{"id":169701,"date":"2017-11-22T07:30:25","date_gmt":"2017-11-22T06:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=169701"},"modified":"2017-11-22T07:30:25","modified_gmt":"2017-11-22T06:30:25","slug":"letzte-exkursion-im-rahmen-seiner-tour-de-caritas-2017-verwaltungsleiter-des-bistums-fulda-liess-sich-in-der-kurstadt-die-dienste-und-angebote-der-caritas-vorstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=169701","title":{"rendered":"Letzte Exkursion im Rahmen seiner \u201eTour de Caritas 2017\u201c: Verwaltungsleiter des Bistums Fulda lie\u00df sich in der Kurstadt die Dienste und Angebote der Caritas vorstellen"},"content":{"rendered":"<p>Seit das Bistum Fulda der Caritas die komplette Koordination und Durchf\u00fchrung der Fl\u00fcchtlingshilfe \u00fcbertragen hat, organisiert der Fl\u00fcchtlingsbeauftragte des Bistums, Caritas-Ressortleiter Soziale Dienste Franz Meyer, regelm\u00e4\u00dfig Exkursionen an Standorte und in Einrichtungen der Caritas, wo Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke die Arbeit der Fl\u00fcchtlingshilfe in Augenschein und sich ein eigenes Bild machen kann. <\/p>\n<p>Im Rahmen dieser Tour de Caritas f\u00fchrte ihn in Begleitung von Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch jetzt die letzte Exkursion 2017 nach Bad Orb. Im Geb\u00e4udetrakt der neu errichteten Caritas-Seniorenwohnanlage \u201eIm Spitalgarten\u201c hat das \u00f6rtliche Caritas-Zentrum des regionalen Caritas-Verbandes f\u00fcr den Main-Kinzig-Kreis seit wenigen Tagen seinen neuen Sitz. <\/p>\n<p>Begr\u00fc\u00dft wurden Stanke und Juch sowie einige weitere G\u00e4ste der Caritas-Bistumszentrale in Fulda von Vertretern des Regional-Caritas-Verbandes Main-Kinzig-Kreis wie dem Vorstandsvorsitzenden Diakon Michael Harth, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Robert Fl\u00f6rchinger und dem Bereichsleiter Ingo Bischoff. Auch der Einrichtungsleiter des Altenpflegeheims St. Martin und zugleich zust\u00e4ndig f\u00fcr die neue Wohnanlage, Stefan Smolinka, war zugegen. Nach einem Rundgang durch die neuen R\u00e4umlichkeiten stellte die f\u00fcr das Caritas-Zentrum unmittelbar zust\u00e4ndige Mitarbeiterin Sabine Bleitgen die Angebote der Caritas in Bad Orb detailliert vor. Durch die allgemeine Sozialberatung wird bei neuen Besuchern der Anlaufstelle im Rahmen eines Clearings der Hilfebedarf genauer festgestellt. Notwendige zielgerichtete Fachberatung wird dann im Zentrum f\u00fcr die Klientel bedarfsgerecht angeboten. Regelm\u00e4\u00dfige Angebote sind neben der Allgemeinen Sozialberatung die Kurberatung, Beratung f\u00fcr Familien und Jugendliche, die Beratung f\u00fcr Migranten, au\u00dferdem werden mehrere ehrenamtlich organisierte Selbsthilfegruppen die Caritas-R\u00e4ume regelm\u00e4\u00dfig nutzen. <\/p>\n<p>Ausf\u00fchrlicher sprachen die \u00f6rtlichen Caritas-Vertreter und die Fuldaer G\u00e4ste dann \u00fcber die Migrationshilfe in der Spessart-Kurstadt und \u00fcber die Projekte im Rahmen dieser Betreuung. So gibt es beispielsweise einen Chor \u201eUnlimited\u201c, der offen ist f\u00fcr alle Menschen die zusammen singen und musizieren wollen, ungeachtet ihres Alters, ihrer Herkunft und ihrer Religionszugeh\u00f6rigkeit. Der Chor, der bereits mehrfach lokale Auftritte hatte, verf\u00fcgt \u00fcber ungef\u00e4hr 20 feste Mitglieder und zahlreiche \u201eGelegenheitsmitmacher\u201c. Migranten, meist ganze Familien, sind gerne bei diesem Freizeitangebot  mit dabei, das ihnen Spa\u00df und Ablenkung bietet. Zudem ergeben sich im Chor auf einfache Weise Kontakte zu den deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.