{"id":175969,"date":"2018-09-26T08:27:51","date_gmt":"2018-09-26T06:27:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=175969"},"modified":"2018-09-26T08:27:51","modified_gmt":"2018-09-26T06:27:51","slug":"drei-frauen-des-jungen-kunstkreises-fulda-im-vonderau%e2%80%a8museum-bis-21-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=175969","title":{"rendered":"Drei Frauen des Jungen Kunstkreises Fulda \u2013 Im Vonderau\u00e2\u20ac\u00a8Museum bis 21. Oktober"},"content":{"rendered":"<p>In der vollbesetzten Kapelle des Vonderau Museums Fulda begr\u00fc\u00dfte OB Dr. Heiko Wingenfeld die zahlreichen G\u00e4ste, die zur Ausstellungser\u00f6ffnung der \u201edrei Frauen des Jungen Kunstkreises\u201c gekommen waren. Die drei Frauen, die befreundeten K\u00fcnstlerinnen Gertraut Fuchs (Gerhart), Ellinor Giebel (Jahn) und B\u00e4rbel Zielke (St\u00fcckradt-Nikutta), haben die Anfangszeit des Jungen Kunstkreises Fulda hautnah miterlebt. Laudator Klaus Becker skizzierte deren v\u00f6llig unterschiedliche Lebenswege, die aus Fulda herausf\u00fchrten, in die Welt und nach 60 Jahren wieder zur\u00fcck nach Fulda, wo sie auf Anregung von Franz Erhard Walther ihre Lebenswege nun in Gem\u00e4lden, Zeichnungen, Textilarbeiten und Skulpturen pr\u00e4sentieren. Die beeindruckende musikalische Umrahmung am Piano \u00fcbernahm Benjamin Geyer.<\/p>\n<p>Ellinor Giebel-Jahn ist 1958 Gr\u00fcndungsmitglied des \u201eJungen Kunstkreises Fulda\u201c. Sie studierte Kunstp\u00e4dagogik in Kassel, \u201eFreie Malerei\u201c bei Prof. Fritz Winter und machte eine Werklehrer-Ausbildung an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste in Kassel. Nach dem 1. und 2. Staatsexamen unterrichtete sie als Kunstlehrerin in Kassel, Fulda und Flensburg. Sechs Jahre lang verbrachte sie mit ihrem Mann in La Paz\/Bolivien. Seit 1990 lebt sie wieder in der N\u00e4he von Flensburg. Und seit 2014 ist sie wieder selbst aktiv am Malen \u2013 nach einer Pause von fast 50 Jahren.<\/p>\n<p>Da B\u00e4rbel St\u00fcckradt-Nikutta, geb. Zielke, bei ihrer Bewerbung zu jung f\u00fcr die Werkkunstschule in Offenbach war, machte sie stattdessen eine technische Ausbildung in Fulda, studierte Maschinenbau und arbeitete dann in einem Ingenieurb\u00fcro in Frankfurt. Nach ihrem Berufsleben kehrt sie 2000 zur\u00fcck nach Fulda und beginnt erst dann das Malen u.a. bei Prof. J\u00fcrgen Blum systematisch zu erlernen. Sie l\u00e4sst sich in ihrer Malerei auch von anderen Kulturen inspirieren. Ihr Stil \u00e4ndert sich, nur die leuchtenden Farben bleiben, die Klarheit und Intensit\u00e4t zeigen.<\/p>\n<p>Gertraut Fuchs-Gerhart studierte Illustration, Grafik und Textilgestaltung an der Werkkunstschule Offenbach. Sie unterrichtete Kunst an Frankfurter Schulen und organisierte die \u201eInterregio-Galerie\u201c der Deutschen Bahn in M\u00fcnchen. In Mexiko hat sie die Kunst der Indigenas kennengelernt, die sie in ihre eigenen Arbeiten integriert. Ihr mit Ingrid Wolf gestaltetes Kinderbuch mit Tierreimen aus aller Welt \u201ePajaro-cu-cu\u201c ist die Vorlage f\u00fcr eine Theater-Vorstellung f\u00fcr Kinder von 5 \u2013 9 Jahren, die im Begleitprogramm des Vonderau Museums zwei Mal angeboten wird.<\/p>\n<p>\u201ePajaro-cu-cu \u2013 Tierreime aus aller Welt werden lebendig\u201c<br \/>\nTheatervorstellung f\u00fcr Kinder von 5 \u2013 9 Jahren (Eintritt frei)<br \/>\nSonntag, 16. September 2018, 15.00 Uhr + Sonntag, 21. Oktober 2018, 15.00 Uhr<br \/>\nDurchf\u00fchrung: Tine Geyer (von dem bekannten Clown-Duo Kaspar &amp; Gaya)<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten &amp; Infos<\/p>\n<p>Di \u2013 So 10.00 \u2013 17.00 Uhr, Eintritt: 1,00 \u00e2\u201a\u00ac, Ausstellungskatalog 8,50 \u00e2\u201a\u00ac. www.museums-fulda.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>In der vollbesetzten Kapelle des Vonderau Museums Fulda begr\u00fc\u00dfte OB Dr. Heiko Wingenfeld die zahlreichen G\u00e4ste, die zur Ausstellungser\u00f6ffnung der \u201edrei Frauen des Jungen Kunstkreises\u201c gekommen waren. Die drei Frauen, die befreundeten K\u00fcnstlerinnen Gertraut Fuchs (Gerhart), Ellinor Giebel (Jahn) und B\u00e4rbel Zielke (St\u00fcckradt-Nikutta), haben die Anfangszeit des Jungen Kunstkreises Fulda hautnah miterlebt. 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