{"id":174355,"date":"2018-05-30T18:47:43","date_gmt":"2018-05-30T16:47:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=174355"},"modified":"2018-05-30T18:47:43","modified_gmt":"2018-05-30T16:47:43","slug":"forderungen-der-kab-dioezesanverband-fulda-40-e-kindergelderhoehung-1344-e-mindestlohn-und-verbesserungen-in-der-pflege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=174355","title":{"rendered":"Forderungen der KAB Di\u00f6zesanverband Fulda &#8211; 40 \u00e2\u201a\u00ac Kindergelderh\u00f6hung, 13,44 \u00e2\u201a\u00ac Mindestlohn und Verbesserungen in der Pflege"},"content":{"rendered":"<p>Klare Forderungen stellt der 29. Di\u00f6zesantag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Di\u00f6zesanverband Fulda. Neben einer deutlichen Erh\u00f6hung des Kindergeldes und des Mindestlohns fordert der Sozialverband Verbesserungen in der ambulanten wie auch station\u00e4ren Pflege.<\/p>\n<p>Mit einer Kindergelderh\u00f6hung von 40 \u00e2\u201a\u00ac je Kind sollen Familien entlastet werden und damit auch Kinderarmut verhindert werden. Gleichzeitig fordert die KAB die Abschaffung der Anrechnung von Kindergeld auf die ALG-II-Bez\u00fcge. Damit sollen Familien und Alleinerziehende ALG-II-Bezieher entlastet werden.<\/p>\n<p>Die Belastungen f\u00fcr Familien und Alleinerziehende sind in den letzten Jahren extrem gestiegen und viele Familien leben unter der Armutsgrenze. \u201eWenn wir feststellen, dass Kinder das h\u00f6chste Gut in unserer Gesellschaft sind, muss es im Interesse aller stehen Familien und Alleinerziehende zu unterst\u00fctzen, dass bei Erziehung, Bildung und Ausbildung auch die notwendigen Mittel zur Verf\u00fcgung stehen\u201c so die KAB Di\u00f6zesanvorsitzende Marga Hundenborn. Eine von der Regierungskoalition geplante Erh\u00f6hung um 25 \u00e2\u201a\u00ac je Kind bis zum Jahr 2012 sieht die KAB als nicht ausreichend. Langfristig sieht die KAB in einem Kindergrundeinkommen eine gerechtere M\u00f6glichkeit der Familienentlastung.<\/p>\n<p>Die Forderung nach der stufenweise Erh\u00f6hung des Mindestlohns auf 13,44 \u00e2\u201a\u00ac wird auf der Basis von Durchschnittseinkommen und Armutsgrenze von der KAB erhoben. Gleichzeitig wird die Politik aufgefordert, die Einhaltung des geltenden gesetzlichen Mindestlohns besser zu \u00fcberwachen und m\u00f6gliche Schlupfl\u00f6cher zu schlie\u00dfen. Insbesondere die Dokumentationspflicht d\u00fcrfe nicht aufgeweicht werden, weil dies aus Sicht der KAB weiteren illegalen Umgehungen T\u00fcr und Tor \u00f6ffnen w\u00fcrde. An die Tarifpartner gewandt fordert der Di\u00f6zesantag auch die Erh\u00f6hung der branchenspezifischen Mindestl\u00f6hne.<\/p>\n<p>Auf dem Forderungskatalog der KAB stand auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Pflege zugunsten der pflegebed\u00fcrftigen Menschen wie auch ihrer pflegenden und begleitenden Angeh\u00f6rigen sowie der beruflich Pflegenden. Konkret fordert die KAB u. a. im station\u00e4ren Bereich eine besser personelle Ausstattung mit entsprechenden Aus-, Fort- und Weiterbildungen als Voraussetzung f\u00fcr eine hohe Versorgungsqualit\u00e4t. Ebenso m\u00fcsse die Entlohnung gesteigert werden, um die Attraktivit\u00e4t von Pflegeberufen zu steigern. \u201eAngesichts dessen, dass zum Beispiel im Landkreis Fulda bis 2030 600 Altenpflegekr\u00e4fte in Vollzeit fehlen werden, was umgerechnet auf die Bundesrepublik mindestens 150.000 bedeutet, besteht hier erh\u00f6hter Handlungsbedarf\u201c so KAB Di\u00f6zesansekret\u00e4r Michael Schmitt. Regelungen zu besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf (z. B. Pflegezeit, Familienpflegezeit) m\u00fcssen aus Sicht der KAB praktikabler und finanziell sicherer gestaltet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Klare Forderungen stellt der 29. Di\u00f6zesantag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Di\u00f6zesanverband Fulda. Neben einer deutlichen Erh\u00f6hung des Kindergeldes und des Mindestlohns fordert der Sozialverband Verbesserungen in der ambulanten wie auch station\u00e4ren Pflege. Mit einer Kindergelderh\u00f6hung von 40 \u00e2\u201a\u00ac je Kind sollen Familien entlastet werden und damit auch Kinderarmut verhindert werden. 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