{"id":178225,"date":"2019-02-27T20:03:02","date_gmt":"2019-02-27T19:03:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=178225"},"modified":"2019-02-27T20:04:03","modified_gmt":"2019-02-27T19:04:03","slug":"studierende-im-fachbereich-mechatronik-praesentierten-projektarbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=178225","title":{"rendered":"Studierende im Fachbereich Mechatronik pr\u00e4sentierten Projektarbeiten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie studieren seit knapp zwei Jahren an der Max-Eyth-Schule und stehen kurz vor ihren letzten Pr\u00fcfungen: Zw\u00f6lf M\u00e4nner und eine Frau m\u00f6chten ihren Abschluss im Bereich \u201eStaatlich gepr\u00fcfte\/r Techniker\/in &#8211; Fachrichtung Mechatronik\u201c machen \u2013 dazu geh\u00f6rt eine umfangreiche Projektarbeit. Die Ergebnisse von vielen Stunden Arbeit pr\u00e4sentierten sie vor wenigen Tagen. Dazu konnte Abteilungsleiterin Susanne Sch\u00e4fer nicht nur die Pr\u00fcflinge und Pr\u00fcfer in der Aula der Europaschule begr\u00fc\u00dfen, sondern auch zahlreiche Vertreter der Partnerbetriebe, die mit ihren Auftr\u00e4gen die Projekte erst erm\u00f6glicht haben, dazu Familienmitglieder und Freunde, die gespannt auf die Pr\u00e4sentationen warteten und mit den Studierenden mitfieberten. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-1-scha\u00cc\u02c6fer-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178227\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178227\" class=\"wp-image-178227\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-3-kamax-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178228\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178228\" class=\"wp-image-178228\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-4-pru\u00cc\u02c6fer-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178229\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178229\" class=\"wp-image-178229\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-5-mga-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178230\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178230\" class=\"wp-image-178230\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-6-fft-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178231\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178231\" class=\"wp-image-178231\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-7-andrang-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178232\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178232\" class=\"wp-image-178232\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-8-ko\u00cc\u02c6mpf-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178233\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178233\" class=\"wp-image-178233\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-15-mechatronik-projektpru\u00cc\u02c6fung-9-studierende-600x400.jpg\" alt=\"\" data-id=\"178234\" data-link=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?attachment_id=178234\" class=\"wp-image-178234\"\/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eF\u00fcr die Projekte war ein ganzheitlicher Ansatz gefordert\u201c, erl\u00e4uterte Sch\u00e4fer eingangs, \u201eder neben mechanischen und anlageorientierten auch sicherheits- und steuerungstechnische sowie energie- und kommunikationstechnische Inhalte umfasst.