{"id":174882,"date":"2018-06-27T10:09:54","date_gmt":"2018-06-27T08:09:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=174882"},"modified":"2018-06-27T10:09:54","modified_gmt":"2018-06-27T08:09:54","slug":"albert-schweitzer-schule-verabschiedet-zum-schuljahresende-16-lehrkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=174882","title":{"rendered":"Albert-Schweitzer-Schule verabschiedet zum Schuljahresende 16 Lehrkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p>Der Abschied vom Schuljahr 2017\/2018 bedeutete f\u00fcr die Albert-Schweitzer-Schule auch Abschiednehmen von 16 Lehrkr\u00e4ften, die aus verschiedenen Gr\u00fcnden ihre H\u00fcte mitnehmen \u2013 einige von ihnen mit Zur\u00fcckkomm-Garantie. Schulleiterin Annette Knieling und Personalratsvorsitzender Daniel Wolf verabschiedeten die scheidenden Kolleginnen und Kollegen am Donnerstag vor den Ferien mit einer sch\u00f6nen gemeinsamen Aktion und kurzen pers\u00f6nlichen R\u00fcckblicken.<\/p>\n<p>Denn ersten R\u00fcckblick g\u00f6nnte Schulleiterin Knieling sich selbst: Nicht einmal drei Monate an der Schule, hatte sie von Graffitis am Schulgeb\u00e4ude \u00fcber verschiedenste Vortr\u00e4ge, das Abitur samt Pr\u00fcfung, Wolkenbruch und Feiern sowie Konzerten und anderen Schulveranstaltungen bis hin zu einem Einbruch und schlie\u00dflich noch einem Wasserrohrbruch reichlich Erfahrung sammeln d\u00fcrfen. \u201eEin schneller Ritt\u201c, befand sie und dankte ihrem Schulleitungsteam, das alle Ereignisse mitgetragen hatte. Sie sei sehr gern an dieser Schule t\u00e4tig, fasste sie ihr erstes Vierteljahr zusammen. Knieling lobte die gute Schulkultur, machte aber auch klar, dass Dinge auf den Pr\u00fcfstand geh\u00f6rten und weiterentwickelt werden k\u00f6nnten. Dazu solle der Austausch mit verschiedenen Gremien vertieft werden; Vorschl\u00e4ge und Anregungen aus dem Kollegium seien willkommen.<\/p>\n<p>Nun also kam noch eine gro\u00dfe Verabschiedung zum Erfahrungsschatz hinzu. Ganz chronologisch widmete Knieling sich hier zun\u00e4chst den j\u00fcngsten Kolleginnen: Kirsten Meisinger, Mareike Kaufhold und Julia Krawetzke hatten \u00fcber 21 Monate ihr Referendariat, Frau Meisinger daran anschlie\u00dfend seit Februar 2018 auch einen Lehrauftrag an der Albert-Schweitzer-Schule absolviert und verlassen das Alsfelder Gymnasium. \u201eSie haben ein gutes R\u00fcstzeug erhalten und werden Ihren Berufsweg gut hinbekommen. Sie stehen mitten im Leben und haben M\u00f6glichkeiten, die Sie einbringen k\u00f6nnen\u201c, ermunterte die Schulleiterin die jungen Lehrkr\u00e4fte auf dem Weg in ihr weiteres berufliches Leben.<\/p>\n<p>Auf ganz anderes Terrain begeben sich in den n\u00e4chsten Wochen die Lehrerinnen Barbara Kreuter-Hiller, Katrin Bauer und Laura Schuldt. Sie alle drei verabschieden sich in Mutterschutz und Elternzeit und werden danach wieder gerne an der Albert-Schweitzer-Schule erwartet.<\/p>\n<p>Ebenfalls anderes Terrain, wenn auch geographisch, hat Felicitas Sch\u00e4fer-Zierk vor sich. Auf eigenen Wunsch wurde sie nun nach Helgoland versetzt. An der Albert-Schweitzer-Schule hatte sie sich seit 1999 um die Schulsozialarbeit verdient gemacht, sie war Lese- und Schreibbeauftragte und hatte unter anderem das Sozial-Praktikum initiiert, w\u00fcrdigte Knieling Sch\u00e4fer-Zierks Wirken an ihrer Schule.<br \/>\nEbenfalls in den Norden, wenn auch noch in Hessen, zieht es Simone Zauner-Pfaff, die wie Sch\u00e4fer-Zierk seit fast 20 Jahren an der Albert-Schweitzer-Schule t\u00e4tig war. Knieling dankte der Fachsprecherin Kunst, die es nun mehr Richtung Heimat zieht, f\u00fcr ihr Engagement.