{"id":176696,"date":"2018-11-08T07:28:34","date_gmt":"2018-11-08T06:28:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=176696"},"modified":"2019-02-13T11:59:11","modified_gmt":"2019-02-13T10:59:11","slug":"was-passiert-mit-der-wettindustrie-post-brexit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=176696","title":{"rendered":"Was passiert mit der Wettindustrie Post-Brexit?"},"content":{"rendered":"<p>Der Brexit ist in aller Munde. Viele Menschen bewegt das Thema aus sehr unterschiedlichen Motiven und Gr\u00fcnden. Einerseits freuen sie sich \u00fcber die Entscheidung der Engl\u00e4nder, auf der anderen Seite bemitleiden sie die Engl\u00e4nder. Je nachdem, wann Sie diesen Artikel lesen werden, k\u00f6nnen Sie auch schon wissen, ob der Brexit Deal zustande kam oder kommen wird. Zum Zeitpunkt der Verfassung des Artikels stand aber noch keine Entscheidung fest und es d\u00fcrfte dann wohl auch ein NO-Deal ver\u00f6ffentlicht werden. Was auch immer das hei\u00dfen mag, scheint so sicher zu sein wie das Amen im Gebet. Zumindest scheint es so zu sein, wenn man vielen Menschen Glauben schenken m\u00f6ge. Egal, ob Sie daf\u00fcr oder dagegen sind, Brexit passiert. Eigentlich schon seit einiger Zeit. Und obwohl der Wandel noch nicht vollst\u00e4ndig abgeschlossen ist, sind viele Branchen bereits davon betroffen. Nat\u00fcrlich wird es keine Branche auslassen und die Auswirkungen d\u00fcrfen aus diesen Gr\u00fcnden als durchwegs offen bezeichnet werden. Insbesondere d\u00fcrfte aber der Handel in erster Linie betroffen sein. Es wurde aber angek\u00fcndigt, hier nicht ganz so streng zu sein und unter Umst\u00e4nden sogar ein Freihandelsabkommen zuzulassen. Jedenfalls d\u00fcrfte man sich hier auch entsprechend positioniert haben und auf unterschiedlichen Ebenen aufzulaufen. Wie dem auch sei, wie es der Wettindustrie nach dem Brexit gehen wird, wird man sehen. Was man aber jedenfalls tun kann, ist, sich gewisse m\u00f6gliche Szenarien anzusehen und dabei auch die Auswirkungen unterschiedlicher Ebenen anzusehen. Sie sollten auf jeden Fall sich folgende Webseite anschauen: <a href=\"https:\/\/www.sportwetten.net\/\" target=\"_blank\">sportwetten.net<\/a><\/p>\n<p>Die Auswirkungen d\u00fcrften aber durchaus kurzfristig zu sp\u00fcren sein.<\/p>\n<p>Indem eben auch diese Ebenen des Engagements kombiniert werden, k\u00f6nnen Nutzer unter Spielenthusiasten identifiziert werden was sich auch letztlich auf die Analyse der Ums\u00e4tze \u00fcbertr\u00e4gt. So einfach kann man es sich dann aber doch nicht machen, denn immerhin muss man immer noch eine eigene Kategorie finden, um die Datenmenge auch richtig f\u00fcr die Ma\u00dfgabe der korrekten Zahlen der Ums\u00e4tze zu erl\u00e4utern. Die Zahlen sind hier dann aber schon aussagekr\u00e4ftiger. Dennoch ist das Programm erst in Arbeit und es wird daher auch sehr interessant sein, die Ergebnisse zu analysieren und in die Datentabelle einzuf\u00fcgen. Vermutlich wird aber auch in diesem F\u00e4llen ein erweiterter Daten- und Interpretationsspielraum zu erwarten sein. Im Mittelpunkt dieser Segmente steht die Gemeinschaft, die Spielerlebnisse schafft und teilt. Insgesamt erlaubt neue Segmentierung, auch unterschiedliche potenzielle Arten von Spielen zu identifizieren und zu bestimmen und dies dann in die Bestimmung der Umsatzzahlen einflie\u00dfen zu lassen. Ein wesentlicher Effekt wird der Wechselkurs sein. Nat\u00fcrlich werden jetzt die Kritiker einwerfen, dass der Pfund ja ohnedies immer bestanden hatte und nie den Euro wollten.