{"id":171214,"date":"2018-01-31T14:31:22","date_gmt":"2018-01-31T13:31:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=171214"},"modified":"2018-01-31T14:31:22","modified_gmt":"2018-01-31T13:31:22","slug":"entwicklung-der-arbeitslosigkeit-im-jahr-2017-und-im-januar-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=171214","title":{"rendered":"Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Jahr 2017 und im Januar 2018"},"content":{"rendered":"<p>Der Arbeitsmarkt im Jahr 2017 im Agenturbezirk Bad Hersfeld-Fulda<br \/>\nDeutlich mehr Stellen und weniger Arbeitslose \u2013 Die Wirtschaft brummt!<br \/>\nMehr Stellen und weniger Arbeitslose: Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda, zog gemeinsam mit Horst Kramer (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Operativ) bei einer Pressekonferenz in Eiterfeld eine positive Bilanz zur Entwicklung des Arbeitsmarktes im Jahr 2017.<br \/>\nIm Jahresdurchschnitt waren im vergangenen Jahr im Agenturbezirk (umfasst die Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg) 6.328 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank von 3,6 Prozent in 2016 auf 3,4 Prozent (Fulda: 2,9 Prozent; Hersfeld-Rotenburg: 4,4 Prozent).<br \/>\nVon der positiven Entwicklung haben nahezu alle Personengruppen profitiert; am st\u00e4rksten Frauen (-3,9 Prozent auf 2.908) und \u00e4ltere Arbeitslose \u00fcber 50 Jahre (-8,9 Prozent auf 2.109), wobei weiterhin ein Drittel aller Arbeitslosen 50 Jahre oder \u00e4lter ist.<br \/>\nDem Bundestrend entsprechend ist im Kontext der Fluchtthematik die Arbeitslosigkeit bei Menschen ohne deutschen Pass in 2017 angestiegen \u2013 im Agenturbezirk um 24,7 Prozent auf 1.666.<br \/>\n\u201eDa verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viele Arbeitsuchende mit Fluchthintergrund j\u00fcngeren Alters sind, stieg auch die Arbeitslosigkeit bei der Personengruppe der Unter-25-J\u00e4hrigen an\u201c, erkl\u00e4rte Waldemar Dombrowski.  Im Jahresdurchschnitt waren 716 Personen unter 25 Jahren erwerbslos und somit knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr.<br \/>\nIm Durchschnitt lagen dem Arbeitgeberservice der Agentur in den Landkreisen Fulda und Hers\u00c2\u00adfeld-Rotenburg im Bestand 3.561 Stellen zur Vermittlung vor, 355 mehr als im Vorjahr. Besonders starke Zuw\u00e4chse gab es unter anderem im Baugewerbe und in der Gastronomie. \u201eImmer mehr Stellen, vor allem f\u00fcr Fachkr\u00e4fte, k\u00f6nnen nur schwer besetzt werden\u201c, erkl\u00e4rte Horst Kramer. Besonders schwer zu bekommen sind Fachkr\u00e4fte im Handwerk (Tischler, Dachdecker, Maler, Lackierer u.a.), im Bereich Gesundheit und Pflege sowie im Lebensmittelverkauf (Fleischerei, B\u00e4ckerei). Auch Berufskraftfahrer werden von den Unternehmen an Logistikstandorten in der Region dringend gesucht. \u201eObwohl die strukturellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt gewachsen sind, ist es uns gelungen, das Gros der offenen Stellen im Durchschnitt innerhalb von rund drei Monaten zu besetzen\u201c, stellte Waldemar Dombrowski  fest.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Januar 2018 im Agenturbezirk<br \/>\nSaisonal und damit erwartungsgem\u00e4\u00df ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar gestiegen. Zum Ende des Monats sind 6.487 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 638 mehr als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,5 Prozent an (Dezember: 3,2 Prozent).<br \/>\nIm Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Arbeitsagentur und die Jobcenter der Landkreise einen R\u00fcckgang um insgesamt 257 Arbeitslose, w\u00e4hrend der Stellenbestand bei der Arbeitsagentur mit 3.655 freien Stellen um rund 14 Prozent \u00fcber dem des Vorjahres lag.<br \/>\n\u201eWir sind von einer soliden Ausgangsbasis aus ins neue Jahr gestartet. Die Konjunkturerwartungen sind weiterhin positiv, so dass wir f\u00fcr 2018 einen erneuten moderaten Abbau der Arbeitslosigkeit erwarten\u201c, kommentierte Agenturleiter Dombrowski, der davon ausgeht, dass sich der Bedarf an Fach- und Hilfskr\u00e4ften im kommenden Jahr weiter verst\u00e4rken wird. Um m\u00f6glichst alle Potenziale f\u00fcr die berufliche Ausbildung und sp\u00e4tere Berufst\u00e4tigkeit zu nutzen, bietet die Arbeitsagentur ausbildungsbegleitende Hilfen an. Horst Kramer (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Operativ) berichtete, dass insgesamt 98 Frauen und M\u00e4nner an verschiedenen Standorten in den beiden Landkreisen in 2017 mit Qualifizierungsma\u00dfnahmen begonnen haben, die zu einem Berufsabschluss f\u00fchren sollen.