{"id":173839,"date":"2018-05-11T10:03:27","date_gmt":"2018-05-11T08:03:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=173839"},"modified":"2018-05-11T10:03:27","modified_gmt":"2018-05-11T08:03:27","slug":"beeindruckendes-konzert-der-musikschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=173839","title":{"rendered":"Beeindruckendes Konzert der Musikschule"},"content":{"rendered":"<p>Einen besonderen Musikgenuss bot das \u201ePodium Musikschule\u201c in der Aula der Alten Universit\u00e4t mit Solo- und Kammermusikbeitr\u00e4gen der besten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der st\u00e4dtischen Musikschule.<\/p>\n<p>Als gut eingespieltes Duo erwiesen sich Jakob Richter (Horn) und seine Schwester Hanna (Klavier) in drei Tanzs\u00e4tzen von Arcangelo Corelli. Der junge Hornist gefiel in Prelude und Sarabande durch singende Tongebung und in der abschlie\u00dfenden Gigue durch sichere Lauftechnik, w\u00e4hrend Hanna Richter durch rhythmische Pr\u00e4senz und guten \u00dcberblick \u00fcberzeugte. T\u00e4nzerisch bewegt und mit guter Phrasierung spielte Anton L\u00f6bens (Cello) die anspruchsvolle Courante aus der Cellosuite in d-moll von Johann Sebastian Bach. Im ersten Satz aus dem Klarinettenkonzert Es-Dur von Carl Stamitz entlockte Christian Herr seiner Klarinette in allen Registern einen sch\u00f6nen, tragenden Ton. Er spielte differenziert, mit sch\u00f6nen Echoeffekten, und nahm sich in der Kadenz die n\u00f6tige Zeit, um die Musik wie improvisiert wirken zu lassen. Sein lebendig aufspielender Partner am Klavier war Viktor Urvalov. Zubin Orfgen (Cello) bot eine spannungsvolle und farbige Interpretation des ersten Satzes aus dem Cellokonzert B-Dur von Luigi Boccherini und meisterte souver\u00e4n die vielseitigen technischen Anforderungen des Werkes. Seine Mutter Jutta Orfgen unterst\u00fctzte ihn am Klavier. Unter den flinken Fingern der erst zehnj\u00e4hrigen Eileen Tolsdorf (Klavier) erklang das beliebte Fantasie-Impromptu cis-moll von Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin. Die junge Pianistin \u00fcberzeugte durch technische Sicherheit und klangliche Differenzierung.<\/p>\n<p>Mitrei\u00dfend in ihrem rhythmischen Drive pr\u00e4sentierten Lisanna Tomazik, Konrad Kaffanke und Amina M\u00fcller-Rockstroh (Percussion) die \u201eImages of India\u201c von Kevin Mixon. Mit gel\u00f6ster Technik gelang Jana Kisner (Klavier) eine farbige, dynamisch und agogisch lebendige Interpretation des ersten Satzes aus der Suite-Fantasy von Alexander Rosenblatt \u00fcber Themen aus \u201eSchwanensee\u201c von Tschaikowski. \u201eGolliwogg\u00e2\u20ac\u2122s Cake Walk\u201c aus dem Klavierzyklus \u201eChildren\u00e2\u20ac\u2122s Corner\u201c von Claude Debussy erklang in einer Bearbeitung f\u00fcr Streichquartett. Andr\u00e9 Musch, Anna L\u00f6bens (Violinen), Oskar-Ewald Holzinger (Viola) und Anton L\u00f6bens (Cello) bewiesen durch plastische rhythmische Gestaltung und perfektes Zusammenspiel, dass das witzige St\u00fcck auch in dieser Besetzung zu wirken vermag. Franca Burkart (Fl\u00f6te), Johanna Moormann (Cello) und Tim Wettels (Klavier) trafen gut die tr\u00e4umerische Stimmung der \u201ePi\u00e8ce romantique\u201c von Philippe Gaubert, die sie klangsch\u00f6n und differenziert zu Geh\u00f6r brachten. Den virtuosen Schlusspunkt des Abends setzte Anton L\u00f6bens (Klavier) mit der souver\u00e4n vorgetragenen Et\u00fcde c-moll op. 25 Nr. 12 von Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Einen besonderen Musikgenuss bot das \u201ePodium Musikschule\u201c in der Aula der Alten Universit\u00e4t mit Solo- und Kammermusikbeitr\u00e4gen der besten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der st\u00e4dtischen Musikschule. Als gut eingespieltes Duo erwiesen sich Jakob Richter (Horn) und seine Schwester Hanna (Klavier) in drei Tanzs\u00e4tzen von Arcangelo Corelli. 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