{"id":169318,"date":"2017-11-08T20:37:12","date_gmt":"2017-11-08T19:37:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=169318"},"modified":"2017-11-08T20:37:12","modified_gmt":"2017-11-08T19:37:12","slug":"mehr-junge-menschen-streben-ausbildung-an-61-ausbildungsplaetze-noch-vakant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=169318","title":{"rendered":"Mehr junge Menschen streben Ausbildung an \/ 61 Ausbildungspl\u00e4tze noch vakant"},"content":{"rendered":"<p>Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz ist in der Region Hersfeld-Rotenburg leicht angestiegen. Im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr der Berufsberatung suchten \u00fcberwiegend \u00fcber die Arbeitsagentur in Bad Hersfeld und das Kreisjobcenter Hersfeld-Rotenburg 858 junge Frauen und M\u00e4nner eine Lehrstelle, was einem Plus von 27 zum Vorjahr entspricht (+3,2 Prozent). Mit 1.072 lag auch die Zahl der Ausbildungspl\u00e4tze, die der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur rekrutiert hat, um 3,2 Prozent h\u00f6her zum Vorjahr. Wie im Jahr zuvor, kamen rechnerisch 125 Ausbildungsstellen auf 100 Bewerber. Damit stellte sich die Ausbildungsmarktlage f\u00fcr Bewerberinnen und Bewerber g\u00fcnstiger als im Hessendurchschnitt dar.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr die jungen Menschen in der Region ist dies eine komfortable Situation, w\u00e4hrend unsere Ausbildungsbetriebe zunehmend Probleme bei der Sicherung ihres zuk\u00fcnftigen Bedarfs an Fachkr\u00e4ften haben\u201c, fasste Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt zusammen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerkpartnern analysierte er das zu Ende gegangene Ausbildungsjahr 2016\/17.<\/p>\n<p>Erfreulich sei, so Dombrowski, dass die meisten Unternehmen trotz einer sich immer schwieriger gestaltenden Suche nach Auszubildenden nicht resignieren, sondern bei den Anforderungen den jungen Menschen entgegen kommen. Denn nach wie vor ist die eigene Ausbildung f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Fachkr\u00e4ftesicherung unabdingbar. Trotzdem sind 61 Ausbildungspl\u00e4tze bisher vakant geblieben. Unter anderem werden noch 5 angehende Fleischereifachverk\u00e4ufer\/innen gesucht, vier Fachkr\u00e4fte f\u00fcr Lagerlogistik und Kaufleute im Einzelhandel. Gute Chancen auf einen Ausbildungsvertrag hat auch, wer eine Ausbildung zum Koch\/zur K\u00f6chin anstrebt.<\/p>\n<p>Andererseits sind 22 junge Menschen unversorgt geblieben, d. h. sie haben weder einen Ausbildungsplatz noch besuchen sie die Schule oder eine weiterf\u00fchrende Schule. Ein Teil dieser Personengruppe sei relativ sp\u00e4t auf die Berufsberatung zugekommen. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen, sind junge Fl\u00fcchtlinge auf dem Ausbildungsmarkt noch nicht angekommen. \u201eIm abgelaufenen Ausbildungsjahr gab es aus dieser Personengruppe noch kein ausbildungsf\u00e4higes Potenzial\u201c, berichtete Ottokar Schwerd, Leiter der Berufsberatung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Allerdings rechnet er im Sommer 2018 mit rund 60 Absolventen aus den INTEA-Klassen. \u201eWenn auch viele im Schulsystem verbleiben wollen, um ihre Sprachkenntnisse und schulischen Leistungen zu verbessern, werden von diesen Abg\u00e4ngern sicherlich auch einige f\u00fcr die Aufnahme einer Berufsausbildung in Frage kommen. Wobei die bisherigen Erfahrungen gezeigt haben, dass es h\u00e4ufig sinnvoll ist, eine Einstiegsqualifizierung vorzuschalten und erst danach in die Ausbildung einzusteigen.\u201c Zudem d\u00fcrfte sich der Einsatz von ausbildungsbegleitenden Hilfen anbieten, um erg\u00e4nzend zum Berufsschulunterricht theoretische Kenntnisse zu vermitteln.<\/p>\n<p>Die Bilanz der Daten zur Ausbildungsvermittlung bedeutet nicht das Ende der Vermittlungsaktivit\u00e4ten. Ottokar Schwerd appelliert: \u201eJugendliche und junge Erwachsene, die bislang weder einen Ausbildungsplatz noch eine tragf\u00e4hige Alternative gefunden haben, sollten sich zur Nachvermittlung bei der Agentur f\u00fcr Arbeit melden. Die Vermittlungsbem\u00fchungen werden f\u00fcr die unversorgten Bewerberinnen und Bewerber ebenfalls fortgesetzt. Auch Auszubildende, die w\u00e4hrend der Probezeit ihre Stelle verlieren, sollten sich umgehend wieder bei der Berufsberatung melden, um m\u00f6glichst nahtlos eine Anschlussalternative zu finden. F\u00fcr Studierende, die nicht sicher sind, ob sie ihr Studium fortsetzen m\u00f6chten, biete sich ebenso ein Beratungsgespr\u00e4ch bei der Agentur f\u00fcr Arbeit an. Eine Terminvereinbarung bei der Berufsberatung der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda ist m\u00f6glich unter der Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 (kostenfrei).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz ist in der Region Hersfeld-Rotenburg leicht angestiegen. 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