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Jahr 2017 im Landkreis Fulda<br \/>\nArbeitslosigkeit sinkt auf historische 2,9 Prozent \/<br \/>\nMehr offene Stellen als im Vorjahr<br \/>\nZum vierten Mal in Folge ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Fulda in 2017 im Vorjahresvergleich gesunken. Im Jahresdurchschnitt waren 3.506 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies waren 248 weniger als in 2016. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank im vergangenen Jahr auf historische 2,9 Prozent (Vorjahr: 3,1 Prozent). Das ist die niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Zudem ist in keinem Landkreis in Hessen die Arbeitslosigkeit so niedrig wie in der Region Fulda gewesen (Hessen: 5 Prozent).<br \/>\nPersonengruppen<br \/>\nDie Arbeitslosigkeit hat sich im vergangenen Jahr bei fast allen Personengruppen verringert. Wie ein Jahr zuvor, profitierten besonders stark M\u00e4nner und Langzeitarbeitslose von der guten Konjunktur. Im Jahresdurchschnitt waren 1.904 M\u00e4nner erwerbslos und somit 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Langzeitarbeitslosigkeit wurde um 11,4 Prozent abgebaut. Durchschnittlich waren 852 Menschen \u2013 knapp ein Viertel aller Arbeitslosen im Landkreis Fulda &#8211; seit einem Jahr oder l\u00e4nger ohne Arbeit.<br \/>\nZahlenm\u00e4\u00dfig am st\u00e4rksten zur\u00fcckgegangen ist die Arbeitslosigkeit bei \u00e4lteren Personen. Im Jahresdurchschnitt waren 1.220 Frauen und M\u00e4nner \u00fcber 50 Jahren arbeitslos gemeldet, was einem R\u00fcckgang von 10,7 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr entspricht. Dennoch war weiterhin mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen 50 Jahre oder \u00e4lter.<br \/>\nMit 413 blieb die Zahl der j\u00fcngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (Arbeitslosenquote in dieser Personengruppe: 2,8 Prozent).<br \/>\nDem bundesweiten Trend entsprechend stieg die Arbeitslosigkeit bei Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern an. In 2017 waren im Durchschnitt 858 Personen ohne deutschen Pass arbeitslos \u2013 13,3 Prozent mehr als im Vorjahr.<br \/>\nStellen<br \/>\nMit 6.829 Stellen bewegte sich der Zugang auf einem hohen Niveau. Laut Horst Kramer (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Operativ) lagen dem Arbeitgeberservice der Agentur in Fulda im Durchschnitt im vergangenen Jahr 2.342 Stellen zur Vermittlung vor, 317 mehr als im Vorjahr. Besonders starke Zuw\u00e4chse gab es im Baugewerbe, in der Gastronomie sowie im Gesundheitswesen. Immer mehr Stellen, vor allem f\u00fcr Fachkr\u00e4fte, k\u00f6nnen laut Arbeitsagentur nur schwer besetzt werden. \u201eObwohl die strukturellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt gewachsen sind, ist es uns gelungen, das Gros der offenen Stellen im Durchschnitt innerhalb von rund drei Monaten zu besetzen\u201c, stellt Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda, bei einer Pressekonferenz in Eiterfeld fest.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Januar 2018 im Landkreis Fulda<br \/>\nSaisonal und damit erwartungsgem\u00e4\u00df ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar gestiegen. Zum Ende des Monats sind 3.676 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 423 mehr als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,0 Prozent an (Dezember: 2,7 Prozent).<br \/>\nIm Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Arbeitsagentur und das Jobcenter des Landkreises jedoch einen R\u00fcckgang um insgesamt 319 Arbeitslose, w\u00e4hrend der Stellenbestand bei der Agentur f\u00fcr Arbeit mit 2.395 freien Stellen um gut 10 Prozent \u00fcber dem des Vorjahres liegt.