{"id":172039,"date":"2018-03-02T17:15:35","date_gmt":"2018-03-02T16:15:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=172039"},"modified":"2018-03-02T17:15:35","modified_gmt":"2018-03-02T16:15:35","slug":"der-arbeitsmarkt-im-februar-guenstige-konjunktur-wirkt-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=172039","title":{"rendered":"Der Arbeitsmarkt im Februar G\u00fcnstige Konjunktur wirkt weiter"},"content":{"rendered":"<div>Die Gesamtzahl der Arbeitslosen in Hessen ist im Februar wieder leicht zur\u00fcckgegangen. Nachdem bereits der im Januar saisonal \u00fcbliche Anstieg der Arbeitslosigkeit ungew\u00f6hnlich niedrig lag, fiel der aktuelle R\u00fcckgang mit 0,9 Prozent h\u00f6her aus als in den letzten f\u00fcnf Jahren. Wiederum wurde mit dem niedrigsten Wert in einem Februar seit 26 Jahren ein historischer Tiefstwert erreicht.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eDie anhaltend g\u00fcnstige konjunkturelle Entwicklung, stabile Besch\u00e4ftigungszahlen sowie eine hohe Arbeitskr\u00e4ftenachfrage sorgen daf\u00fcr, dass sich der hessische Arbeitsmarkt weiterhin in einer sehr guten Verfassung befindet\u201c, erkl\u00e4rt <b>Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen<\/b>. \u201eNach einem kurzen, im Winter \u00fcblichen Anstieg, ist die Arbeitslosigkeit im Februar wieder leicht gesunken. Nahezu alle Gruppen, darunter Langzeitarbeitslose, \u00c4ltere und Menschen ohne deutschen Pass, konnten von der guten Wirtschaftslage profitieren. Auch Gefl\u00fcchtete konnten insbesondere im Rahmen befristeter Besch\u00e4ftigungen erste Erfahrungen auf dem hessischen Arbeitsmarkt sammeln. Unser Ziel ist es, dies zu nutzen und sie dauerhaft in Arbeit zu bringen.\u201c<\/div>\n<div><\/div>\n<div>W\u00e4hrend diesen Februar deutlich weniger Jugendliche arbeitslos seien als vor einem Jahr, erl\u00e4utert <b>Frank Martin<\/b>, habe sich ihre Zahl gegen\u00fcber Januar, analog zur Entwicklung in den letzten Jahren, erh\u00f6ht. Dabei handele es sich in der Regel um junge Menschen, die eine verk\u00fcrzte Ausbildung, ein Studium oder eine vorbereitende Ma\u00dfnahme beenden oder auch abbrechen, um im Fr\u00fchjahr ihre Ausbildung fortzusetzen oder in den Arbeitsmarkt einzusteigen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eAuff\u00e4llig ist, dass die Arbeitslosigkeit von Menschen ohne Berufsabschluss entgegen dem sonst positiven Trend ansteigt. Im Februar waren fast 3.500 mehr Menschen arbeitslos gemeldet, die keinen Berufsabschluss haben.\u201c, so <b>Martin<\/b> weiter. Das sei eine Steigerung von fast vier Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. \u201eBerufsausbildung, Qualifikation und Weiterbildung sind der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und deshalb ein Schwerpunkt unserer t\u00e4glichen Arbeit.\u201c Ohne entsprechende Bildung bestehe schnell die Gefahr, abgeh\u00e4ngt zu werden.<\/div>\n<div><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div><b>Arbeitslosigkeit in Hessen: Entwicklung im Februar<\/b><\/div>\n<div>Im Februar 2018 waren 166.028 Frauen und M\u00e4nner in Hessen arbeitslos gemeldet. Das waren 1.582 weniger (-0,9 Prozent) als im Januar und 11.235 Menschen weniger (-6,3 Prozent) als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb wie im Januar bei 5,0 Prozent. Gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat sank die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozent.