{"id":171391,"date":"2018-02-06T14:32:04","date_gmt":"2018-02-06T13:32:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=171391"},"modified":"2018-02-06T14:32:04","modified_gmt":"2018-02-06T13:32:04","slug":"verbraucherzentrale-hessen-mahnt-erfolgreich-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=171391","title":{"rendered":"Verbraucherzentrale Hessen mahnt erfolgreich ab"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Greu\u00dfener Salami- und Schinkenfabrik vertrieb ihre \u201eDelikatess Hirsch-Salami\u201c lediglich mit 45 Prozent Hirschfleisch im Fleischanteil. Die gr\u00f6\u00dfere Menge bestand aus Schweinefleisch. Nach den aktualisierten Leits\u00e4tzen f\u00fcr Fleischerzeugnisse des Deutschen Lebensmittelbuches ist das nicht akzeptabel. Danach soll eine \u201eHirschsalami\u201c ausschlie\u00dflich Hirsch im Fleischanteil enthalten. Mit ihrer Unterlassungsforderung war die Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich. Der Hersteller sagte zu, die Wurst nicht l\u00e4nger als \u201eDelikatess Hirsch-Salami\u201c zu verkaufen.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSchweinefleisch, 45\u00c2\u00a0Prozent Hirschfleisch, \u00e2\u20ac\u00a6\u201c \u2013 beim Blick in die Zutatenliste auf der R\u00fcckseite der Verpackung \u00e4rgerte sich Frau M., dass sie auf der Vorderseite keinen Hinweis auf Schweinefleisch in der vermeintlichen Hirschsalami erhielt. Sie f\u00fchlte sich get\u00e4uscht und beschwerte sich bei <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelklarheit.de\/\">lebensmittelklarheit.de<\/a>. Die hessischen Verbrauchersch\u00fctzer stimmten Frau M. zu. Die Bezeichnung widerspricht den im Dezember 2015 aktualisierten Leits\u00e4tzen f\u00fcr Fleisch und Fleischerzeugnisse.<\/p>\n<p><b>LANGE HAT\u00e2\u20ac\u02dcS GEDAUERT<\/b><strong><br \/>\n<\/strong>Vor 2016 durften die Bezeichnungen f\u00fcr Fleischerzeugnisse eine spezielle Tierart nennen und trotzdem \u00fcberwiegend aus Schwein oder Rind bestehen. Als Mitglied der Deutschen Lebensmittelbuchkommission setzte sich die Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich f\u00fcr eine deutlichere Kennzeichnung der verwendeten Tierarten bei Fleischerzeugnissen ein. So soll nun Putenwiener von der Pute stammen und Hirschsalami vom Hirsch. Die Leits\u00e4tze des Deutschen Lebensmittelbuches f\u00fcr Fleisch und Fleischerzeugnisse beschreiben die Zusammensetzung und Kennzeichnung von Wurst &amp; Co.<\/p>\n<p><b>NOCH LUFT NACH OBEN<\/b><br \/>\nBekanntlich gibt es nichts, das man nicht noch besser machen k\u00f6nnte. Das gilt auch f\u00fcr die Leits\u00e4tze. \u201eDass Formfleischerzeugnisse auch als Spitzenqualit\u00e4t gekennzeichnet sein k\u00f6nnen oder in einer Rinder-Salami ohne Hinweis in der Bezeichnung auch Schweinespeck stecken kann, \u00e4rgert Verbraucher\u201c, so Wiebke Franz, Ern\u00e4hrungs- und Lebensmittelexpertin bei der Verbraucherzentrale Hessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Greu\u00dfener Salami- und Schinkenfabrik vertrieb ihre \u201eDelikatess Hirsch-Salami\u201c lediglich mit 45 Prozent Hirschfleisch im Fleischanteil. Die gr\u00f6\u00dfere Menge bestand aus Schweinefleisch. Nach den aktualisierten Leits\u00e4tzen f\u00fcr Fleischerzeugnisse des Deutschen Lebensmittelbuches ist das nicht akzeptabel. Danach soll eine \u201eHirschsalami\u201c ausschlie\u00dflich Hirsch im Fleischanteil enthalten. Mit ihrer Unterlassungsforderung war die Verbraucherzentrale Hessen erfolgreich. 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