<\/p>\n<p>Ein weiteres Projekt, das Eindruck auf die Fuldaer G\u00e4ste machte, ist ein speziell f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsfrauen angebotenes Kunstprojekt. Die durchf\u00fchrende  K\u00fcnstlerin und Diplomdesignerin Simone Nu\u00df stellte dieses Projekt \u201eKunst von Frauen\u201c anhand einer Pr\u00e4sentation und direkt vor Ort ausgestellter  Bilder vor: \u00dcber die Kunst k\u00f6nnten die teilnehmenden Frauen zum Beispiel aus den Fluchtl\u00e4ndern Syrien, Iran und  Irak, aber auch   deutsche Frauen, gemeinsam etwas \u00fcber sich selbst herausbekommen und sich den anderen k\u00fcnstlerisch mitteilen. Zudem b\u00f6te die k\u00fcnstlerische Arbeit den Fl\u00fcchtlingsfrauen auch ein Ventil, \u00fcber das Malen ihre erlittenen Traumata abzuarbeiten und \u2013 neben der Gemeinschaft in der Frauengruppe \u2013 Befriedigung und Selbstvertrauen durch die Wertsch\u00e4tzung der k\u00fcnstlerischen Arbeit zu erfahren. <\/p>\n<p>Der disem Projekt beigemessene Wert f\u00fcr die integrierende Arbeit mit Fl\u00fcchtlingen zeigt sich auch daran, dass dem Projekt \u201eKunst von Frauen\u201c der diesj\u00e4hrige Elisabeth-Preis der Caritas im Bistum Fulda zuerkannt worden ist.<\/p>\n<p>Generalvikar Stanke zeigte sich beeindruckt, was in dem Caritas-Zentrum Bad Orb speziell f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge geboten wird. Musik und Kunst, so Stanke, seien wie zum Beispiel auch gemeinsamer Sport wichtige Bereiche, in denen Menschen auf einfache Weise aufeinander zugehen und sich gegenseitig kennenlernen und einander wertsch\u00e4tzen k\u00f6nnten. F\u00fcr die Integration seien dies daher wichtige Projekte. Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Juch betonte, er freue sich, dass durch das Caritas-Zentrum viel Leben auch von au\u00dferhalb in der Senioren-Wohnanlage hinein k\u00e4me. \u201eHier ist in den wenigen Stunden seit Er\u00f6ffnung des Zentrums schon viel mehr entstanden, als wir zu hoffen wagten\u201c, unterstrich er. \u201eDas ist auf jeden Fall der richtige Weg, den die Caritas hier eingeschlagen hat.\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Seit das Bistum Fulda der Caritas die komplette Koordination und Durchf\u00fchrung der Fl\u00fcchtlingshilfe \u00fcbertragen hat, organisiert der Fl\u00fcchtlingsbeauftragte des Bistums, Caritas-Ressortleiter Soziale Dienste Franz Meyer, regelm\u00e4\u00dfig Exkursionen an Standorte und in Einrichtungen der Caritas, wo Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke die Arbeit der Fl\u00fcchtlingshilfe in Augenschein und sich ein eigenes Bild machen kann. Im Rahmen &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":169720,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-169701","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/169701","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=169701"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/169701\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":169721,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/169701\/revisions\/169721"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/169720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=169701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=169701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=169701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}