{"id":172405,"date":"2018-03-19T18:24:38","date_gmt":"2018-03-19T17:24:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=172405"},"modified":"2018-03-19T18:24:38","modified_gmt":"2018-03-19T17:24:38","slug":"fulda-macht-bei-der-earth-hour-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=172405","title":{"rendered":"Fulda macht bei der Earth Hour mit"},"content":{"rendered":"<p>Am Samstag, 24. M\u00e4rz ist es wieder soweit: Um 20.30 Uhr machen Millionen Menschen auf der ganzen Welt f\u00fcr eine Stunde das Licht aus. Vom Brandenburger Tor bis zum Opernhaus in Sydney werden zahlreiche Sehensw\u00fcrdigkeiten vor\u00fcbergehend im Dunkeln liegen. Auch der Fuldaer Dom und das Stadtschloss. Mit der Earth Hour soll symbolisch ein Zeichen f\u00fcr den Klima- und Artenschutz gesetzt werden. 220 deutsche St\u00e4dte beteiligen sich daran. Auch alle Fuldaer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie die Gesch\u00e4ftsleute in der Innenstadt sind aufgerufen, sich zu beteiligen und auf unn\u00f6tige Beleuchtung zu verzichten.<\/p>\n<p>Seitdem die Idee der Earth Hour 2007 in Sydney geboren wurde, hat sie sich zu einer der weltweit gr\u00f6\u00dften Umweltschutzaktionen entwickelt. Die symbolische Lichtabschaltung soll auf eine bedrohliche Entwicklung aufmerksam machen: den Klimawandel, eine der gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr die Vielfalt der Lebewesen auf unserem Planeten. In den ersten Jahren stand bei der Earth Hour der Gedanke des Energiesparens im Vordergrund. In j\u00fcngster Zeit ist ein zweiter Aspekt hinzugekommen: der Schutz der Nacht. Weltweit erhellt immer mehr k\u00fcnstliches Licht die N\u00e4chte. Zu viel und falsch ausgerichtetes Licht beeintr\u00e4chtigt die nachtaktiven Tiere (vor allem Insekten und V\u00f6gel), irritiert und sch\u00e4digt Pflanzen und kann die Gesundheit der Menschen beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>\u201eDie Stadt Fulda beteiligt sich an der Earth Hour, weil wir die von dieser Aktion ausgehende Botschaft unterschreiben k\u00f6nnen\u201c, sagt Fuldas Oberb\u00fcrgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. \u201eDer Klimaschutz und auch der Schutz der Nacht haben f\u00fcr uns hohe Bedeutung. Beide Ziele erfordern viele kleine Schritte, die auf lokaler Ebene beginnen m\u00fcssen.\u201c Und dass der Schutz der Nacht ernst gemeint ist, zeigt sich darin, dass die Stadt Fulda im vergangenen Jahr bei der International Dark-Sky Association (IDA) den Antrag auf vorl\u00e4ufige Anerkennung als \u201eSternenstadt\u201c gestellt hat.<\/p>\n<p><em>Hintergrund: Was ist eine \u201eSternenstadt\u201c?<\/em><br \/>\nDer Titel Sternenstadt (\u201eDark Sky Community\u201c) ist das urbane Pendant zu den l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Sternenparks (Dark-Sky Reserves). Der Antragsteller muss den Nachweis erbringen, dass er \u00fcber eine nachtgerechte Beleuchtung verf\u00fcgt bzw. seine \u00f6ffentliche Beleuchtung in einer bestimmten Frist nach Vorgaben der IDA optimiert.<br \/>\nDie Stadt Fulda kooperiert bei der \u00f6ffentlichen Beleuchtung eng mit der Rh\u00f6nEnergie Fulda, die in Fulda die technische Verantwortung tr\u00e4gt. Das Unternehmen macht sich schon seit vielen Jahren f\u00fcr umweltschonende Beleuchtung stark und konnte im Sternenpark Rh\u00f6n zus\u00e4tzliche Erfahrungen sammeln. Schon heute entspricht ein gro\u00dfer Teil der \u00f6ffentlichen Leuchten in Fulda den Anforderungen der International Dark-Sky Association (IDA). Grunds\u00e4tzlich soll k\u00fcnstliches Licht eine warme Lichtfarbe haben, gut ausgerichtet sein und nicht in den Nachthimmel abstrahlen sowie m\u00f6glichst nur dann voll angeschaltet werden, wenn es tats\u00e4chlich auch gebraucht wird.<br \/>\n\u201eEine Anerkennung als Sternenstadt w\u00fcrde uns auf einem Kurs best\u00e4tigen, den wir zusammen mit der Rh\u00f6nEnergie Fulda ohnehin schon eingeschlagen haben\u201c, sagt OB Wingenfeld. \u201eDie Natur und die Menschen in unserer Stadt werden davon profitieren. Denn die Bedeutung der Dunkelheit wird noch von vielen untersch\u00e4tzt.\u201c Dabei steht umsichtiger Schutz der Nacht in keiner Weise in Widerspruch zur (Verkehrs-)Sicherheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Es geht um einen verantwortungsvollen Einsatz vom Licht, das den Menschen beim Sehen hilft. In diesem Sinne w\u00e4re die noch sehr seltene Auszeichnung \u201eSternenstadt\u201c f\u00fcr Fulda wie ein G\u00fctesiegel: Diese Kommune k\u00fcmmert sich um das n\u00e4chtliche Wohl der Menschen, Tiere und Pflanzen. Genau das ist ein zentrales Anliegen der Earth Hour.<\/p>\n<p>Das Programm f\u00fcr Samstag, 24. M\u00e4rz<\/p>\n<p>Am Abend der Earth Hour werden zwei Themenf\u00fchrungen angeboten:<br \/>\n1) Betrachtungen zum Fuldaer Nachthimmel: kurzweiliger astronomischer Spaziergang mit Sabine Frank, Koordinatorin des Sternenpark Rh\u00f6n (30-40 Min.)<br \/>\n2) Die nachtgerechte \u00f6ffentliche Beleuchtung, kleine F\u00fchrung mit Matthias Hahner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der OsthessenNetz GmbH, mit Schwerpunkt auf die erfolgte Umr\u00fcstung der Altstadtleuchten (ca. 20 Min.)<\/p>\n<p>Treffpunkt jeweils: 20.30 Uhr auf dem Domplatz<\/p>\n<p>Das Planetarium im Vonderau-Museum zeigt an diesem Abend zwischen 20 und 21 Uhr den Film \u201eLosing the Dark\u201c (20min) in Verbindung mit einer vergleichenden Darstellung des Rh\u00f6ner und Fuldaer Sternhimmels. \u201eLosing the Dark\u201c stellt einige der Probleme im Zusammenhang mit Lichtverschmutzung dar, veranschaulicht sie und schl\u00e4gt drei einfache Ma\u00dfnahmen vor, die Menschen ergreifen k\u00f6nnen, um sie zu mildern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Am Samstag, 24. 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