{"id":172832,"date":"2018-03-29T15:10:00","date_gmt":"2018-03-29T13:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=172832"},"modified":"2018-03-29T15:10:00","modified_gmt":"2018-03-29T13:10:00","slug":"vernissage-auf-der-wasserkuppe-%e2%80%a8ausstellung-rhoener-landschaften-von-raimund-roth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=172832","title":{"rendered":"Vernissage auf der Wasserkuppe &#8211; \u00e2\u20ac\u00a8Ausstellung \u201eRh\u00f6ner Landschaften\u201c von Raimund Roth"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/080-Ausstellung-Rho\u00cc\u02c6ner-Landschaften_4.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-172836\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/080-Ausstellung-Rho\u00cc\u02c6ner-Landschaften_4-265x199.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"199\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/080-Ausstellung-Rho\u00cc\u02c6ner-Landschaften_3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-172835\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/080-Ausstellung-Rho\u00cc\u02c6ner-Landschaften_3-265x199.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"199\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/080-Ausstellung-Rho\u00cc\u02c6ner-Landschaften_2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-172834\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/080-Ausstellung-Rho\u00cc\u02c6ner-Landschaften_2-265x199.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"199\" \/><\/a>\u201eRh\u00f6ner Landschaft\u201c hei\u00dft eine Ausstellung mit Landschaftsbildern von Raimund Roth, die vergangenes Wochenende im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe er\u00f6ffnet wurde. Sie zeigt Acrylgem\u00e4lde typischer Rh\u00f6ner Ansichten, die mit der Technik der Hinterglasmalerei entstanden sind und von der gro\u00dfen Heimatverbundenheit des K\u00fcnstlers zeugen. Zahlreiche geladene G\u00e4ste, Freunde und Kunstinteressierte, fanden sich zur Vernissage ein.<\/p>\n<p>In seinen Gem\u00e4lden setzt sich der aus Weiden in der Oberpfalz stammende 62-j\u00e4hrige Maler, der seit 35 Jahren in Fulda lebt und arbeitet, mit der vielgestaltigen Rh\u00f6n-Landschaft auseinander: erstarrtes Basaltgestein, tundra-artige Vegetation der Hochrh\u00f6n, Moore, Kuppen, die wie Inseln aus einem Nebelmeer ragen \u2013 auf ganz unterschiedliche Weise n\u00e4hert sich Roth den Gesichtern der Landschaft.<\/p>\n<p>Thematisch konzentrieren sich die Bilder vor allem auf die Steinwand und den Lindenstumpf in der s\u00fcdlichen Rh\u00f6n mit den zu geometrischen S\u00e4ulen erstarrten Phonolit-W\u00e4nden. Auch die Moorlandschaften des Roten und Schwarzen Moores, wettergeformte Baumgestalten und die Milseburg sind in den abstrakten Farbfl\u00e4chen \u2013 mal blass-grau, mal kr\u00e4ftig-bunt \u2013 eingefangen.<\/p>\n<p>Dem pr\u00e4genden vulkanischen Ursprung n\u00e4hert sich Roth mit einer besonderen Maltechnik, die man sonst eher aus der frommen Volkskunst des s\u00fcddeutschen Raumes kennt: der Hinterglasmalerei. Diese bietet durch ihre glatte Vorderseite die M\u00f6glichkeit, Bilder von einer einzigartigen Brillanz und Tiefe zu schaffen. Der Malprozess ist jedoch ein v\u00f6llig anderer als beim Malen auf Leinwand. Die Bilder werden seitenverkehrt und in umgekehrter Reihenfolge von hinten auf eine Glasplatte gemalt. Man beginnt also bei den feinsten Details und malt erst zum Schluss die gro\u00dfen Fl\u00e4chen und den Hintergrund. Nachtr\u00e4gliche \u00dcbermalungen oder Korrekturen sind nicht m\u00f6glich. Das Ergebnis ist somit auch immer etwas \u00fcberraschend und nicht restlos planbar.<\/p>\n<p>In seiner Begr\u00fc\u00dfung wies Torsten Raab, Leiter der hessischen Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservates, darauf hin, dass der Maler bereits seit einiger Zeit in den R\u00e4umlichkeiten des Biosph\u00e4renreservates pr\u00e4sent sei: Ein Informationsheft \u00fcber die Geschichte des Kartoffelanbaus in der Rh\u00f6n wurde von Roth illustriert. Die Publikation habe schlie\u00dflich die Idee entstehen lassen, eine Kunstausstellung mit Werken des K\u00fcnstlers auf die Beine zu stellen. Ute Krenzer aus \u00d6ttersbach und Martin Kremer vom Biosph\u00e4renreservat \u00fcbernahmen die Federf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eRh\u00f6ner Landschaft\u201c kann noch bis zum 3. Mai im Groenhoff-Haus besichtigt werden. \u00d6ffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr, Fr-So und an Feiertagen 10-18 Uhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eRh\u00f6ner Landschaft\u201c hei\u00dft eine Ausstellung mit Landschaftsbildern von Raimund Roth, die vergangenes Wochenende im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe er\u00f6ffnet wurde. Sie zeigt Acrylgem\u00e4lde typischer Rh\u00f6ner Ansichten, die mit der Technik der Hinterglasmalerei entstanden sind und von der gro\u00dfen Heimatverbundenheit des K\u00fcnstlers zeugen. Zahlreiche geladene G\u00e4ste, Freunde und Kunstinteressierte, fanden sich zur Vernissage ein. 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