<\/p>\n<p>Also gab es auch schon immer einen Pfund und der Wechselkurs war immer schon von den bilateralen Beziehungen zwischen der EU und England abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Aber nun spielen eben noch weitere Faktoren eine Rolle. Dies darf man nicht untersch\u00e4tzen. Bedenken Sie hier nur die Rolle Schottlands und die Rolle von Nordirland. Auch hier spielen starke politische Rollen und Beziehungen eine entscheidende Rolle, die vor allem f\u00fcr Unsicherheit auf dem Markt sorgen wird k\u00f6nnen. Es darf nat\u00fcrlich angezweifelt werden, dass sich langfristig eine entsprechende Enteignung lohnen w\u00fcrde und auch dauerhafte Verwerfungen werden sich nicht halten k\u00f6nnen. Bei der unternehmerischen Seite geht es aber um die Sicherheit bei der Planung von Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufen und das braucht eben stabile Verh\u00e4ltnisse. Wenn der Wechselkurs \u00fcber Nacht wegen einer unqualifizierten Aussage eines Politikers schnell mal zehn Prozent sinken wird, dann kann dies nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr stabile Verh\u00e4ltnisse sorgen. Insbesondere werden sich Unternehmen auch viel eher verschulden m\u00fcssen, weil sie sich eben gegen solche Schwankungen in den Handelsw\u00e4hrungen absichern m\u00fcssen. Dadurch kommt es auch zu zus\u00e4tzlichen Kosten, die sich letztlich auch dadurch manifestieren, dass unterschiedliche Parameter als Ma\u00dfstab herangezogen werden m\u00fcssen. Wie man dies in einem Umfeld instabiler wirtschaftlicher und politischer Verh\u00e4ltnisse machen kann, bleibt abzuwarten. Die Gaming Industrie und das allgemeine Gesch\u00e4ft in der Wettindustrie wird davon jedenfalls \u00fcber die n\u00e4chsten Jahre auch betroffen sein. Wie sich solche politischen Entscheidungen auswirken k\u00f6nnen, hat uns auch die Abstimmung zum Brexit gezeigt. Denn unmittelbar nach dem Referendum fielen nicht nur die Indizes steil bergab, sondern auch mit dem Pfund Stirling ging es unmittelbar nach dem Brexit-Votum drastisch bergab.<\/p>\n<p>Jetzt wird gesagt, dass es gegen\u00fcber dem Dollar um fast zehn Prozent niedriger gehandelt wird als vor der Brexit-Abstimmung.<\/p>\n<p>Angesichts einer Menge wirtschaftlicher Unsicherheit fragen sich nat\u00fcrlich auch viele Menschen, wie das nach einem Scheitern des Brexit Votums bei keinem Deal aussehen wird. Gerade die Engl\u00e4nder pflegen in der Wettindustrie starke Beziehungen zu Malta und anderen L\u00e4ndern. Viele Unternehmen in der Wettindustrie haben schon Jahre zuvor angek\u00fcndigt, England auch so verlassen zu wollen. Sie wollen damit auch Ihr operatives Gesch\u00e4ft aus England verlagern. Dies lag an der Sorge, europ\u00e4ische Talente zu verlieren. Es war aus Sicht vieler Kritiker auch ein verst\u00e4ndliches Anliegen der Wettindustrie. In den Monaten nach dem Brexit-Votum hatten viele Unternehmen negative Auswirkungen auf ihre weltweite Rekrutierung. Davon betroffen war auch die Wettindustrie. Vor allem die Wettindustrie besch\u00e4ftigt sehr viele Menschen aus der EU. Dieser Schritt und das Scheitern eines Deals k\u00f6nnten also noch gr\u00f6\u00dfere Auswirkungen auf die Branche haben, wenn die letzten Teile in Kraft treten. Sobald das Ding dann auch abgeschlossen ist, ben\u00f6tigen Arbeitskr\u00e4fte aus der EU eine spezielle Erlaubnis, um in das Vereinigte K\u00f6nigreich einzureisen. Im Jahr 2017 war Gro\u00dfbritannien der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr Videospiele, wobei Virtual Reality das am schnellsten wachsende Segment war.