\u201c Mit dieser Definition hatte sie auch gleich einen breiten Bogen \u00fcber die Vielfalt des Berufsbildes des Mechatronikers gespannt und das Feld f\u00fcr eine ebenso abwechslungsreiche Pr\u00e4sentation er\u00f6ffnet. F\u00fcnf komplexe Projekte hatten die Pr\u00fcfer nun zu begutachten \u2013 allesamt waren sie mit mindestens 160 Arbeitsstunden pro Studierendem veranschlagt und zeigten eindr\u00fccklich, mit welch verschiedenen Aufgabenstellungen sich die Studierenden je nach Auftrag der Unternehmen besch\u00e4ftigen durften:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als erste Gruppe stellten Alena Bittner, Alexander Gross und Benjamin Kleinert eine M\u00f6glichkeit zur \u201eOptimierung kraftbetriebener Sicherheitst\u00fcren f\u00fcr Geld- und Werttransportfahrzeuge\u201c im Auftrag des Alsfelder Unternehmens Hartmann Spezialkarosserien GmbH vor. Danach pr\u00e4sentierten Johannes Barthelmes, Christian Hasenpflug und Alexander Schnell eine \u201eAutomatisierte Lagerzuf\u00fchrung\u201c, die sie im Auftrag der KAMAX GmbH &amp; Co.KG entwickelt hatten. Wie alle anderen Gruppen auch starteten sie ihre Pr\u00e4sentation in englischer Sprache, stellten sich und das Unternehmen vor, bevor sie dann auf Deutsch detailliert auf ihr Projekt eingingen. Die Problemstellung war, die Ablage von Walzwerkzeugen von einer manuellen auf eine automatisierte Handhabung umzustellen, um sowohl die k\u00f6rperliche Belastung f\u00fcr Mitarbeitende als auch den ben\u00f6tigten Zeitaufwand zu senken. Zu ber\u00fccksichtigen waren dabei die unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen der Walzbacken. Daneben musste auch ein Sicherheitskonzept erarbeitet werden. Alle Gruppen stellten zun\u00e4chst die theoretischen Teile ihrer Arbeit vor, die in vielen Bereichen identisch waren: Zeitmanagement, Kostenanalyse, Sicherheitsabw\u00e4gungen, Entwurfserstellung bis hin zu einem fertigen zu realisierenden Konzept. Anhand von sehr \u00fcbersichtlich und aussagekr\u00e4ftig gestalteten Bl\u00e4ttern mit Zeichnungen und Fotografien vermittelten sie einen guten Eindruck ihres Arbeitens, das sich in dem Fall der zweiten Gruppe intensiv mit verschiedenen Fragestellungen rund um das F\u00f6rdern der Werkzeuge besch\u00e4ftigte: F\u00f6rderband und Hebehilfe mussten integriert werden genauso wie der Hubtisch, der Portalgreifer und der QR-Code-Scanner, mit dessen Hilfe die jeweilige Position des einzelnen Werkst\u00fccks \u00fcberwacht werden konnte. Auch mussten beispielsweise bez\u00fcglich der Arbeitsplatzh\u00f6he EU-Normen ber\u00fccksichtigt werden. Diese und viele andere Aspekte flossen in die Umsetzung des Auftrages ein. Dar\u00fcber hinaus gaben die Studierenden einen Einblick in ihre Vorgehensweise, unter anderem die Beschaffung der Bauteile. Hier bewiesen sie viel Marktkenntnis und Kostenbewusstsein und trugen so auch dem betriebswirtschaftlichen Aspekt ihrer Ausbildung Rechnung. Obwohl dieses Projekt derzeit noch nicht praktisch abgeschlossen ist, hat es das Potential, von der Firma Kamax realisiert zu werden, so die Studierenden abschlie\u00dfend. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine \u201eModell-Verpackungsmaschine\u201c stellten im Anschluss Markus Krau\u00dfm\u00fcller, Jonas Weicker und Julian Winter vor. Diese hatten sie im Auftrag des W\u00fcrzburger Unternehmens MGA Ingenieurdienstleistungen GmbH hergestellt. Der automatisierte Verpackungsprozess beinhaltet viele Aspekte der Mechatronik, darunter auch Elektronik und Controlling. In die zu entwickelnde Maschine war ein Fischer-Technik-Roboter als Greifer und Verteiler zu integrieren. Die zu verpackenden Teil wurden per Hand aufgelegt und mittels Robotik und Sensorik maschinell weitergef\u00fchrt. Sehr interessant war bei dieser Pr\u00e4sentation, wie sehr die Studierenden bez\u00fcglich der verwendeten Software auf Lerninhalte ihrer Ausbildung zur\u00fcckgreifen konnten. Die Max-Eyth-Schule stellt verschiedene Softwarekomponenten f\u00fcr unterschiedliche Anforderungen zur Verf\u00fcgung, beispielsweise eplan oder Inventor, und agiert damit auf der H\u00f6he der Zeit, um ihren Absolventen eine erstklassige Ausbildung zu bieten. Nicht umsonst ist der Abschluss