<\/p>\n<p>Dr. Peter Phillip dagegen zieht es in den S\u00fcden Hessens, hier ebenfalls mehr in heimatliche Gefilde. Auch ihn verabschiedete die Schulleiterin mit herzlichen Worten und der Option auf ein Wiedersehen.<br \/>\nAuch Ost-West-Migration war bei den Versetzungsw\u00fcnschen der Lehrkr\u00e4fte dabei: Christina M\u00fcller war zun\u00e4chst aus Th\u00fcringen nach Alsfeld gekommen, nun zieht es sie nach zehn Jahren an der Albert-Schweitzer-Schule weiter westw\u00e4rts, ebenfalls aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden. Ihr Baby jedoch, das Chorprojekt der ASS, wird sie nicht aufgeben: Jeden Montag d\u00fcrfen sich Kollegium und Sch\u00fclerschaft \u00fcber ein Wiedersehen und die Fortf\u00fchrung dieses einzigartigen Projektes freuen.<\/p>\n<p>Richtung Osten indes zieht es Katja Oechel zur\u00fcck. Auch sie war nach ihrer Ausbildung in Jena und Aberdeen und nach ihrem Referendariat an der ASS insgesamt zehn Jahre in Alsfeld t\u00e4tig. Oechel war hier lange Zeit auch im Bereich der Drogen- und Suchtberatung aktiv und nimmt nun eine Bef\u00f6rderungsstelle in Heringen wahr.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chste Fraktion wurden die Sabbat-G\u00e4nger verabschiedet. Verschiedene Verwaltungsmodelle erm\u00f6glichen Lehrkr\u00e4ften ein Sabbatjahr, das sie meist in die weite Welt oder in neue Themen und Inhalte f\u00fchrt. Dirk Stepf und Hansj\u00f6rg Hamel haben diese Zeit nun vor sich, selbstverst\u00e4ndlich mit der Option, im \u00fcbern\u00e4chsten Schuljahr wieder an der ASS anzuheuern.<\/p>\n<p>Einen gr\u00f6\u00dferen, nachhaltigeren Schritt macht Mario Cimiotti. Der Fachbereichsleiter hat eine Stelle als Auslandslehrkraft in den USA, im Silicon Valley, angenommen und wird mit seiner Familie f\u00fcr mindestens drei Jahre dort hinziehen. Knieling dankte dem scheidenden Schulleitungsmitglied f\u00fcr seine Verl\u00e4sslichkeit, Innovationskraft, sein gro\u00dfes Interesse an allen schulischen und bildungspolitischen Belangen und best\u00e4tigte ihm, dass er der Schule sehr fehlen wird. Auch Cimiotti selbst ergriff das Wort, um sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen zu bedanken. Er hoffe auf ein Wiedersehen an der ASS, so Cimiotti.<\/p>\n<p>Am Ende ihres beruflichen Lebens waren nach diesem Schuljahr Michael Baurhenne-Baumarth und Gisela Carl-Weidner angekommen. Letzterer \u00fcberreichte Knieling die Urkunde, mit der sie in den Ruhestand versetzt wurde. Knieling w\u00fcrdigte Carl-Weidners Leistung, die an der Albert-Schweitzer-Schule im Februar 1983 begonnen hatte und bis zum Ende ihrer Dienstzeit nach eigenem Bekunden \u201egern in die Schule ging\u201c.<\/p>\n<p>So klang das Schuljahr an der Albert-Schweitzer-Schule mit vielen Abschieden und ein wenig Wehmut aus, gleichzeitig nahmen mit Dr. Katja M\u00fcller und Jonathan Klingelh\u00f6fer schon die ersten neuen Lehrkr\u00e4fte an der Dienstversammlung teil. Weitere werden aus Sabbatjahr oder Elternzeit zur\u00fcckerwartet \u2013 kein Wunder also, dass die Schulleiterin sich zuversichtlich zeigte, dass das Schulleben an der Albert-Schweitzer-Schule auch nach den Ferien mit neuem Elan und guten Ideen weitergehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Abschied vom Schuljahr 2017\/2018 bedeutete f\u00fcr die Albert-Schweitzer-Schule auch Abschiednehmen von 16 Lehrkr\u00e4ften, die aus verschiedenen Gr\u00fcnden ihre H\u00fcte mitnehmen \u2013 einige von ihnen mit Zur\u00fcckkomm-Garantie. Schulleiterin Annette Knieling und Personalratsvorsitzender Daniel Wolf verabschiedeten die scheidenden Kolleginnen und Kollegen am Donnerstag vor den Ferien mit einer sch\u00f6nen gemeinsamen Aktion und kurzen pers\u00f6nlichen R\u00fcckblicken. 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