsfelder \u00d6ffentlichkeit \u00f6ffnen und zeigen, wie man Inklusion, Kreativit\u00e4t, Begegnung und sch\u00f6nes Leben gut verbindet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Dass sich auf dem Alsfelder Marktplatz so einiges tut, ist nicht zu \u00fcbersehen. Auch das Haus \u201eZum Schwanen\u201c am Markt 12 soll bald wieder mit Leben gef\u00fcllt werden. 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