{"id":169897,"date":"2017-11-30T09:01:38","date_gmt":"2017-11-30T08:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=169897"},"modified":"2017-11-30T09:01:38","modified_gmt":"2017-11-30T08:01:38","slug":"schuelerinnen-und-schueler-der-albert-schweitzer-schule-nahmen-am-austausch-mit-barcelona-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=169897","title":{"rendered":"Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Albert-Schweitzer-Schule nahmen am Austausch mit Barcelona teil"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/13-1-2017_Igualada.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/13-1-2017_Igualada-265x149.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"149\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-169899\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/13-1-2017_Igualada-265x149.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/13-1-2017_Igualada-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/13-1-2017_Igualada-600x337.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/13-1-2017_Igualada.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Erstmals f\u00fchrte im Oktober 2017 die Austauschfahrt der spanischsprechenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Albert-Schweitzer-Schule nach Igualada in Katalonien \u2013 direkt hinein in die Aufregung um die Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dieser Region. Doch abgesehen von kleinen \u00c4nderungen im Terminplan merkte die kleine Reisegruppe rund um die Lehrerinnen Judith Maaser und Susanne Homola davon nichts. Im Gegenteil: \u201eWir haben eine tolle Zeit gehabt, haben viel erlebt und wurden wahnsinnig freundlich aufgenommen\u201c, fast Judith Maaser zusammen, und Susanne Homola erg\u00e4nzt: \u201eWir waren alle sehr beeindruckt von der Herzlichkeit, die uns entgegengebracht wurde. Wir kannten uns ja zuvor alle nicht, und es war wirklich spannend.\u201c <\/p>\n<p>Die Reise kurz vor den Herbstferien f\u00fchrte die 13 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und ihre Lehrerinnen nach Igualada, ca. 60 Kilometer von Barcelona entfernt, die dortige Partnerschule hei\u00dft Escola Pia. \u201eDie Schule passt sehr gut zu uns\u201c, freut sich Homola \u00fcber diesen Kontakt: \u201eIgualada ist ein wenig gr\u00f6\u00dfer als Alsfeld, hat einen Autobahnanschluss und liegt nahe an einer Gro\u00dfstadt \u2013 von der Infrastruktur her sind wir uns also sehr \u00e4hnlich, auch wenn die Schulen durchaus verschieden sind:\u201c<\/p>\n<p>Am Sonntagabend kamen sie bei ihren Gastfamilien an \u2013 alle waren ganz sch\u00f6n neugierig aufeinander und froh, sich nun endlich live zu sehen! \u201e\u00dcber die sozialen Medien hatten sich aber im Vorhinein schon sch\u00f6ne Kontakte ergeben, sodass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sich nicht mehr ganz so fremd waren\u201c, berichtet Maaser. Am n\u00e4chsten Tag wurden die deutschen G\u00e4ste zun\u00e4chst im Rathaus begr\u00fc\u00dft und lernten auch die Universit\u00e4t der Stadt und selbstverst\u00e4ndlich ihre Partnerschule kennen.<\/p>\n<p>Der Dienstag war eigentlich als Barcelona-Tag geplant gewesen, doch dann kam der Generalstreik, der dem Referendum vom Sonntag, dem Ankunftstag, folgte. Kurzfristig wurde umgeplant, und es ging auf den Berg Montserrat. Dort gab es nicht nur die fantastische Aussicht auf das Hinterland zu bewundern, sondern auch einen Blick auf eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Spaniens. Im Kloster Montserrat befindet sich die Statue der Schutzpatronin Kataloniens. Die Schwarze Madonna aus dem 12. Jahrhundert thront \u00fcber dem Hochaltar in der Basilika des Klosters.