<\/div>\n<div>Saisonbereinigt ging die Arbeitslosigkeit gegen\u00fcber dem Vormonat um 1.000 zur\u00fcck.<\/div>\n<div><span style=\"color: #0070c0; font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div>Der R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit gegen\u00fcber Januar machte sich bei fast allen betrachteten Personengruppen bemerkbar: Langzeitarbeitslose: -2,1 Prozent; Frauen: -1,7 Prozent; Menschen ab 50 Jahre: -1,2 Prozent; Menschen ohne deutschen Pass: -0,9 Prozent; M\u00e4nner: &#8211; 0,3 Prozent. Lediglich bei den unter 25-J\u00e4hrigen waren 794 Jugendliche mehr (+5,0 Prozent) gemeldet als im Januar<span style=\"color: #c00000;\">. <\/span><\/div>\n<div><span style=\"color: #0070c0; font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div>Gegen\u00fcber dem Vorjahr zeigten sich bei allen Personengruppen teils deutliche R\u00fcckg\u00e4nge:Langzeitarbeitslose: -10,0 Prozent; Menschen ab 50 Jahren: -7,0 Prozent; M\u00e4nner: -6,4 Prozent; Frauen: -6,3 Prozent; Jugendliche unter 25 Jahren: -6,2 Prozent. Zum wiederholten Mal gab es auch bei der Personengruppe ohne deutschen Pass einen leichten R\u00fcckgang: -0,7 Prozent.<\/div>\n<div><span style=\"color: #0070c0; font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div>Die Unterbesch\u00e4ftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Ma\u00dfnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunf\u00e4higkeit mitz\u00e4hlt, belief sich im Februar 2018 auf 230.831 Personen. Das waren fast 7.950 weniger (-3,3 Prozent) als vor einem Jahr.<\/div>\n<div><span style=\"color: #0070c0; font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div><b>Entwicklung in den Rechtskreisen: deutliche R\u00fcckg\u00e4nge gegen\u00fcber dem Vorjahr <\/b><\/div>\n<div>Nach einer saison\u00fcblichen Zunahme der Arbeitslosigkeit in beiden Rechtskreisen im Januar zeigte sich im Februar lediglich im Rechtskreis SGB III (Arbeitslosenversicherung) noch ein minimaler Anstieg von 0,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vormonat. Im Bereich des SGB II (Grundsicherung) gab es einen R\u00fcckgang von 1,5 Prozent.<\/div>\n<div>Im Vergleich zum Vorjahr waren die Arbeitslosenzahlen deutlich niedriger: um 6,3 Prozent (SGB III) sowie 6,4 Prozent (SGB II). Insgesamt entfielen 35,2 Prozent (58.439) aller arbeitslos Gemeldeten in Hessen auf den Rechtskreis SGB III. 64,8 Prozent (107.589) aller Arbeitslosen waren dem Rechtskreis SGB II zugeordnet.<\/div>\n<div><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div><b>Sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung: Positiver Trend h\u00e4lt an<\/b><\/div>\n<div>Der hochgerechnete, vorl\u00e4ufige Wert der sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung f\u00fcr den Monat Dezember 2017 belief sich auf 2.562.000. Dies ist ein Anstieg um 2,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Die Dynamik liegt damit auf anhaltend hohem Niveau und Hessen vor dem Bund (+2,2 Prozent) und Westdeutschland (+2,3 Prozent).<\/div>\n<div>Die gr\u00f6\u00dften Besch\u00e4ftigtenzahlen gab es mit 436.500 Menschen im Verarbeitenden Gewerbe sowie mit 349.200 Besch\u00e4ftigungen im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz.