{"id":172973,"date":"2018-04-04T18:22:59","date_gmt":"2018-04-04T16:22:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=172973"},"modified":"2018-04-04T18:22:59","modified_gmt":"2018-04-04T16:22:59","slug":"25jaehriges-dienstjubilaeum-in-der-energieversorgung-geschaeftsfuehrer-der-ueberlandwerk-rhoen-gmbh-seit-25-jahren-im-kommunalen-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=172973","title":{"rendered":"25j\u00e4hriges Dienstjubil\u00e4um in der Energieversorgung &#8211; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der \u00dcberlandwerk Rh\u00f6n GmbH seit 25 Jahren im kommunalen Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der \u00dcberlandwerk Rh\u00f6n GmbH (\u00dcWR) in Mellrichstadt, Dipl.-Ing. Helmut Grosser, konnte am 1. April sein 25j\u00e4hriges Dienstjubil\u00e4um, davon bereits \u00fcber 16 Jahre als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, beim heimischen Stromversorger feiern. Aufsichtsrat, Gesellschafter und Mitarbeiter begl\u00fcckw\u00fcnschten den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des kommunalen Unternehmens im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Einige Ver\u00e4nderungen des Berufslebens pr\u00e4gten den \u00fcber die Grenzen des Versorgungsgebietes hinaus bekannten Mann, der tagein und tagaus mit gro\u00dfer Freude \u201e\u00dcWR lebt\u201c.<br \/>\nAm 1. April 1993 wechselte Helmut Grosser, geboren in Heringen\/Werra, aus leitender Funktion in der hessischen Kaliindustrie als neuer Technischer Leiter zum kommunalen Stromversorger in die Rh\u00f6n. Den naturliebenden Grosser reizte von Beginn an, dass die \u00dcWR nicht nur als \u201eklassischer Stromversorger\u201c sowohl im Netzbetrieb wie auch in der Strombelieferung in einer landschaftlich reizvollen Umgebung im Dreil\u00e4ndereck der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n gut aufgestellt war, sondern dass das Unternehmen von jeher im Wettbewerb stand und sich bis heute am umk\u00e4mpften (Strom-)Markt gut behaupten kann. Mit seiner Elektroinstallationsabteilung und dem Elektrofachhandel ist das Unternehmen nicht erst seit der Liberalisierung des Strommarktes, sondern bereits seit der Gr\u00fcndung des Unternehmens im Jahre 1920 seinen Kunden verpflichtet und stellt sich immer wieder von neuem erfolgreich den wettbewerbsinduzierten Herausforderungen in allen Bereichen, in denen sich das Unternehmen bet\u00e4tigt.<br \/>\nZum Start im \u00dcberlandwerk nur kurze Zeit nach der Grenz\u00f6ffnung wurde Grosser sogleich mit der wechselvollen und der als einmalig in Deutschland zu bezeichnenden Geschichte des Unternehmens konfrontiert. Die geschichtliche Entwicklung in Deutschland nach Ende des 2. Weltkriegs hat das in der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n t\u00e4tige Stromversorgungsunternehmen voll getroffen. 1920 als Solidargemeinschaft von den Rh\u00f6ner St\u00e4dten und Gemeinden gegr\u00fcndet \u2013 schon damals wollte keiner der ehemaligen gro\u00dfen Regionalversorger aus rein \u00f6konomischen \u00dcberlegungen die Rh\u00f6n mit Strom versorgen \u2013 wurde der th\u00fcringische Teil des Versorgungsgebietes vom Unternehmen im Jahre 1952 netztechnisch getrennt und es konnten weder Strom von der Th\u00fcringischen Elektrizit\u00e4tsliefergesellschaft bezogen noch die th\u00fcringischen Kunden beliefert werden. Nach der Grenz\u00f6ffnung hat man sich dann intensiv darum bem\u00fcht, die ehemaligen Gesellschaftergemeinden und deren B\u00fcrger wieder ans Netz der \u00dcWR anzuschlie\u00dfen und versorgen zu d\u00fcrfen.<br \/>\nAls Technischer Leiter des Unternehmens konnte Grosser die ab Mitte\/Ende 1993 netztechnisch wieder m\u00f6glich gemachte Versorgung des th\u00fcringischen Versorgungsgebietes aktiv mitgestalten und \u00fcber die Jahre seines bisherigen Wirkens fortentwickeln. Fast alle th\u00fcringischen Gesellschafter kehrten wieder in den Kreis der vom Unternehmen versorgten St\u00e4dte und Gemeinden zur\u00fcck, denn sie waren zu DDR-Zeiten nie enteignet worden und immer Gesellschafter des \u00dcWR unter Verwaltung der ehemals in Bonn ans\u00e4ssigen Ausgleichsbank geblieben. Die Organisation und die Koordination der Wiederherstellung der netztechnischen Verbindungen nach Bayern und Hessen sowie die Modernisierung des Netzes nahmen ihn dabei voll in Anspruch. So konnte er mit den zum 1. Dezember 1993 \u00fcbernommenen Mitarbeitern der ehemaligen SEAG und den damaligen Mitarbeitern des Netzbetriebes die Mammutaufgabe der Wiederherstellung sehr gut meistern.