{"id":172828,"date":"2018-03-29T15:07:53","date_gmt":"2018-03-29T13:07:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=172828"},"modified":"2018-03-29T15:07:53","modified_gmt":"2018-03-29T13:07:53","slug":"digitales-infusionsmanagement-am-krankenhaus-eichhof-sicherheit-fuer-intensivpatienten-erreicht-neuen-level","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=172828","title":{"rendered":"Digitales Infusionsmanagement am Krankenhaus Eichhof &#8211; Sicherheit f\u00fcr Intensivpatienten erreicht neuen Level"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_172830\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr.-Josek.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-172830\" class=\"size-thumbnail wp-image-172830\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr.-Josek-265x353.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr.-Josek-265x353.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr.-Josek-199x265.jpg 199w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr.-Josek-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr.-Josek-450x600.jpg 450w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr.-Josek.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-172830\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Ines Josek pr\u00e4sentierte ihre Erfahrungswerte einer gro\u00dfen Zuh\u00f6rerschaft.<\/p><\/div>\n<p>Als erstes Krankenhaus in Deutschland testet die Fachabteilung An\u00e4sthesie und Intensivmedizin unter Leitung von Chefarzt Dr. Norbert Sehn eine spezielle Software f\u00fcr digitales Infusionsmanagement, mit deren Hilfe die Medikamentengabe noch engmaschiger \u00fcberwacht werden kann. Die Leitende Ober\u00e4rztin und Projektverantwortliche Dr. Ines Josek hat den Einsatz und die ersten Erfahrungswerte der neuen Software auf dem 28. Symposium zur Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen einem gro\u00dfen Fachpublikum vorgestellt.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Chefarzt der Klinik f\u00fcr An\u00e4sthesie, Intensiv- und Notfallmedizin 2 Westpfalz Klinikum Kusel, Dr. Ulrich Korell, stellte Dr. Josek den anwesenden Kollegen in einer Pr\u00e4sentation mit anschlie\u00dfender Podiumsdiskussion das verbesserte Verfahren zur Erh\u00f6hung der Sicherheit f\u00fcr Intensivpatienten vor. \u201eEine Medikamentendatenbank ist mittlerweile schon Standard in deutschen Kliniken. Die Besonderheit dieser neuen Software ist, dass wir eine Auswertung erstellen k\u00f6nnen, wie \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte diese genutzt haben. Das erh\u00f6ht die Sicherheit f\u00fcr Patienten, tr\u00e4gt zur Vermeidung von Medikationsfehlern bei und ist ein doppelter Boden f\u00fcr die Medikamentengabe\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Ines Josek. Sie sieht im digitalen Infusionsmanagement ein hervorragendes Messinstrument f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung. Das System erlaube, dass sie am Computer pr\u00fcfen kann, wie die vernetzten Infusionspumpen eingesetzt werden und welche Medikamente und Ern\u00e4hrungsl\u00f6sungen verabreicht werden. Das Umsetzen der \u00e4rztlichen Verordnung f\u00fcr Intensivpatienten wird dabei durch das Infusionssystem angezeigt und eine versehentlich falsche Dosisanwahl verhindert. Alle Bedieneraktionen an den Pumpen seien u. a. zeitabh\u00e4ngig darstellbar. Dank der Vielzahl an Auswertungsm\u00f6glichkeiten seien detaillierte Analysen m\u00f6glich, die dazu beitragen, das Risiko von Fehlern zu minimieren und mit gezielter Information an das Personal die Sicherheit der Patienten auf einen neuen Level anzuheben, so die erfahrene Intensivmedizinerin.<\/p>\n<p>\u201eWir arbeiten in einem sensiblen Bereich und ein gravierender Fehler, zum Beispiel bei der intraven\u00f6sen Applikation von Medikamenten, kann fatale Folgen haben. Daher m\u00fcssen wir alles tun, um gar nicht erst Fehler aufkommen zu lassen. Dank der hohen Nutzungsrate der Software mit \u00fcber 90 Prozent durch Kollegen und Mitarbeiter sind wir in der Lage, mit gezielten Informationen und Schulungen, Regeln und Limits exakter zu definieren\u201c, sieht Dr. Josek klar die Vorteile des Konzepts.<\/p>\n<p>Dass die Mitarbeiter das System anwenden, ist f\u00fcr die Leitende Ober\u00e4rztin ein klares Indiz daf\u00fcr, dass es den \u00c4rzten und Pflegekr\u00e4ften ein zus\u00e4tzliches Sicherheitsgef\u00fchl gibt. Durch die retrospektive Betrachtung einzelner Bedienaktionen, der Zuordnung und \u00dcberwachung von Spritzen- und Infusionspumpen von der Zentrale aus und vieler anderer Standards, die das System bietet, k\u00f6nnen Daten f\u00fcr ein systematisches Qualit\u00e4tsmanagement ebenso gesammelt werden, wie Daten f\u00fcr die wissenschaftliche Fragestellung der Intensivmedizin und Pflegewissenschaft, so Dr. Josek.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Als erstes Krankenhaus in Deutschland testet die Fachabteilung An\u00e4sthesie und Intensivmedizin unter Leitung von Chefarzt Dr. Norbert Sehn eine spezielle Software f\u00fcr digitales Infusionsmanagement, mit deren Hilfe die Medikamentengabe noch engmaschiger \u00fcberwacht werden kann. 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