{"id":171359,"date":"2018-02-06T14:18:05","date_gmt":"2018-02-06T13:18:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=171359"},"modified":"2018-02-06T14:18:05","modified_gmt":"2018-02-06T13:18:05","slug":"stabiler-aufwaertstrend-konjunkturbericht-der-ihk-fulda-zum-jahresbeginn-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=171359","title":{"rendered":"Stabiler Aufw\u00e4rtstrend &#8211; Konjunkturbericht der IHK Fulda zum Jahresbeginn 2018"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\"><b>\u201eDie osthessische Wirtschaft weist einen stabilen Aufw\u00e4rtstrend auf\u201c, so interpretiert Stefan Schunck f\u00fcr die Industrie- und Handelskammer Fulda die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage.<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">\u00dcber die H\u00e4lfte der Unternehmen, die sich hieran beteiligt haben, sprechen von einer guten derzeitigen Gesch\u00e4ftslage. Das sind \u00fcber zehn Prozentpunkte mehr als noch in der Herbstbefragung. Bei 45 Prozent der Firmen ist die Lage befriedigend und nur ein geringer Teil der Befragten hat derzeit eine schlechte Gesch\u00e4ftslage zu melden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Und auch der Blick in die kommenden Wochen und Monate ist positiv: Ein Viertel der Betriebe geht von einer noch g\u00fcnstigeren Entwicklung aus, zwei Drittel erwarten ein in etwa gleich bleibendes hohes Niveau. Lediglich 8 Prozent gehen von einer Abk\u00fchlung aus. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Im Ergebnis f\u00fchrt diese Einsch\u00e4tzung der aktuellen wie auch der k\u00fcnftigen Lage zu einem weiteren Anstieg des Klimaindex, der mit 131,5 Punkten ein so hohes Niveau erreicht, wie in den vergangenen Jahren nicht mehr (Oktober 2017: 117 Punkte, Januar 2017: 124,1 Punkte).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Die optimistische Einsch\u00e4tzung wird von allen Branchen mit unterschiedlichen Akzenten geteilt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Bei den Industriebetrieben sprechen sogar 70 Prozent von einer guten Gesch\u00e4ftslage, in der vergangenen Umfrage vom Oktober waren es 42 Prozent. Befriedigend ist die Situation bei fast 30 Prozent der Industriefirmen und nur ganz wenige erwarten eine schlechtere Gesch\u00e4ftslage. Und auch in den kommenden Monaten d\u00fcrfte es weiter voran gehen: 40 Prozent prognostizieren einen noch g\u00fcnstigeren Gesch\u00e4ftsverlauf, knapp 52 Prozent der Industrieunternehmen gehen von einer stabilen weiteren Entwicklung aus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Der Handel teilt diesen Optimismus nicht uneingeschr\u00e4nkt; aber auch hier reden 28 Prozent der befragten Betriebe von einer guten und 68 Prozent von einer befriedigenden Gesch\u00e4ftslage. Die Erwartungshaltung im Handel bleibt leicht hinter den Ergebnissen der Herbstumfrage zur\u00fcck. 12,5 Prozent der beteiligten Handelsbetriebe rechnen mit einer eher g\u00fcnstigeren Gesch\u00e4ftslage (Oktober 2017: 25 Prozent) und 80 Prozent mit gleich bleibender Entwicklung (Oktober 2017: 69 Prozent).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Bei den Dienstleistungen bleibt die Stimmung positiv. Knapp 54 Prozent verzeichnen aktuell eine gute und 46 Prozent eine befriedigende Gesch\u00e4ftslage. Rund 11 Prozent der Dienstleistungs-Betriebe rechnen in den kommenden Monaten mit einem R\u00fcckgang.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Dass die regionalen Unternehmen optimistisch in die Zukunft schauen, zeigt auch die weiterhin hohe Investitionsbereitschaft. Fast 28 Prozent der befragten Unternehmen wollen mehr investieren, 13 Prozent schr\u00e4nken ihre Investitionsabsichten etwas ein. Und auch die Besch\u00e4ftigung wird in Osthessen weiter auf hohem Niveau bleiben. Ein Viertel der Unternehmen m\u00f6chte seine Mitarbeiterzahl aufstocken (Oktober 2017: 14,5 Prozent) und bei 66 Prozent der Firmen bleibt sie voraussichtlich konstant.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen ist nach den Umfrageergebnissen also weiterhin recht hoch. Demgegen\u00fcber steht, dass der drohende Fachkr\u00e4ftemangel von 70 Prozent der Unternehmen als Risiko f\u00fcr die weitere Entwicklung genannt wird. Als zus\u00e4tzliches Hemmnis f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung werden hohe und steigende Arbeitskosten (46 Prozent) bef\u00fcrchtet. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: small;\">\u201eDer konjunkturelle Aufschwung ist mittlerweile bei fast allen Unternehmen angekommen. Auch die kleineren Betriebe mit bis zu 20 Besch\u00e4ftigten, die sich im Oktober noch eher zur\u00fcckhaltend ge\u00e4u\u00dfert haben, haben nun gef\u00fcllte Auftragsb\u00fccher und blicken wie auch die gr\u00f6\u00dferen Betriebe optimistisch auf die kommenden Monate. Aufgabe der Politik ist es nun, diese Entwicklung zu st\u00fctzen und nicht mit weiteren b\u00fcrokratischen und finanziellen Belastungen zu erschweren\u201c, kommentiert Stefan Schunck f\u00fcr die IHK Fulda die Umfrageergebnisse.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eDie osthessische Wirtschaft weist einen stabilen Aufw\u00e4rtstrend auf\u201c, so interpretiert Stefan Schunck f\u00fcr die Industrie- und Handelskammer Fulda die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage. \u00dcber die H\u00e4lfte der Unternehmen, die sich hieran beteiligt haben, sprechen von einer guten derzeitigen Gesch\u00e4ftslage. Das sind \u00fcber zehn Prozentpunkte mehr als noch in der Herbstbefragung. 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