<br \/>\nInsgesamt wurden unter der technischen Leitung von Grosser und seiner bisherigen Zeit als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer insgesamt rund 120 Mio. Euro in die netztechnischen Anlagen des mit rund 1.200 Quadratkilometer sehr weitl\u00e4ufigen Versorgungsgebiets der \u00dcWR investiert. Das Versorgungsnetz ist damit ger\u00fcstet f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Anforderungen an die Versorgungsstrukturen in der Rh\u00f6n und befindet sich auf einem hohen technischen Niveau. Das zeigt sich gerade auch immer wieder in wetterbedingten Ausnahmesituationen, wie zum Beispiel dem Sturm im Januar dieses Jahres. Das St\u00f6rungsaufkommen gegen\u00fcber anderen Regionen war sehr gering und die im Einzelfall nicht vermeidbaren Versorgungsunterbrechungen waren im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt nur von sehr kurzer Dauer.<br \/>\nNachdem die Wiederherstellung der netztechnischen Verbindung bereits nach kurzer Zeit gut vorangekommen war, stand mit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 die n\u00e4chste gro\u00dfe Herausforderung vor der T\u00fcr, die Grosser gemeinsam mit dem damaligen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hartwig Beckhaus bew\u00e4ltigen musste. Nun hielt in der Stromversorgung der Wettbewerb Einzug und die Kunden konnten sich frei am Markt f\u00fcr einen Stromlieferanten entscheiden. Das Unternehmen stellte sich erfolgreich dieser Herausforderung und Grosser konnte, mittlerweile als Mitglied der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung mit Einzelprokura ausgestattet, aktiv das Unternehmen auf den zunehmenden Wettbewerb im Strommarkt ausrichten.<br \/>\nAufgrund seiner fachlich hervorragenden Arbeit sowie seinen menschlichen und hoch angesehenen F\u00fchrungsqualit\u00e4ten fiel es dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern des \u00dcWR leicht, Helmut Grosser ab Dezember 2001 zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Unternehmens zu bestellen. Er folgte damit auf Hartwig Beckhaus, der nach \u00fcber 38 Jahren, davon mehr als f\u00fcnf Jahre als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, aus Altersgr\u00fcnden aus dem Unternehmen ausschied.<br \/>\nIm Jahre 2005 wurde Grosser auch zum kaufm\u00e4nnischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bayerischen Rh\u00f6ngas GmbH berufen. Er vertritt dort die Interessen der kommunalen Gesellschafter, die die H\u00e4lfte der Anteile an dem bayerischen Gasversorger in Rh\u00f6n-Grabfeld halten.<br \/>\nAktuell besteht eine wesentliche Aufgabe von Grosser darin, eine f\u00fcr das Unternehmen bedeutende Grundlage f\u00fcr weitere zwei Jahrzehnte neu zu vereinbaren \u2013 den Neuabschluss aller Konzessionsvertr\u00e4ge f\u00fcr die Jahre 2019 \u2013 2038 mit den Gesellschafterst\u00e4dten und -gemeinden in ihrer Rolle als Konzessionsgeber. Grosser hat sich hierf\u00fcr bei den Gesellschaftern mit sehr viel Engagement f\u00fcr die weitere Zusammenarbeit in den n\u00e4chsten 20 Jahren eingesetzt in dem Bewusstsein, dass die \u00dcWR auch weiterhin ein verl\u00e4sslicher Partner in der Stromversorgung f\u00fcr ihre Gesellschafter, f\u00fcr die Region und ihre Bewohner sowie f\u00fcr die regional ans\u00e4ssigen Unternehmen sein wird.<br \/>\nNeben seinen ganzen Aufgaben ist Grosser seit September 2001 f\u00fcr die Arbeitgebervereinigung Bayerischer Energieversorgungsunternehmen e. V. (AGV Bayern) in der Verhandlungskommission und seit Juni 2008 als Vorsitzender des Vorstandes ehrenamtlich t\u00e4tig.<br \/>\nIn einer kleinen Feier \u00fcberbrachte der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Thomas Habermann im Beisein des Aufsichtsrates und zahlreicher Mitarbeiter die Gl\u00fcckw\u00fcnsche des Unternehmens zum Jubil\u00e4um. Er w\u00fcrdigte mit den entsprechenden Worten die bisherige erfolgreiche Arbeit von Grosser und freut sich auf eine weitere gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm und dem gesamten Team der \u00dcberlandwerk Rh\u00f6n GmbH.<br \/>\nWeitere Informationen unter www.uew-rhoen.de oder Tel. 09776 61-0.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der \u00dcberlandwerk Rh\u00f6n GmbH (\u00dcWR) in Mellrichstadt, Dipl.-Ing. Helmut Grosser, konnte am 1. April sein 25j\u00e4hriges Dienstjubil\u00e4um, davon bereits \u00fcber 16 Jahre als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, beim heimischen Stromversorger feiern. Aufsichtsrat, Gesellschafter und Mitarbeiter begl\u00fcckw\u00fcnschten den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des kommunalen Unternehmens im Rahmen einer kleinen Feierstunde. 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