<br \/>\n\u201eWir sind von einer soliden Ausgangsbasis aus ins neue Jahr gestartet. Die Konjunktur im Agenturbezirk boomt weiterhin, so dass wir f\u00fcr 2018 einen erneuten moderaten Abbau der Arbeitslosigkeit erwarten\u201c, kommentierte Dombrowski, der davon ausgeht, dass sich der Bedarf an Fach- und Hilfskr\u00e4ften im kommenden Jahr weiter verst\u00e4rken d\u00fcrfte.<br \/>\n.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Jahr 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg<br \/>\nLeichter Anstieg der Arbeitslosigkeit \/ Mehr offene Stellen als im Vorjahr<br \/>\nDie Arbeitsmarktlage im Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sich im vergangenen Jahr relativ stabil gezeigt.  Im Jahresdurchschnitt waren 2.811 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 65 mehr als im Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 Prozent (Vorjahr: 4,3 Prozent).<br \/>\nPersonengruppen<br \/>\n\u201eDer leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Wesentlichen darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass deutlich mehr Personen mit Fluchthintergrund eine Arbeitsstelle suchen\u201c, erkl\u00e4rte Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda, bei einer Pressekonferenz in Eiterfeld. Dem bundesweiten Trend entsprechend nahm die Arbeitslosigkeit bei Menschen ohne deutschen Pass im vergangenen Jahr deutlich zu und liegt nun bei 809.<br \/>\nDa ein Gro\u00dfteil der ausl\u00e4ndischen Arbeitslosen j\u00fcngeren Alters ist, stieg auch die Arbeitslosigkeit in der Personengruppe der Unter-25-J\u00e4hrigen an.  Im Jahresdurchschnitt waren 303 Personen unter 25 Jahren erwerbslos und somit knapp ein Viertel mehr als im Vorjahr.<br \/>\nVon der weiterhin robusten Konjunktur profitieren konnten hingegen \u00e4ltere Personen Im Jahresdurchschnitt waren 889 Frauen und M\u00e4nner \u00fcber 50 Jahren arbeitslos gemeldet, was einem erfreulichen R\u00fcckgang von 6,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr gleichkommt.<br \/>\nStellen<br \/>\nDer Zugang der Stellen ist mit 6.419 hoch ausgefallen, wenn auch niedriger als im Vorjahr. Gleichwohl lagen dem  Arbeitgeberservice der Agentur in Bad Hersfeld im Durchschnitt monatlich 1.220 Stellen zur Vermittlung vor. Dies waren im Bestand 39 mehr als im Vorjahr. \u201eImmer mehr Stellen, vor allem f\u00fcr Fachkr\u00e4fte, k\u00f6nnen nur schwer besetzt werden\u201c, erkl\u00e4rte Agenturleiter Dombrowski, \u201eObwohl die strukturellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt gewachsen sind, ist es uns gelungen, das Gros der offenen Stellen im Durchschnitt innerhalb von rund drei Monaten zu besetzen\u201c.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Januar 2018 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg<br \/>\nSaisonal und damit erwartungsgem\u00e4\u00df ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar gestiegen. Zum Ende des Monats sind 2.811 Menschen arbeitslos gemeldet \u2013 215 mehr als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4 Prozent an (Dezember: 4,1 Prozent).<br \/>\nAuch im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Arbeitsagentur und das Jobcenter des Landkreises leichten einen Anstieg um insgesamt 62 Arbeitslose, w\u00e4hrend der Stellenbestand bei der Agentur f\u00fcr Arbeit mit 1.260 freien Stellen um fast 22 Prozent \u00fcber dem des Vorjahres liegt.<br \/>\n\u201eWir sind von einer soliden Ausgangsbasis aus ins neue Jahr gestartet. Die Konjunktur im Agenturbezirk ist weiterhin stabil, so dass wir f\u00fcr 2018 einen moderaten Abbau der Arbeitslosigkeit erwarten\u201c, kommentierte Waldemar Dombrowski, der davon ausgeht, dass sich der Bedarf an Fach- und Hilfskr\u00e4ften im kommenden Jahr weiter verst\u00e4rken d\u00fcrfte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Arbeitsmarkt im Jahr 2017 im Agenturbezirk Bad Hersfeld-Fulda Deutlich mehr Stellen und weniger Arbeitslose \u2013 Die Wirtschaft brummt! Mehr Stellen und weniger Arbeitslose: Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda, zog gemeinsam mit Horst Kramer (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Operativ) bei einer Pressekonferenz in Eiterfeld eine positive Bilanz zur Entwicklung des Arbeitsmarktes im Jahr 2017. 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