zum staatlich gepr\u00fcften Techniker einem Bachelor-Abschluss gleichrangig. Neben der mechanischen Konstruktion hatten die Studierenden f\u00fcr ihr Projekt auch viel Elektronik zu bew\u00e4ltigen \u2013 dies sowie die Soft- und Hardware-Konfiguration stellten sie ausf\u00fchrlich dar. Wie das Ganze schlie\u00dflich funktionierte, davon konnten sich Pr\u00fcfer und Publikum im Anschluss direkt vor Ort \u00fcberzeugen: Das fertige Modell war aufgebaut und schnurrte wie ein Uhrwerk. Lorenz Arnold, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von MGA, lobte den Einsatz seiner Studierenden. Sein Unternehmen sch\u00e4tzt Absolventen einer Technikerschule sehr, da sie ausbildungsseitig sowohl viel Praxiserfahrung mitbringen, als auch fundiertes theoretisches Wissen. Die Anlage wird seinem Unternehmen als Ausgangspunkt f\u00fcr weitere Projekte dienen und auf Messen zu sehen sein, wie Arnold ausf\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als vierte Gruppe pr\u00e4sentierten Jan Niklas Merle, Nico Metzler und Matthias Zinnkann eine \u201eF\u00fclldruckregelung\u201c, die sie im Auftrag der Firma FFT Produktionssysteme GmbH und Co.KG in Fulda und M\u00fccke entwickelt hatten. Dabei ging es um eine Anlage zur Erstbef\u00fcllung einer K\u00fchlwasseranlage bei der KFZ-Fertigung. Hier sollten ein Volumen-Booster ersetzt werden sowie Druckspitzen und Fehlbef\u00fcllungen vermieden werden. Vorgaben waren unter anderem das Erreichen eines definierten F\u00fclldrucks sowie der Einsatz vorgeschriebener Bauteile bzgl. der Ventile und Pumpen. Auch bei diesem Projekt war neben der mechanischen Fertigung die Informationstechnologie ein Hauptbestandteil der Herausforderung. Hier nutzten die Studierenden u.a. das TIA-Portal der Fa. Siemens. Von der Funktionsweise \u00fcber die Programmierung bis hin zur Lautst\u00e4rkeregelung stellte die Gruppe jede einzelne Komponente ihres Projektes vor und \u00fcberzeugte im Anschluss auch durch eine Praxiseinheit, in der die Anlage zeigte, was sie konnte. \u201eDie Anlage kann durchaus in die Serienfertigung eingehen\u201c, so das Fazit der Studierenden.<br> Zum Abschluss des Tages stellte Dominik K\u00f6mpf noch seine Arbeit vor, die er schulintern an dem vorhandenen Kuka-Roboter durchgef\u00fchrt hatte. Er hatte dort eine Festo-F\u00f6rderanlage integriert und dazu einige Teile modifiziert, elektrische Erweiterungen vorgenommen und ein Programm f\u00fcr die F\u00f6rderanlage geschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den n\u00e4chsten Tagen und Wochen kommen noch weitere Teilpr\u00fcfungen auf die Studierenden zu. Ihr Studiengang dauert in Vollzeit vier Semester, erl\u00e4uterte Abteilungsleiterin Sch\u00e4fer am Rande. Die Projektarbeit dient dabei zum einen als Praxisarbeit, hinterfragt aber auch die Stressbereitschaft und die F\u00e4higkeit des selbstorganisierten Lernens. \u201eAlle Projektarbeiten haben gezeigt, wie spannend und anspruchsvoll die Handlungsfelder der Mechatronik sind\u201c, so die Abteilungsleiterin abschlie\u00dfend. Bei Interesse an einer Weiterbildung zum\/ zur \u201eStaatlich gepr\u00fcften Techniker\/in \u2013 Fachrichtung Mechatronik wenden Sie sich an die Abteilungsleiterin Frau Sch\u00e4fer (Susanne.Schaefer@mes-alsfeld.eu).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sie studieren seit knapp zwei Jahren an der Max-Eyth-Schule und stehen kurz vor ihren letzten Pr\u00fcfungen: Zw\u00f6lf M\u00e4nner und eine Frau m\u00f6chten ihren Abschluss im Bereich \u201eStaatlich gepr\u00fcfte\/r Techniker\/in &#8211; Fachrichtung Mechatronik\u201c machen \u2013 dazu geh\u00f6rt eine umfangreiche Projektarbeit. Die Ergebnisse von vielen Stunden Arbeit pr\u00e4sentierten sie vor wenigen Tagen. 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