<\/p>\n<p>Da Unternehmen nicht mehr von au\u00dferhalb Gro\u00dfbritanniens mieten k\u00f6nnen, wird die gesamte Spieleindustrie eine Reihe von Konsequenzen haben.<\/p>\n<p>Es gibt einen Mangel an qualifizierten britischen Arbeitskr\u00e4ften, die viele in der Branche als potenzielle Gefahr sehen, sobald das Land vom Rest des Kontinents abbricht. Wenn britische Studios aufgrund fehlender Fachkr\u00e4fte zur\u00fcckfallen w\u00fcrden, k\u00f6nnte die internationale Wettindustrie einen ihrer gr\u00f6\u00dften Beitragszahler verlieren. Die Umsiedlung k\u00f6nnte eine L\u00f6sung sein, aber das w\u00fcrde Gro\u00dfbritannien immer noch vom Rest der Welt isolieren. Es klingt also wie eine Anleitung zum Untergang. Man w\u00fcrde sich somit auch effektiv und auf eine zuverl\u00e4ssige Art und Weise vom Rest der Welt abkapseln. W\u00e4hrend der negative Effekt nicht den Verlust aller Unternehmen in England bedeuten w\u00fcrde, so w\u00fcrde bereits ein Abfall in geringf\u00fcgiger Gr\u00f6\u00dfe zu entsprechenden Verwerfungen in der Wettindustrie f\u00fchren. Das bedeutet weniger Unternehmen was zu weniger Spielen und damit zu einer Verarmung des gesamten Marktes f\u00fchrt. Somit werden die Folgen des Brexit weit \u00fcber die nat\u00fcrlichen Grenzen des Landes hinaus sp\u00fcrbar sein. Der Brexit ist noch weit entfernt und es gibt sehr viele Schritte auf dem Weg dorthin.<\/p>\n<p>Der Brexit Deal mit der EU ist aber ein wesentlicher Schritt, der sich auch nachhaltig auf solche Schritte vorbereiten muss.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund hat sich auch die Branche intensiv darauf vorbereitet und es gibt eine Gruppe in der Wettindustrie, die sich speziell mit diesem Thema besch\u00e4ftigt und unterschiedliche Szenarien f\u00fcr die Gruppe ausarbeitet. Ziel der Gruppe ist es, aufzuzeigen, welchen Schaden dieses politische Man\u00f6ver f\u00fcr die Gl\u00fccksspielindustrie verursachen wird, einschlie\u00dflich der gestiegenen Gesch\u00e4ftskosten und des Verlustes von Arbeitspl\u00e4tzen. Man versucht dabei auch, Vorschl\u00e4ge hinsichtlich einer L\u00f6sung bei verschiedenen Szenarien zu machen. Man k\u00f6nnte jetzt auch ironisch festhalten, dass man dadurch auch neue M\u00f6glichkeiten geschaffen hat. Dadurch profitieren wieder Berater, die sich Gedanken machen m\u00fcssen \u00fcber bestimmte L\u00f6sungswege. Dennoch darf man durchaus kritisch in die Zukunft f\u00fcr die Wettindustrie blicken, denn es macht schon alleine diese Planungsunsicherheit betroffen. In sp\u00e4testens f\u00fcnf Tagen zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels werden wir aber alle viel mehr wissen und die oben beschriebenen L\u00f6sungen besser beurteilen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Brexit ist in aller Munde. Viele Menschen bewegt das Thema aus sehr unterschiedlichen Motiven und Gr\u00fcnden. Einerseits freuen sie sich \u00fcber die Entscheidung der Engl\u00e4nder, auf der anderen Seite bemitleiden sie die Engl\u00e4nder. 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