<br \/>\nDer Mittwoch stand schlie\u00dflich doch im Zeichen der Hauptstadt der Provinz: Barcelona! \u201eIch denke, unsere spanischen Lehrerkolleginnen hatten das gut vorbereitet, sodass wir einen ganz normalen Tag in Barcelona verbringen konnten \u2013 ganz ohne von den politischen Ereignissen betroffen zu sein\u201c, lobt Homola das Vorgehen der Spanier, die mit den deutschen G\u00e4sten, die naturgem\u00e4\u00df Kastilisch, also das klassische Spanisch lernen, eben auch das Hochspanisch und nicht das in Katalonien sehr verbreitete und h\u00e4ufig gesprochen Katalanisch sprachen. Die Sagrada Fam\u00c3\u00adlia, die Einkaufsmeile La Rambla, die Boquar\u00c3\u00ada \u2013 das komplette Programm f\u00fcr Touristen stand an diesem Tag auf dem Plan der 15- bis 17-J\u00e4hrigen.<\/p>\n<p>Den Donnerstag verbrachte die Gruppe verdienterma\u00dfen und bei sch\u00f6nstem Sommerwetter am Strand von Sitges \u2013 mit einem Mittagessen unter sommerlich blauem Himmel im \u00dcbrigen. Mit Sitges erlebten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen sehr malerischen Ort, der alle Kriege \u00fcberdauert hat. \u201eAls wir da waren, fand gerade das \u201eSitges Festival Internacional de Cinema Fant\u00c3\u00a0stic de Catalunya\u00e2\u20ac\u009d statt, das \u201eInternationale Festival Kataloniens des fantastischen Films\u201c, berichtet Susanne Homola, die dort sogar die ber\u00fchmte Schauspielerin Susan Sarandon gesehen hat.<br \/>\nAm Freitag schlie\u00dflich ging es im Unterricht an der Escola Pia noch einmal richtig zur Sache: Dort lernten die G\u00e4ste verschiedene sehr interessante Projekte zum Thema Migration kennen, darunter ein Computer-Spiel und ein Theater. Der Samstag war bereits der letzte Tag \u2013 und den verbrachten die gastgebenden Familien und die G\u00e4ste alle gemeinsam in einem Kletterpark und sp\u00e4ter bei einem gemeinsamen Essen. Noch eine Abschiedsfeier am Sonntagmorgen, und es ging zur\u00fcck in den kalten deutschen Oktober und direkt in die Herbstferien. Rein zuf\u00e4llig hatten die deutschen G\u00e4ste nicht nur Katalonien und die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Spaniens kennengelernt, sondern waren auch in politisch sehr bewegten Zeiten vor Ort, deren Auswirkungen auch heute noch durchaus offen sind. \u201eEs war wirklich eine tolle Woche, in der wir Kultur, Spa\u00df, Geschichte, Spanisch und Politik hatten \u2013 das volle Programm also\u201c, freuen sich die beiden Lehrkr\u00e4fte, und auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler wurden nicht m\u00fcde, die Fahrt, die Spanier und die Gastfreundschaft ihrer Familien zu loben.<\/p>\n<p>\u201eZum Abschied sind schon ein paar Tr\u00e4nen geflossen \u2013 so sehr haben unsere Jugendlichen ihren Aufenthalt genossen und so gut haben sich die jungen Leute verstanden. Es sind richtige Freundschaften entstanden\u201c, berichteten die Lehrkr\u00e4fte r\u00fcckblickend, die sich nun gemeinsam mit ihren Spanischkursen auf das Fr\u00fchjahr 2018 freuen. Denn dann kommen die neuen spanischen Freunde aus Igualada nach Alsfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Erstmals f\u00fchrte im Oktober 2017 die Austauschfahrt der spanischsprechenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Albert-Schweitzer-Schule nach Igualada in Katalonien \u2013 direkt hinein in die Aufregung um die Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dieser Region. Doch abgesehen von kleinen \u00c4nderungen im Terminplan merkte die kleine Reisegruppe rund um die Lehrerinnen Judith Maaser und Susanne Homola davon nichts. 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