{"id":180764,"date":"2019-08-26T13:30:26","date_gmt":"2019-08-26T11:30:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=180764"},"modified":"2019-08-26T13:30:26","modified_gmt":"2019-08-26T11:30:26","slug":"fuldas-hoechster-punkt-ausgerufen-dav-sektion-fulda-eroeffnet-wegmarke-am-fuldaer-hoehenweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=180764","title":{"rendered":"Fuldas h\u00f6chster Punkt ausgerufen: DAV Sektion Fulda er\u00f6ffnet Wegmarke am Fuldaer H\u00f6henweg"},"content":{"rendered":"<p>Das \u00f6sterreichische Pitztal hat seit vergangenem Samstag eine Fulda-Lilie und Fulda einen neuen h\u00f6chsten Punkt, denn: die Sektion Fulda des Deutschen Alpenvereins hat am 24. August im Pitztal eine neue Wegmarke am Fuldaer H\u00f6henweg in Form einer stilisierten Lilie eingeweiht &#8211; und damit Fuldas h\u00f6chsten Punkt auf 2.519 m ausgerufen. Im Jahr 2019 hat die DAV Sektion Fulda gleich doppelten Grund zum Feiern, denn: zum einen begeht der DAV Hauptverband in M\u00fcnchen sein 150-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um und zum anderen feiert Fulda &#8211; die Heimatstadt des Vereins &#8211; ihr 1.275-j\u00e4hrges Stadtjubil\u00e4um. Diese beiden Jubil\u00e4en w\u00fcrdigen und zuk\u00fcnftig an sie erinnern wird nun eine neue Wegmarke am Fuldaer H\u00f6henweg im \u00f6sterreichischen Pitztal. <!--more--><\/p>\n<p>Bei der feierlichen Einweihung am vergangenen Samstag, 24. August, waren bei bestem Bergwetter neben ehrenamtlich Aktiven der Sektion auch Fuldas Oberb\u00fcrgermeister a.D. Gerhard M\u00f6ller, Thomas Neuner vom Pitztaler Tourismusverband und die H\u00fcttenwirte des Taschachhauses Christoph und Barbara Eder zugegen. \u201eEs ist eine besondere Ehre f\u00fcr uns, diese Wegmarke am Fuldaer H\u00f6henweg errichten zu d\u00fcrfen und damit an die Verbundenheit zwischen unserer Sektion und dem Pitztal sowie unserer Sektion und ihrer Heimatstadt Fulda zu erinnern.\u201c, so Michael Rutkowski, 1. Vorsitzender der DAV Sektion Fulda, bei der feierlichen Er\u00f6ffnung des 2m hohen und ca. 1t schweren Monumentes, gestaltet von den Gebr\u00fcdern von Keitz aus Harmerz.<\/p>\n<p>\u201eGleichzeitig wollen wir mit der Wegmarke im Besonderen unser gemeinsames Bem\u00fchen unterstreichen, die Sch\u00f6nheit der Bergwelt auf naturvertr\u00e4gliche Weise f\u00fcr die Bergwanderer zu erschlie\u00dfen\u201c, so Rutkowski weiter. Denn zum Verweilen und bestaunen der umliegenden Berg- und Gletscherwelt am Hinteren Eiskastenbach l\u00e4dt auch eine umlaufende Sitzbank ein, die Teil der neuen Wegmarke ist und den Wanderer zum Innehalten in dieser wundersch\u00f6nen Natur einladen soll. Zum Abschluss seiner Worte dankte Michael Rutkowski insbesondere Manfred Hagemann, Bernhard Klingebiel und Hermann Vogel und damit den ehrenamtlich Aktiven der Sektion, die die Entstehung des Monumentes &#8211; von der ersten Idee bis zum Aufbau im Pitztal &#8211; begleitet hatten. Ohne ihren Einsatz w\u00e4re diese besondere Jubil\u00e4umserinnerung nicht entstanden.<\/p>\n<p><strong>Au\u00dfergew\u00f6hnlicher Beitrag zum Fuldaer Stadtjubil\u00e4um<\/strong><br \/>\nGerhard M\u00f6ller \u00fcberbrachte in seiner Ansprache die Gr\u00fc\u00dfe der Stadt Fulda und insbesondere des amtierenden Oberb\u00fcrgermeisters Dr. Heiko Wingenfeld. Er bedankte sich bei der DAV Sektion Fulda f\u00fcr das vorbildliche Engagement am Fuldaer H\u00f6henweg und bezeichnete diesen Beitrag der Sektion zum Stadtjubil\u00e4um als au\u00dfergew\u00f6hnlich und w\u00fcnschte, dass die Lilie nun viele Wanderer auf Fulda aufmerksam mache. Thomas Neuner vom Pitztaler Tourismusverband berichtete von der gro\u00dfen Beliebtheit des Fuldaer H\u00f6henweges bei den Pitztal-Urlaubern. Er sei ein Highlight und er bedankte sich deshalb f\u00fcr die Arbeit der Fuldaer DAV Sektion vor Ort. Ebenfalls bedankten sich die beiden H\u00fcttenwirte des am Fuldaer