<\/div>\n<div><span style=\"color: #0070c0; font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div><b>Offene Stellen: Starker Stellenzuwachs im Februar\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 <\/b><\/div>\n<div>Insgesamt waren im Februar 52.660 freie Stellen bei den hessischen Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet, 1.621 (+3,2 Prozent) mehr als im Januar und 4.242 oder 8,8 Prozent mehr als im Februar 2017.<\/div>\n<div>Der Zugang offener Stellen nahm im Februar deutlich zu: 6.267 Stellenmeldungen von Unternehmen gingen im Februar ein. Gegen\u00fcber Januar ist dies ein deutlicher Anstieg um gut 60 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im Februar 1.520 mehr offene Stellen (+10,1 Prozent) in Hessen gemeldet.<\/div>\n<div><span style=\"color: #c00000; font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div><b>Regionen: Niedrigste Arbeitslosenquote weiterhin im Kreis Fulda<\/b><\/div>\n<div>Die niedrigste Arbeitslosenquote in Hessen wurde mit 3,1 Prozent im Landkreis Fulda erreicht. Unter der 4-Prozent-Marke lagen auch der Main-Taunus-Kreis (3,6 Prozent), der Hochtaunuskreis (3,7 Prozent) sowie die Kreise Waldeck-Frankenberg (3,8 Prozent) und Marburg-Biedenkopf (3,9 Prozent). Die h\u00f6chste Arbeitslosenquote fiel mit 9,7 Prozent weiterhin auf die Stadt Offenbach, deren Quote sich gegen\u00fcber dem Vormonat aber um 0,2 Prozent verbesserte und im Vorjahresmonat noch \u00fcber 10 Prozent gelegen hatte.<\/div>\n<div>Die Arbeitslosenquoten der Regierungsbezirke Kassel, Gie\u00dfen und Darmstadt verteilten sich wie folgt: Kassel 4,7 Prozent, Gie\u00dfen 4,9 Prozent, Darmstadt 5,1 Prozent.<\/div>\n<div>Im Vergleich der 26 Kreise und kreisfreien St\u00e4dte stieg die Arbeitslosigkeit zum Vorjahr lediglich in zwei Kreisen an. Mit 6,7 Prozent fiel der Anstieg im Landkreis Bergstra\u00dfe h\u00f6her aus als in der Landeshauptstadt Wiesbaden (+1,8 Prozent). Die deutlichsten R\u00fcckg\u00e4nge gab es im Schwalm-Eder-Kreis (-19,9 Prozent) sowie im Kreis Waldeck-Frankenberg (-18,5 Prozent).<\/div>\n<div><span style=\"color: #0070c0; font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00c2\u00a0<\/span><\/div>\n<div><b>Fl\u00fcchtlinge: Erste Schritte in den Arbeitsmarkt<\/b><\/div>\n<div>Im Februar 2018 waren in Hessen 14.907 Menschen mit einem Fluchthintergrund arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zu Januar waren dies 534 Menschen weniger (- 3,5 Prozent). Gegen\u00fcber dem Vorjahr zeigte sich ein Anstieg um 15,3 Prozent. Mit 13.944 Personen erhielt der Gro\u00dfteil Leistungen aus der Grundsicherung durch die Jobcenter.<\/div>\n<div>Nahezu 570 Menschen konnten im Februar ihre Arbeitslosigkeit zugunsten einer Erwerbst\u00e4tigkeit beenden. Mehr als 3.280 Menschen nehmen an einer F\u00f6rderma\u00dfnahme teil oder begannen eine Ausbildung.<\/div>\n<div>Der Anteil Gefl\u00fcchteter an der Gesamtzahl der Arbeitslosen in Hessen lag bei 9,0 Prozent.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Gesamtzahl der Arbeitslosen in Hessen ist im Februar wieder leicht zur\u00fcckgegangen. Nachdem bereits der im Januar saisonal \u00fcbliche Anstieg der Arbeitslosigkeit ungew\u00f6hnlich niedrig lag, fiel der aktuelle R\u00fcckgang mit 0,9 Prozent h\u00f6her aus als in den letzten f\u00fcnf Jahren. 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