{"id":178714,"date":"2019-03-13T15:01:26","date_gmt":"2019-03-13T14:01:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=178714"},"modified":"2019-03-13T15:01:28","modified_gmt":"2019-03-13T14:01:28","slug":"ein-ort-wo-gott-sich-finden-lassen-will-kloster-und-stadtjubilaeum-in-fulda-mit-musikalischer-vesper-eroeffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=178714","title":{"rendered":"\u201eEin Ort, wo Gott sich finden lassen will\u201c &#8211; Kloster- und Stadtjubil\u00e4um in Fulda mit musikalischer Vesper er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Dienstag, 12. M\u00e4rz, dem Gedenktag der Gr\u00fcndung des Klosters Fulda vor 1275 Jahren, ist im vollbesetzten Fuldaer Dom das Kloster- und Stadtjubil\u00e4um feierlich er\u00f6ffnet worden. An der Stelle, wo heute der Dom steht, hatte der hl. Sturmius mit seinen sieben Gef\u00e4hrten 744 im Auftrag des hl. Bonifatius das Kreuz aufgerichtet und ein Kloster gegr\u00fcndet. \u201eIch w\u00fcnsche mir, dass auch in unserer Zeit, die gepr\u00e4gt ist von Touristenstr\u00f6men und Eventkultur, dieser Ort das bleiben darf, was er \u00fcber Jahrhunderte gewesen ist: ein Ort, von dem Segen ausgeht, wo Frieden zu sp\u00fcren ist und wo Gott sich finden lassen will\u201c, sagte Domdechant Prof. Dr. Werner Kathrein in seiner Ansprache. Prof. Kathrein erinnerte in der kirchenmusikalischen Vesper daran, dass die Klostergr\u00fcndung durch die Abgrenzung zur Welt und die Innerlichkeit zur Wegbereiterin allen kirchlichen Lebens und f\u00fcr die Zivilisation in Region und Stadt geworden sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bischof em. Heinz Josef Algermissen, der der Vesper vorstand, hatte zu Beginn der Vesper hervorgehoben, dass in der Deutung der Vergangenheit der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Zukunft liege. \u201eDie Botschaft Jesu Christi muss in der heutigen Zeit verk\u00fcndet werden, auch in einer Gesellschaft, die Kreuze abh\u00e4ngt oder sch\u00e4ndet.\u201c Algermissen gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Jubil\u00e4umsfeier einen Impuls f\u00fcr die R\u00fcckbesinnung auf den Glauben an das Kreuz mit sich bringen werde. Oberb\u00fcrgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) betonte in seinem Gru\u00dfwort, dass Kirche und Stadt von den fr\u00fchesten Anf\u00e4ngen an in Fulda eng miteinander verbunden seien. \u201eOhne das Kloster h\u00e4tte es die Stadt Fulda nicht gegeben\u201c, hob er hervor. Die Feier des Jubil\u00e4ums solle dazu beitragen, die Gemeinschaft in einer wachsenden Stadt zu st\u00e4rken und Perspektiven auf dem Weg in die Zukunft zu schaffen. Das Jubil\u00e4um ermuntere zur R\u00fcckbesinnung auf die eigenen Wurzeln und zum Engagement f\u00fcr eine gemeinsame europ\u00e4ische Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe der Vesper las Priesteramtskandidat Johannes Wende Ausz\u00fcge aus einem Brief des heiligen Bonifatius an Papst Zacharias vor, in dem der \u201eApostel der Deutschen\u201c den Klosterbau thematisiert und die Verbundenheit mit der r\u00f6mischen Kirche betont. Mit zwei Psalmvertonungen \u201eNisi Dominus\u201c und \u201eDixit Dominus\u201c von Jan Dismas Zelenka (1679-1745) und dem \u201eMagnificat\u201c von Francesco Durante (1684-1755) brachten der Domchor und der Jugendkathedralchor die musikalische Pracht des Barock zum Klingen. Unterst\u00fctzt wurden die Ch\u00f6re dabei von Gesangssolisten und dem Originalklangorchester L\u00e2\u20ac\u2122arpa festante (M\u00fcnchen) unter der Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber. An der Domorgel spielte Domorganist Prof. Hans-J\u00fcrgen Kaiser Werke von Nicolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Am Dienstag, 12. M\u00e4rz, dem Gedenktag der Gr\u00fcndung des Klosters Fulda vor 1275 Jahren, ist im vollbesetzten Fuldaer Dom das Kloster- und Stadtjubil\u00e4um feierlich er\u00f6ffnet worden. An der Stelle, wo heute der Dom steht, hatte der hl. Sturmius mit seinen sieben Gef\u00e4hrten 744 im Auftrag des hl. 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