{"id":175446,"date":"2018-08-16T20:47:57","date_gmt":"2018-08-16T18:47:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=175446"},"modified":"2018-08-16T20:47:57","modified_gmt":"2018-08-16T18:47:57","slug":"warmherzige-seele-des-vereins-lebenshilfe-trauert-um-helga-huettenrauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=175446","title":{"rendered":"Warmherzige &#8220;Seele des Vereins&#8221; &#8211; Lebenshilfe trauert um Helga H\u00fcttenrauch"},"content":{"rendered":"<p>Die Lebenshilfe-Kreisvereinigung Fulda-H\u00fcnfeld trauert um ein ganz besonderes Mitglied: Helga H\u00fcttenrauch war Mitstreiterin seit den fr\u00fchesten Tagen des Vereins in der Region Fulda und setzte sich jahrzehntelang f\u00fcr die Belange von Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung ein. Sie wirkte als ebenso erfahrene wie warmherzige Betreuerin und Organisatorin bei unz\u00e4hligen Ferienfreizeiten, Abendaktivit\u00e4ten und Theaterauff\u00fchrungen der Lebenshilfe mit und geh\u00f6rte in der Anfangszeit auch zum Vorstandsteam der Lebenshilfe Fulda-H\u00fcnfeld. Dabei blieb sie stets bescheiden im Hintergrund, wirkte aber daf\u00fcr um so tatkr\u00e4ftiger und zupackender genau dort, wo ihre menschliche W\u00e4rme und vorbehaltlose Zuwendung unmittelbar bei den Sch\u00fctzlingen der Lebenshilfe ankam. Und das schon seit den 1970er Jahren, als ein Kind mit Behinderung mancherorts noch vor den Nachbarn versteckt wurde und auf allen Ebenen viel \u00dcberzeugungsarbeit geleistet wurde &#8211; eine wichtige Grundlage f\u00fcr eine gelingende Inklusion in unseren Tagen.<\/p>\n<p>Ihren Beruf als Erzieherin an der Fuldaer Pestalozzischule hat sie nach Feierabend und in den Ferien keineswegs ruhen lassen, sondern engagierte sich auch in ihrer Freizeit bei der Lebenshilfe f\u00fcr Menschen mit geistiger Behinderung. Es begann 1973 unter dem damaligen Lebenshilfe-Vorsitzenden Lothar Gieseler mit einem Spielkreis f\u00fcr Kinder bis 6 beziehungsweise bis 12 Jahren in der alten Stadtschule, sp\u00e4ter in der Marienschule. Ihr Hauptaugenmerk und ihre liebevolle F\u00fcrsorge galten dabei insondere den mehrfach und schwerstbehinderten Mitgliedern. Ab 1975 war sie f\u00fcr mehr als 30 Jahre die &#8220;gute Seele&#8221; bei diversen Lebenshilfe-Ferienfreizeiten, etwa in Loheland, an der Maulkuppe oder in Otterndorf an der Nordsee, aber auch bei den Wochenbetreuungen der Lebenshilfe an Nachmittagen und Abenden. Auch nach ihrer schweren Erkrankung blieb sie dem Verein und vor allem ihren Sch\u00fctzlingen, die zum Teil schon l\u00e4ngst das reifere Erwachsenalter erreicht hatten, sowie deren Eltern eng verbunden. Auf Feiern und Festen war Helga H\u00fcttenrauch meist umringt von Dutzenden Menschen unterschiedlicher Generationen, die alle eines verband: Sie hatten in Schule und Lebenshilfe eine ganz besondere Menschenfreundin kennengelernt, die jedes Kind so nahm, wie es war, und seine St\u00e4rken und sein Selbstbewusstsein wecken konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Lebenshilfe-Kreisvereinigung Fulda-H\u00fcnfeld trauert um ein ganz besonderes Mitglied: Helga H\u00fcttenrauch war Mitstreiterin seit den fr\u00fchesten Tagen des Vereins in der Region Fulda und setzte sich jahrzehntelang f\u00fcr die Belange von Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung ein. 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