{"id":171888,"date":"2018-02-23T18:18:27","date_gmt":"2018-02-23T17:18:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=171888"},"modified":"2018-02-23T18:18:27","modified_gmt":"2018-02-23T17:18:27","slug":"auf-der-suche-nach-dem-besonderen-stein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=171888","title":{"rendered":"Auf der Suche nach dem besonderen Stein"},"content":{"rendered":"<p>Ob im Zelt unter Lapplands Himmel oder neben einem Steinbruch in Indien: Heinz B\u00f6se reist liebend gern um den Erdball \u2013 und das kommt auch seinen Kunden zugute. Denn der Inhaber des Natursteinwerks Max B\u00f6se ist so immer wieder auf der Suche nach dem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Rohstoff, der dann in dem Gro\u00dfenl\u00fcderer Unternehmen zu einem individuellen Grab- oder Gedenkstein wird.<\/p>\n<p>\u201eDaf\u00fcr muss man eben auch mal in entlegene Winkel der Welt fahren \u2013 etwa in Norwegens hohen Norden\u201c, schw\u00e4rmt Heinz B\u00f6se und f\u00fcgt an: \u201eDas ist einer der Gr\u00fcnde, warum mir mein Beruf so viel Freude macht.\u201c Und der Gesch\u00e4ftsmann, der gemeinsam mit seiner Frau Susanne das Familienunternehmen Max B\u00f6se f\u00fchrt, ist \u00fcberzeugt: \u201eMan sollte nur den Beruf aus\u00fcben, an dem man Freude hat.\u201c So sei sein eigener Einstieg in die Firma, die seine Eltern Max und Emilie B\u00f6se 1964 gegr\u00fcndet hatten, keine l\u00e4stige Familienpflicht, sondern tats\u00e4chlich eine Entscheidung aus Interesse gewesen. Wie seine beiden Br\u00fcder hat er Steinmetz gelernt, 1989 die Meisterschule abgeschlossen und ist seit 1990 im damals noch elterlichen Unternehmen aktiv. Zur Zeit der Gr\u00fcndergeneration war das Hauptgesch\u00e4ft der Firma noch davon getragen, f\u00fcr Steinmetze im Umkreis das Rohmaterial zu schneiden, zu schleifen und f\u00fcr die Gestaltung nach Kundenwunsch vorzubereiten. Heute habe sich das grundlegend gewandelt: \u201eMit viel Herzblut kreieren wir in unserem Haus immer wieder innovative Ideen f\u00fcr Grab- und Gedenksteine und schaffen Trends \u2013 das sichert unseren Erfolg\u201c, erkl\u00e4rt Susanne B\u00f6se und Heinz B\u00f6se f\u00fcgt an: \u201eUnser Ziel ist es, dass jeder Kunde bei uns die Grabgestaltung findet, die seinen individuellen Vorstellungen entspricht.\u201c<\/p>\n<p>Kunden nehmen \u2013 \u00e4hnlich wie der Firmeninhaber selbst \u2013 auf der Suche nach \u201eihrem\u201c Stein zum Teil weite Wege in Kauf und k\u00f6nnen sich in den R\u00e4umen von B\u00f6se einen Eindruck verschaffen, welche M\u00f6glichkeiten es gibt. Heinz und Susanne B\u00f6se haben 2012 mit den Grabmal-Zentren in Gro\u00dfenl\u00fcder und 2016 zus\u00e4tzlich in der N\u00e4he von Erfurt Innenausstellungen geschaffen, in denen Interessierte die breite Vielfalt der Steinmetzkunst betrachten k\u00f6nnen. \u201eDa wir Branchenkontakte in die ganze Welt pflegen und selbst eine Firma in der Schweiz haben, die mein Bruder Rainer f\u00fchrt, bieten wir auch ein breiteres Spektrum als der einzelne Steinmetz vor Ort an\u201c, erl\u00e4utert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Dennoch spiele die Kooperation mit den Handwerkern nach wie vor eine wichtige Rolle: Ein Netz aus Partnerbetrieben gew\u00e4hrleistet, dass die in Gro\u00dfenl\u00fcder oder Erfurt vom Kunden ausgew\u00e4hlten Steine auch auf dem jeweiligen Friedhof fachgerecht gesetzt werden.<\/p>\n<p>Doch noch etwas finden die Kunden in Gro\u00dfenl\u00fcder oder Erfurt: \u201eUnsere Mitarbeiter nehmen sich ausgiebig Zeit f\u00fcr eine sensible Beratung, darin haben sie gro\u00dfe Erfahrung\u201c, erz\u00e4hlt Susanne B\u00f6se. Denn viele aus dem insgesamt 45-k\u00f6pfigen Team halten seit vielen Jahren dem Familienunternehmen die Treue. \u201eDas liegt vielleicht daran, dass man die Arbeitsstelle nicht wechseln muss, um immer wieder neue berufliche Herausforderungen zu haben\u201c, vermutet Heinz B\u00f6se und erg\u00e4nzt: \u201eUnsere Hierarchien sind flach und unsere Mitarbeiter haben viel Freiheit, aber auch viel Verantwortung.\u201c Im Gegenzug f\u00fchlt auch die Inhaberfamilie ihren Angestellten gegen\u00fcber eine besondere Verpflichtung: \u201eBei gemeinsamen Firmenfeiern wird einem immer wieder bewusst, wie viele Menschen insgesamt von unserem Erfolg abh\u00e4ngig sind\u201c, sagt Susanne B\u00f6se. Und zu dieser Verantwortung geh\u00f6rt, dass die Nachfolge bereits geregelt ist \u2013 auch wenn bei Susanne und Heinz B\u00f6se noch lange nicht die Rede von Ruhestand ist: Mit Sohn Max hat die n\u00e4chste Generation bereits Gefallen an der Arbeit mit dem besonderen Rohstoff Stein gefunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ob im Zelt unter Lapplands Himmel oder neben einem Steinbruch in Indien: Heinz B\u00f6se reist liebend gern um den Erdball \u2013 und das kommt auch seinen Kunden zugute. 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