{"id":170850,"date":"2018-01-14T11:31:02","date_gmt":"2018-01-14T10:31:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=170850"},"modified":"2018-01-14T11:31:02","modified_gmt":"2018-01-14T10:31:02","slug":"caritas-kampagne-2018-jeder-mensch-braucht-ein-zuhause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=170850","title":{"rendered":"Caritas-Kampagne 2018: Jeder Mensch braucht ein Zuhause"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWohnungsnot ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial birgt\u201c, betonte Caritas-Pr\u00e4sident Dr. Peter Neher heute zum Start der neuen Caritas-Kampagne f\u00fcr das Jahr 2018 \u201eJeder Mensch braucht ein Zuhause\u201c. Eine aktuelle Caritas-Studie \u201eMenschenrecht auf Wohnen\u201c, so Neher,  zeige deutlich, wie knapper Wohnraum und steigende Mieten tief in das Leben der Menschen eingreifen. \u201eImmer mehr Menschen erfahren, dass sie nahezu chancenlos auf dem Wohnungsmarkt sind. Oder sie m\u00fcssen mehr als ein Drittel ihres Einkommens f\u00fcr Miete und Wohnkosten ausgeben\u201c, machte Neher bei einer Pressekonferenz gestern in Berlin deutlich. \u00e2\u20ac\u00a8\u00e2\u20ac\u00a8Auch im Bistum Fulda wolle sich die Caritas im Jahr 2018 verst\u00e4rkt um das Thema \u201eWohnen\u201c k\u00fcmmern, betont Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch in seinem Statement zur Kampagne. Auch die Hessen-Caritas mit den Di\u00f6zesan-Verb\u00e4nden Fulda, Limburg und Mainz, deren Vorsitzenden Markus Juch dieses Jahr noch ist, wolle in diesem Wahljahr f\u00fcr Hessen hier einen inhaltlichen Schwerpunkt in der Arbeit setzen: \u201eEs kann ja nicht sein, dass in unserem Land zunehmend Familien, alte und einkommensschwache Menschen oder Studenten nicht nur in Gro\u00dfst\u00e4dten und Ballungsgebieten, sondern mittlerweile auch in Mittelzentren aus ganzen Stadtvierteln verdr\u00e4ngt werden\u201c, so Juch. <\/p>\n<p>Um zu erfahren, wie die Bev\u00f6lkerung das Problem wahrnimmt und welche L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten Unterst\u00fctzung finden w\u00fcrden, hat das Institut IPSOS im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes eine repr\u00e4sentative Befragung durchgef\u00fchrt. Die Caritas-Studie zeigt, dass bezahlbares Wohnen neben Pflege, Kinderarmut und Alterssicherung zu den dr\u00e4ngendsten politischen Themen geh\u00f6rt. In die H\u00f6he schnellende Wohnkosten bewerten 79 Prozent der befragten Menschen als erhebliches Armutsrisiko. 77 Prozent der Befragten sehen demzufolge die Entwicklung von Kindern beeintr\u00e4chtigt. Hohe Wohnkosten f\u00fchren f\u00fcr drei Viertel der Befragten zu einer r\u00e4umlichen Trennung von armen und reichen Menschen und begr\u00fcnden die Gefahr von Obdachlosigkeit.\u00e2\u20ac\u00a8\u00e2\u20ac\u00a8Unter der Kampagnen-Homepage www.zuhause-f\u00fcr-jeden.de finden sich weitere Infos zu der neuen Kampagne \u201eJeder Mensch braucht ein Zuhause\u201c, deutschlandweite praktische Beispiele, sozialpolitische Positionen des katholischen Sozialverbandes und ein interaktives Spiel, das die Mietbelastung in verschiedenen deutschen St\u00e4dten zeigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eWohnungsnot ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial birgt\u201c, betonte Caritas-Pr\u00e4sident Dr. Peter Neher heute zum Start der neuen Caritas-Kampagne f\u00fcr das Jahr 2018 \u201eJeder Mensch braucht ein Zuhause\u201c. 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