{"id":168740,"date":"2017-10-21T11:07:49","date_gmt":"2017-10-21T09:07:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=168740"},"modified":"2017-10-21T11:07:49","modified_gmt":"2017-10-21T09:07:49","slug":"dieter-voss-erkundet-im-hr-fernsehen-die-stadt-in-der-rhoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=168740","title":{"rendered":"Dieter Voss erkundet im hr-fernsehen die Stadt in der Rh\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p>Die Rh\u00f6n, das Land der offenen Fernen. Hinter jeder Biegung \u00f6ffnet sich ein neuer Blick auf Berge und T\u00e4ler, saftige Wiesen und verschlungene Pfade, ein Land voller gro\u00dfer und kleiner Natursch\u00f6nheiten. Eingebettet in diese Landschaft liegt die Stadt Gersfeld, ein architektonischer Mix zwischen Schindeln und Barock. Moderator Dieter Voss ist f\u00fcr die n\u00e4chste Ausgabe von \u201eHerrliches Hessen\u201c unterwegs in und um Gersfeld, das hr-fernsehen zeigt seinen 45-min\u00fctigen Streifzug am Dienstag, 24. Oktober, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr \u2013 wie immer voller \u00fcberraschender Geschichten.<\/p>\n<p>Das Barockschloss von Gersfeld \u2013 Lust und Last eines Schlossherrn: Constantin von Waldthausen m\u00f6chte das Familienerbe bewahren und erhalten. Aber so ein Schloss ist gro\u00df und die Dachfl\u00e4che fast unendlich. Der erste Kostenvoranschlag f\u00fcr die Sanierung lag knapp unter einer Million. Es folgten weitere Analysen, und immer mehr morsches Geb\u00e4lk kam zum Vorschein. Eine weitere Kostenexplosion folgte. Und nun?<\/p>\n<p>Das Rote Moor \u2013 B\u00e4ume f\u00e4llen f\u00fcr ein einzigartiges Biotop: Joachim Schleicher ist Revierf\u00f6rster in Gersfeld, und er muss Naturschutz und wirtschaftliche Waldnutzung miteinander verbinden. Wenn ab und an im Naturschutzgebiet Kettens\u00e4gen kreischen und Fichten auf den Waldboden krachen, dann hat das sowohl mit Wirtschaftlichkeit als auch mit Naturschutz zu tun. Nur auf den ersten Blick ein Widerspruch.<\/p>\n<p>Dalherda \u2013 Die ber\u00fchrende Geschichte eines Dorfe am Truppen\u00fcbungsplatz Wildflecken: Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde das Dorf abgesiedelt, und die Wehrmacht zog ein in die H\u00e4user der einstigen Bewohner. Nach dem Krieg war die Wehrmacht verschwunden, die H\u00e4user standen leer, und Fl\u00fcchtlinge aus Ostpreu\u00dfen und dem Sudetenland besiedelten Dalherda neu. Das Dorf lebte wieder auf. Bis zu jenem Tag, als der Bundesverteidigungsminister bekannt gab, dass f\u00fcr die Bundeswehr das Dorf erneut zu r\u00e4umen sei.<\/p>\n<p>Der Wildpark Gersfeld \u2013 \u00dcber wilde und nicht ganz so wilde Schweine und einen Star im Teich: Herrmann Bleuel ist seit 25 Jahren Leiter des Wildparks in Gersfeld und ein gro\u00dfer Tierfreund, denn auch privat h\u00e4lt er Ziegen, Rinder, Ponys und Hunde. Dennoch hat er einen Liebling im Park: das Wildotterweibchen Ottillie und das nicht ganz so wilde Wildschwein Wilma.<br \/>\nDer Rh\u00f6ner Mundartstammtisch \u2013 \u00dcber die Pflege einer eigenwilligen Mundart: Margit Trittin war die erste weibliche B\u00fcrgermeisterin in der Rh\u00f6n, \u00fcber viele Jahre lenkte sie die Geschicke der Gemeinde Gersfeld. Und weil sie \u00fcber die Jahre feststellte, dass die Rh\u00f6ner Mundart immer weniger gesprochen wurde, initiierte sie den Mundartstammtisch \u2013 eine muntere Runde, die auch mit \u00f6ffentlichen Auftritten daf\u00fcr sorgt, dass dieser Dialekt nicht in Vergessenheit ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Eine andere Sicht auf die Landschaft \u2013 Unterwegs mit zwei PS: Einen ganz anderen Blick auf die Gro\u00dfgemeinde Gersfeld gewinnen G\u00e4ste, wenn sie mit Claudia Reder unterwegs sind. Rund ums Jahr, im Sommer wie im Winter, zeigt sie ihren G\u00e4sten die Sehensw\u00fcrdigkeiten der Rh\u00f6n \u2013 von der Kutsche oder vom Pferdeschlitten aus &#8230;<\/p>\n<p>Eine andere Sicht auf die Rh\u00f6n \u2013 ob die nach den Dreharbeiten auch bei Dieter Voss Einzug gehalten hat? Drei Fragen an den Moderator:<\/p>\n<p>Herr Voss, was war Ihr pers\u00f6nlicher \u201eAha-Effekt\u201c w\u00e4hrend des Drehs?<\/p>\n<p>Dieter Voss: Tats\u00e4chlich das Kutschfahren! Bei der Rh\u00f6n denkt man ja eher an Segelflug oder Wanderungen. Jetzt sollte ich die Region von der Kutsche aus erkunden. Mir schien das zun\u00e4chst irgendwie zu wenig aktiv. Aber ich habe es genossen! Mal nichts tun. Der Takt der schreitenden oder trabenden Pferde hatte etwas Beruhigendes. Und so konnte ich die Landschaft tiefenentspannt genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Hand aufs Herz: Haben Sie am Mundartstammtisch auch nur ein einziges Wort verstanden?<\/p>\n<p>Dieter Voss: Ich habe zwar wenig verstanden, mich aber auf Anhieb mit den Menschen gut verstanden. Das war so eine fr\u00f6hliche, nette Runde an diesem Stammtisch. Hier wird nicht nur die Mundart gepflegt, sondern auch eine ganz unkomplizierte Geselligkeit. Nach unseren Dreharbeiten wurde ich eingeladen, doch \u00f6fter mal zu kommen. \u201eSie sollen es sehen, aus Ihnen wird noch ein richtiger Rh\u00f6ner!\u201c Das glaube ich zwar nicht, aber ich komme gerne wieder.<\/p>\n<p>Wie w\u00fcrden Sie Gersfeld in drei S\u00e4tzen beschreiben?<\/p>\n<p>Dieter Voss: Die Gemeinde ist ein charmanter und idealer Ausgangspunkt, um die Rh\u00f6n zu erkunden. Hier liegt er vor der T\u00fcr, Hessens h\u00f6chster Berg, die Wasserkuppe. Auch der \u201eLausbub der Rh\u00f6n\u201c, der Wachtk\u00fcppel, oder das ber\u00fchmte Rote Moor sind lohnende Ziele.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Rh\u00f6n, das Land der offenen Fernen. Hinter jeder Biegung \u00f6ffnet sich ein neuer Blick auf Berge und T\u00e4ler, saftige Wiesen und verschlungene Pfade, ein Land voller gro\u00dfer und kleiner Natursch\u00f6nheiten. 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