{"id":175884,"date":"2018-09-14T22:46:58","date_gmt":"2018-09-14T20:46:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=175884"},"modified":"2018-09-14T22:47:12","modified_gmt":"2018-09-14T20:47:12","slug":"sabine-waschke-spd-diesen-satz-des-landrats-sollten-sich-pendler-gut-einpraegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=175884","title":{"rendered":"Sabine Waschke (SPD): Diesen Satz des Landrats sollten sich Pendler gut einpr\u00e4gen"},"content":{"rendered":"<p>Fuldas Pendler sollten sich laut der SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Waschke folgenden Ausspruch von Landrat Woide gut einpr\u00e4gen: \u201eWir haben unsere Intention beim RMV und bei der Deutschen Bahn hinterlegt\u201c, sagte der Landrat w\u00e4hrend der Kreistagssitzung. Das entspr\u00e4che laut Waschke allerdings bei weitem nicht dem Antrag der SPD-Kreistagsfraktion. \u201eUnser Antrag lautete nicht, eine nette Brieffreundschaft zu pflegen, so wie sie der Landrat beschreibt. Der Kreistag hat mit unserem Antrag den Kreis ganz konkret damit beauftragt, Gespr\u00e4che mit RMV und der Landesregierung zu f\u00fchren. Das Ziel ist glasklar genannt, n\u00e4mlich eine vern\u00fcnftige Nachfolgeregelung f\u00fcr die abgeschaffte Zuschlagskarte f\u00fcr den ICE zu finden. Das was der Landrat nun aber geliefert hat, ist ein Schlag ins Gesicht der Pendler\u201c, \u00e4rgert sich Waschke. Einen Brief zu hinterlegen sei f\u00fcr den Kreis Fulda, der zudem Gesellschafter bei der RMV ist, bei weitem nicht ausreichend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn der IC-Zug zu selten f\u00e4hrt, bleiben nur der Regionalzug oder der ICE. Der eine kostet wertvolle Lebenszeit und der andere sehr viel Geld. Die Ank\u00fcndigung des hessischen Verkehrsministeriums, irgendwann in 10 bis 20 Jahren einmal einen Hessen-Express fahren zu lassen, hilft den Pendlern \u00fcberhaupt nicht. Wir brauchen besser Gestern als Heute eine L\u00f6sung\u201c, begr\u00fcndet die Kreis- und Landtagsabgeordnete Sabine Waschke den Antrag der SPD.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bahn habe die IC-Z\u00fcge von Fulda nach Frankfurt auf je zwei in jede Richtung am Tag ausged\u00fcnnt. Nun seien viele Pendler gezwungen, auf die langsameren und oft vollen Regionalz\u00fcge um zu steigen, was einen zus\u00e4tzlichen Zeitaufwand von 7,5 Stunden in der Woche bedeute. Auch der Aufschlag von bis zu 3000 Euro f\u00fcr den ICE gehe an der Lebensrealit\u00e4t der Pendler vorbei. \u201eDas Jobticket ist somit f\u00fcr viele obsolet geworden und oftmals bleibt den Pendlern nur noch das Auto. Das ist nicht im Sinne einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Verkehrspolitik\u201c, sagte Sabine Waschke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Antrag der SPD-Kreistagsfraktion sieht vor, dass der Kreis als Gesellschaft des RMV Gespr\u00e4che mit dem Verkehrsbund und der Landesregierung aufnimmt. Ziel soll es sein, eine Nachfolgeregelung f\u00fcr die vor Jahren abgeschaffte Zuschlagskarte f\u00fcr den ICE und damit eine L\u00f6sung f\u00fcr die Pendler, die t\u00e4glich aus der Region Fulda nach Frankfurt fahren, zu finden. Ausschlaggebend war eine Initiative von einigen betroffenen Pendlern. Sabine Waschke fordert Landrat Woide auf, dem im Kreistag beschlossenen Antrag pflichtgem\u00e4\u00df nachzukommen und mehr als nur einen Brief zu schreiben. \u201eWenn es der Kreisspitze ernst ist, soll sie ihren Einfluss beim RMV und der Landesregierung geltend machen. Alles andere k\u00f6nnen wir den betroffenen Pendlern nur schwer vermitteln\u201c, so Waschke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fuldas Pendler sollten sich laut der SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Waschke folgenden Ausspruch von Landrat Woide gut einpr\u00e4gen: \u201eWir haben unsere Intention beim RMV und bei der Deutschen Bahn hinterlegt\u201c, sagte der Landrat w\u00e4hrend der Kreistagssitzung. 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