{"id":168796,"date":"2017-10-24T07:49:43","date_gmt":"2017-10-24T05:49:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=168796"},"modified":"2017-10-24T07:49:43","modified_gmt":"2017-10-24T05:49:43","slug":"zum-stadtfest-gab-es-viele-hoheiten-viele-aepfel-viel-kunst-und-kram-und-viele-besucher-mit-regenschirm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=168796","title":{"rendered":"Zum Stadtfest gab es viele Hoheiten, viele \u00c4pfel, viel Kunst und Kram und viele Besucher mit Regenschirm"},"content":{"rendered":"<p>Vom Himmel regnete es zwar fast unaufh\u00f6rlich \u2013 doch was macht das schon, wenn so viel gute Laune und Herzblut im Spiel sind wie auf dem Stadtfest in Homberg\/Ohm und die Sonne in den Herzen der Akteure und Besucher scheint! Am Sonntagvormittag jedenfalls, als alle gespannt auf die Kr\u00f6nung der Homberger Apfelprinzessin warteten, war der Platz vor der B\u00fchne gutgef\u00fcllt, nicht zuletzt, weil die Zeremonie von zwei ganz wunderbaren Tanzauftritten der M\u00e4dchentanzgruppen \u201eBella Ragazza\u201c und \u201eFantasy\u201c des Tanz- und Aerobic-Studios \u201eTopfit\u201c flankiert wurden, die dem Regenwetter mit ganz viel Freude trotzten. Glanzvoll wurde es danach auf der Kamax-Kultur-B\u00fchne, denn neben der amtierenden Homberger Apfelk\u00f6nigin Lea I. waren noch vier weitere Hoheiten aus der Region auf das Fest der Homberger gekommen: Svenja, Bierk\u00f6nigin aus Lauterbach, Stefanie, Korn-K\u00f6nigin aus Schlitz, Saskia, Mittelpunkt-K\u00f6nigin aus M\u00fccke-Flensungen und Jasmin, die Quellenk\u00f6nigin aus Bad Vilbel, waren der Einladung von Lea gefolgt, die diese gerne bei der Kr\u00f6nungszeremonie ihrer Prinzessin Eva I dabei haben wollte. Mit viel Freude und auch Stolz trat Eva dieses neue Amt an, nachdem die K\u00f6nigin in einem launigen R\u00fcckblick auf das erste Jahr ihrer eigenen Amtszeit der Prinzessin und nat\u00fcrlich auch dem Publikum geschildert hatte, was eine Apfelk\u00f6nigin so zu tun hat. Sie dankte allen Unterst\u00fctzern und Sponsoren, die es erm\u00f6glichen, die Ohmstadt \u00fcber die Grenzen hinaus zu repr\u00e4sentieren \u2013 eine T\u00e4tigkeit, in die man zwar hineinwachsen m\u00fcsse, die aber sehr viel Freude mache, wie Lea I. betonte.<br \/>\nAls erste gemeinsame Amtshandlung verk\u00fcndeten beide Homberger Hoheiten die Teilnahmebedingungen an der gro\u00dfen Tombola der Gewerbetreibenden und nahmen zusammen mit den anderen K\u00f6niginnen den Apfelfassanstich mit Heinrich Prediger vom Gewerbeverein und B\u00fcrgermeisterin Claudia Blum vor.<\/p>\n<p>Diese hatte zuvor erkl\u00e4rt, welch gro\u00dfe Gemeinschaftsleistung das Homberger Stadtfest unter Federf\u00fchrung des Gewerbevereins darstelle und lobte das Engagement der Organisatoren. Ganz besonders wies sie auf die vielen regionalen Schwerpunkte hin, die auch mit Hilfe des Landesprojekts \u201eAb in die Mitte\u201c realisiert wurden, neben anderen der Kunsthandwerkermarkt, der Auftritt der Mundart-Band \u201eHalb 6\u201c und die zahlreichen kulinarischen Angebote aus heimischer und regionaler Fertigung.