{"id":180152,"date":"2019-05-16T08:20:41","date_gmt":"2019-05-16T06:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=180152"},"modified":"2019-05-16T08:20:42","modified_gmt":"2019-05-16T06:20:42","slug":"gemeinde-eichenzell-rueckt-eichenprozessionsspinner-zu-leibe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=180152","title":{"rendered":"Gemeinde Eichenzell r\u00fcckt Eichenprozessionsspinner zu Leibe"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem im vergangenen Jahr der Eichenprozessionsspinner erstmalig massiv in der Gemeinde Eichenzell aufgetreten ist, hat sich die Gemeinde f\u00fcr Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes entschieden. Mittels eines biologischen Pr\u00e4parats, welches in K\u00fcrze (je nach Witterungsverlauf) gezielt in die Baumkronen der gemeindlichen Eichen ausgebracht wird, sollen die Raupen des Eichenprozessionsspinners vor dem Erreichen des dritten Raupenstadiums, ab dem die gef\u00e4hrlichen Brennhaare ausgebildet sind, abget\u00f6tet werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Kontakt mit den feinen Brennhaaren der Raupen kann Hautausschl\u00e4ge hervorrufen. Auch die Atemwege k\u00f6nnen gereizt werden und im Extremfall zum allergischen Schock f\u00fchren. Sogar das Ber\u00fchren der Gespinstnester ist gef\u00e4hrlich, da auch nach Verpuppung und Schlupf der Larven die giftige  Brennhaare dort verbleiben und bei Kontakt weiter Reizungen verursachen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Eichenstandorte w\u00e4hrend der Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahme zeitweilig gesperrt<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Ma\u00dfnahmen wurden durch den gemeindlichen Bauhof und die Bauabteilung im Vorfeld die im letzten Jahr befallenen Eichen (ca. 320 St\u00fcck) in einem Kataster aufgenommen und f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung eine Fachfirma beauftragt.<br>\nVerwendet wird ein Biozid, welches humantoxikologisch, d.h. f\u00fcr Menschen, als unbedenklich gilt und z. B. in befallenen Gebieten schon seit vielen Jahren erfolgreich gegen den Eichenprozessionsspinner eingesetzt wird. Hierbei handelt es sich um das Bakterium Bacillus thuringiensis, das vor allem im Boden, aber auch an Pflanzen und in Insektenkadavern nat\u00fcrlich vorkommt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Bereiche um die bespr\u00fchten Eichen werden tempor\u00e4r abgesperrt \u2013 die Gemeinde Eichenzell bittet, die entsprechenden Hinweisschilder zu beachten! <\/p>\n\n\n\n<p>Von der Stadt Fulda wurde eine Informationsveranstaltung organisiert. Bei dieser Veranstaltung waren alle betroffenen Kommunen eingeladen. Aufgrund dieser Informationsveranstaltung haben wir uns f\u00fcr diesen Weg entschieden, weil er aus unserer Sicht am effektivsten ist. W\u00fcrden wir darauf warten, bis die Gespinstnester sichtbar und die Gifth\u00e4rchen der Raupen ausgebildet sind, w\u00e4re die Gef\u00e4hrdung f\u00fcr Eichenzells B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger umso gr\u00f6\u00dfer. So erhoffen wir uns, einen entscheidenden Teil der Raupenpopulation vor allem an sensiblen Bereichen wie Kinderg\u00e4rten, B\u00fcrgerh\u00e4user, Spiel- und Sportpl\u00e4tzen und Friedh\u00f6fen absch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen, bevor die Raupen die Brennhaare ausbilden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Nachdem im vergangenen Jahr der Eichenprozessionsspinner erstmalig massiv in der Gemeinde Eichenzell aufgetreten ist, hat sich die Gemeinde f\u00fcr Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes entschieden. 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