{"id":180159,"date":"2019-05-16T08:24:16","date_gmt":"2019-05-16T06:24:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=180159"},"modified":"2019-05-16T08:24:17","modified_gmt":"2019-05-16T06:24:17","slug":"podium-musikschule-praesentierte-musikalische-talente-vielseitiges-programm-auf-hohem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=180159","title":{"rendered":"\u201ePodium Musikschule\u201c pr\u00e4sentierte musikalische Talente &#8211; Vielseitiges Programm auf hohem Niveau"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im \u201ePodium Musikschule\u201c pr\u00e4sentiert die Musikschule der Stadt Fulda allj\u00e4hrlich ihre besten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Auch diesmal war das Konzert in der Aula der Alten Universit\u00e4t wieder gepr\u00e4gt durch ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm, gespickt mit musikalischen und interpretatorischen Glanzleistungen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franca Burkhart (Querfl\u00f6te) er\u00f6ffnete das Programm mit dem Divertissement op. 68 Nr. 6 von Friedrich Kuhlau. Mit gro\u00dfer Ruhe und singendem Ton gestaltete sie das einleitende Larghetto. Im folgenden Allegro con agitazione \u00fcberzeugte sie durch ihre rhythmische Pr\u00e4senz. Mit sprechender Artikulation und differenziertem Klang spielte Daniel Bretz (Violine) zwei S\u00e4tze aus der Sonatine A-Dur von Georg Philipp Telemann. Es war eine Freude, ihm zuzuh\u00f6ren, da er mit jedem Ton wirklich etwas zu sagen hatte. Tim Wettels war sein zuverl\u00e4ssiger Partner am Klavier. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erst elfj\u00e4hrige Eileen Tolsdorf (Klavier) beeindruckte durch eine klangsch\u00f6ne Interpretation der Et\u00fcde op. 25 Nr. 1 von Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin. \u00dcber den weitgriffigen Arpeggien gelang ihr eine weich und singend artikulierte Melodielinie. Orlando Gheorghe hatte sich mit dem Pr\u00e4ludium aus der Partita E-Dur f\u00fcr Solo-Violine von Johann Sebastian Bach eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt, die er souver\u00e4n bew\u00e4ltigte. Sicher und auswendig spielend gelang es ihm im ununterbrochenen Fluss der Sechzehntel, Form und Spannungsverlauf des Satzes zu verdeutlichen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das beliebte Nocturno Des-Dur von Franz Strauss gab Jakob Richter Gelegenheit, alle Klangfarben des Horns zur Geltung zu bringen. Weich und romantisch beginnend, gelang ihm ein \u00fcberzeugender Spannungsbogen \u00fcber den dynamisch hervorgehobenen Mittelteil bis zum beruhigenden Schluss. Andr\u00e9 Musch und Anna L\u00f6bens (Violinen), Oskar-Ewald Holzinger (Viola) und Anton L\u00f6bens (Cello) \u00fcberzeugten im Scherzo aus dem Beethoven-Streichquartett op. 18 Nr. 4 durch ihr perfektes Zusammenspiel. Gut aufeinander h\u00f6rend machten sie deutlich, wie das Thema durch alle Stimmen wandert, wobei alle Beteiligten sowohl F\u00fchrungsqualit\u00e4ten bewiesen als auch die F\u00e4higkeit, sich zur\u00fcckzunehmen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die hochvirtuose Symphonie Espagnole von Edouard Lalo d\u00fcrfte selten in Sch\u00fclerkonzerten zu h\u00f6ren sein. Gleichwohl gelang Sarah Meyer (Violine) eine bemerkenswerte Interpretation des ersten Satzes. Mit rasanten L\u00e4ufen bis in die h\u00f6chsten Lagen des Instruments, agogischer Freiheit in den lyrischen Passagen und einer differenzierten Bogentechnik \u00fcberzeugte sie das Publikum und erntete zu Recht viel Applaus. Technisch sicher und klanglich differenziert spielte Anton L\u00f6bens (Klavier) den ersten Satz der Sonate op. 31 Nr. 3 von Ludwig van Beethoven. Johanna Moormann (Cello) erfreute das Publikum durch eine farbige, leidenschaftliche Interpretation von \u201eRequiebros\u201c von Gaspar Cassad\u00c3\u00b3. Die technischen Mittel standen ihr so selbstverst\u00e4ndlich zur Verf\u00fcgung, dass sie sich voll auf die musikalische Gestaltung konzentrieren konnte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Musikschullehrerin Marina Gajda, die s\u00e4mtliche Klavierbegleitungen \u00fcbernommen hatte, trug wesentlich zum Gelingen dieses Beitrags sowie des ganzen Abends bei. Zum Abschluss spielte das Orchester \u201eSinfonietta Fulda\u201c \u2013 das aus einer Kooperation zwischen Musikschule und Hochschule Fulda entstanden ist &#8211; unter Leitung von Martin Kl\u00fch einen Satz aus \u201eMessias\u201c von Georg Friedrich H\u00e4ndel und einen bunten Strauss von Melodien aus dem \u201eCapriccio Italien\u201c von Pjotr Tschaikowsky.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Im \u201ePodium Musikschule\u201c pr\u00e4sentiert die Musikschule der Stadt Fulda allj\u00e4hrlich ihre besten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Auch diesmal war das Konzert in der Aula der Alten Universit\u00e4t wieder gepr\u00e4gt durch ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm, gespickt mit musikalischen und interpretatorischen Glanzleistungen. 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