H\u00f6henweg liegenden Taschachhauses, Barbara und Christoph Eder, f\u00fcr das Engagement der Fuldaer vor Ort im Pitztal. Nach den Gru\u00dfworten wurde die Lilie dann feierlich er\u00f6ffnet, umrahmt von Akkordeonst\u00fccken aus der Rh\u00f6n und dem Alpenraum. Danach trugen sich die Anwesenden in das Wegmarkenbuch ein, das bereits seit dem Aufbau der Wegmarke am Donnerstag rege genutzt wurde. An diesem Tag wurde die Lilie an ihren Platz gebracht und aus insgesamt vier Teilen zusammengesetzt, nachdem sie von der Fuldaer Spedition Br\u00e4hler sicher ins Pitztal gebracht wurde..<\/p>\n<p>Eigens zur Er\u00f6ffnung der Wegmarke war die DAV Sektion Fulda mit knapp 30 ehrenamtlich Aktiven angereist und gemeinsam zum Taschachhaus am Talende aufgestiegen, von wo aus man den Standort der Wegmarke nach einer knapp 1-st\u00fcndigen Wanderung erreicht. In verschiedenen Bergtouren hatten die Mitgereisten zudem die M\u00f6glichkeit, die Sch\u00f6nheit der umliegenden Berg- und Gletscherwelt zu erkunden. Lange muss die Fuldaer Lilie im Pitztal aber nicht auf weiteren Besuch aus dem heimatlichen Fulda warten, denn bereits f\u00fcr die n\u00e4chste Woche haben sich Wandergruppen aus der Region angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p><strong>Die Wegmarke und ihre Bedeutung<\/strong><br \/>\nDie neue Wegmarke, in Form einer stilisierten Lilie (Symbol des Fuldaer Stadtwappens), errichtete die DAV Sektion Fulda aus Anlass der Jubil\u00e4en von Stadt Fulda (1.275 Jahre) und des Deutschen Alpenvereins (150 Jahre). Gestaltet von einer Handwerkerwerkstatt aus Harmerz wurde sie von den ehrenamtlich aktiven der Sektion am Fuldaer H\u00f6henweg errichtet. Sie soll ein Zeichen der Verbundenheit sein. Verbundenheit der DAV Sektion Fulda mit dem Pitztal und allen hier lebenden und arbeitenden Menschen. Gemeinsam hat man es sich zum Auftrag gemacht, die Sch\u00f6nheit der Pitztaler Bergwelt f\u00fcr die Bergfreunde auf naturvertr\u00e4gliche Weise zu erschlie\u00dfen. Um ihnen damit zu zeigen, wie wunderbar, aber auch verg\u00e4nglich diese Sch\u00f6nheit ist und sein kann und alle aufgefordert sind, sie zu sch\u00fctzen und zu bewahren. F\u00fcr diese Verbundenheit soll die Wegmarke ein sichtbares Zeichen sein. Das ebenfalls angebrachte Wegmarkenbuch soll die Besucher dieses Ortes dazu anregen, beim Verweilen auf der integrierten Sitzbank der Wegmarke \u00fcber ihre eigene Verbundenheit mit der Bergwelt nachzudenken und dies dort in Worte oder Bilder zu fassen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber den Fuldaer H\u00f6henweg im \u00f6sterreichischen Pitztal<\/strong><br \/>\n1958 kam in der DAV Sektion Fulda die Idee auf, den Namen Fulda \u00fcber einen neuen H\u00f6henweg in den Alpen bekannt zu machen. Im Jahr 1959 trat dann die DAV Sektion Frankfurt mit der Bitte an die Fuldaer heran, sich um einen Weg zwischen der Riffelseeh\u00fctte und dem Taschachhaus im Pitztal zu k\u00fcmmern. Dem folgte der Beschluss der Fuldaer, den Weg als Geburtstagsgeschenk f\u00fcr die Sektion Frankfurt zu bauen. Der Weg sollte zur Bergheimat der Fuldaer Sektion werden und wurde durch Arbeitseins\u00e4tze der Gruppen der Sektion und der Jugendgruppe erbaut. Am 10. September 1960 erfolgte die Einweihung und Erstbegehung des Fuldaer H\u00f6henweges, der insgesamt 11 km lang ist und den seitdem von den ehrenamtlich Aktiven der Sektion betreut und vielen hunderten Wanderer pro Jahr begangen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das \u00f6sterreichische Pitztal hat seit vergangenem Samstag eine Fulda-Lilie und Fulda einen neuen h\u00f6chsten Punkt, denn: die Sektion Fulda des Deutschen Alpenvereins hat am 24. August im Pitztal eine neue Wegmarke am Fuldaer H\u00f6henweg in Form einer stilisierten Lilie eingeweiht &#8211; und damit Fuldas h\u00f6chsten Punkt auf 2.519 m ausgerufen. 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