<\/p>\n<p>Michael Metz vom Gewerbeverein wies in einem passenden Vergleich mit dem ber\u00fchmten Dorf der unbeugsamen Gallier auf die Rolle des unbeugsamen Einzelhandels in der Ohmstadt hin und auf die Bedeutung einer florierenden lokalen Wirtschaft f\u00fcr die lokale Infrastruktur. <\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend der Kr\u00f6nungs- und Er\u00f6ffnungszeremonie lockten viele k\u00f6stliche D\u00fcfte die G\u00e4ste an \u2013 kulinarisch blieb an diesem Tag kein Wunsch unerf\u00fcllt: Kartoffelpuffer, Cr\u00c3\u00aapes, Bratwurst, Lamm-Burger, Nudelgerichte und vieles mehr suchten hungrige Abnehmer, und auch der verhei\u00dfungsvolle Duft des ersten Gl\u00fchweins lud zum Verweilen unter den Pavillons in der Frankfurter Stra\u00dfe ein. Selbstverst\u00e4ndlich gab es auch viele verschiedene kalte und warme Apfelangebote auf dem Markt zu finden, dessen Motto \u2013 wie k\u00f6nnte es in der Stadt der Apfelk\u00f6nigin anders sein \u2013 \u201e\u201eApfel-Fest und fl\u00fcssig\u201c ist.<\/p>\n<p>Die Ladengesch\u00e4fte in der Innenstadt hatten zu diesem Anlass auch ihre Pforten ge\u00f6ffnet und zogen bei dem eher k\u00fchlen Herbstwetter viele Kunden an, die sich die neuesten Herbsttrends in vielen Bereichen von Kleidung \u00fcber Literatur bis hin zu Dekoration und Inneneinrichtung nicht entgehen lassen wollten. Drau\u00dfen sorgte ein vielf\u00e4ltiges Marktangebot f\u00fcr ein sch\u00f6nes Einkaufserlebnis, nicht zuletzt, weil in diesem Jahr erstmals Anbieter hochwertiger und sehr exklusiver und individueller Handwerkskunst in Homberg ausstellten. Von vielen leckeren, selbstgemachten Lebensmitteln wie Marmeladen, Chutneys, Lik\u00f6ren oder Nudeln, \u00fcber Leder- und Fellwaren, Schmuck und Dekorationsartikel bis hin zu Geschnitztem, Gefilztem oder Gestricktem wurde man f\u00fcndig und freute sich \u00fcber das eine oder andere Schn\u00e4ppchen oder gar das erste Weihnachtsgeschenk.<\/p>\n<p>Ganz besondere Anziehungspunkte waren die Ausstellungen: Oldtimer-Landmaschen, eine Alte Apfelm\u00fchle und nat\u00fcrlich die Apfelausstellung des Arbeitskreises D\u00f6rfliche Kultur e.V., der sich auch der Pomologe Alfred Oehler angeschlossen hatte, dessen Dienste viele aus Nah und Fern angereiste G\u00e4ste nutzten, um ihre Apfelsorten bestimmen zu lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kinder boten sich Rummel, Karussell und Kletterwald an \u2013 wer es also auf sich nahm, hier und da ein wenig nass zu werden, der konnte an diesem Tag in Homberg wirklich viel erleben, denn auch Vereine und einige Industrieunternehmen stellten sich vor, genauso wie die Schlosspatrioten, die zum einen das Caf\u00e9 im Schloss ge\u00f6ffnet hatten, zum anderen auch schon auf den bevorstehenden Weihnachtsmarkt aufmerksam machten.<\/p>\n<p>Und was war noch? Ganz viel Musik: Auf der Kamax-Kultur-B\u00fchne spielte die Mundart-Band \u201eHalb 6\u201c ihren ganz besonderen Sound in gro\u00dfer Besetzung, und unters Volk mischte sich die Jazz-Polizei, die bekannt ist f\u00fcr eigenwillige Interpretationen und ganz viel Humor.<br \/>\n\u201eSicherlich hat uns das Wetter den einen oder anderen Besucher gekostet\u201c, war von Seiten der Veranstalter und Aussteller zu h\u00f6ren. Deren Spa\u00df am Stadtfest war jedoch ungebrochen, denn diejenigen, die da waren, waren mindestens so gut aufgelegt wie die Organisatoren und Anbieter und erlebten in der Tat einen abwechslungsreichen Tag in der Ohmstadt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vom Himmel regnete es zwar fast unaufh\u00f6rlich \u2013 doch was macht das schon, wenn so viel gute Laune und Herzblut im Spiel sind wie auf dem Stadtfest in Homberg\/Ohm und die Sonne in den Herzen der Akteure und Besucher scheint! 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