{"id":168323,"date":"2017-10-02T09:30:14","date_gmt":"2017-10-02T07:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=168323"},"modified":"2017-10-02T09:30:14","modified_gmt":"2017-10-02T07:30:14","slug":"die-max-eyth-schule-praesentiert-grossartiges-leistungsspektrum-zum-tag-der-offenen-tuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=168323","title":{"rendered":"Die Max-Eyth-Schule pr\u00e4sentiert gro\u00dfartiges Leistungsspektrum zum Tag der offenen T\u00fcr"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEs geht rund heute\u201c \u2013 auf diesen einfachen Nenner brachte Schulleiter Friedhelm Walther das au\u00dferordentlich vielf\u00e4ltige Treiben, das am Samstag in seiner Schule herrschte. Zum wiederholten Male \u00f6ffnete die Max-Eyth-Schule ihre Tore und pr\u00e4sentierte unter dem Motto \u201eOpen MES\u201c ihr breites Leistungsspektrum, das sich von Bildungsg\u00e4ngen zur Berufsvorbereitung \u00fcber Berufsschule oder Fachoberschule bis hin zum Gymnasium erstreckt. Dabei deckt die Schule die unterschiedlichsten Bereiche ab, beispielsweise Agrarwirtschaft, Bautechnik, IT, Mechatronik, Ern\u00e4hrung, P\u00e4dagogik, Sprachen oder Fahrzeugtechnik \u2013 und das sind noch l\u00e4ngst nicht alle. Bevor Walther eine ganze Reihe von G\u00e4sten aus der hiesigen Politik und Verwaltung mit auf einen aufschlussreichen Rundgang nahm, nutzte Dr. Christoph St\u00fcber die ersten Minuten des Programms, um gemeinsam mit den G\u00e4sten ein Jubil\u00e4um zu feiern: Der F\u00f6rderverein der Max-Eyth-Schule, dessen Vorsitzender Dr. St\u00fcber ist, feierte in diesem Jahr sein 20-j\u00e4hriges Bestehen. Seither ist der Verein verl\u00e4sslicher Partner f\u00fcr viele Bereiche der Schule: Er wickelt beispielsweise die Gesch\u00e4fte f\u00fcr die Europaschule ab, bildet selbst aus und ist mit zwei Cafeterien an der Max-Eyth-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule vertreten. Dar\u00fcber hinaus stellt er auch die sozialp\u00e4dagogische Betreuung der INTEA-Klassen bereit, erl\u00e4uterte Dr. St\u00fcber in seinen Ausf\u00fchrungen; ein weiteres Hauptaugenmerk liege seit der Gr\u00fcndung des Vereins auf der Jugendf\u00f6rderung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des knapp anderthalbst\u00fcndigen Rundgangs durch das Schulgeb\u00e4ude gerieten die G\u00e4ste \u2013 darunter der Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel, der erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak sowie zahlreiche Vertreter der politischen Gremien der Stadt Alsfeld \u2013 mehrfach ins Staunen. Sie lernten die Schule von vielen Seiten kennen, da Walther sie nicht nur durch die R\u00e4ume f\u00fchrte, sondern auch Philosophie, Ziele und Arbeitsweise der Schule erl\u00e4uterte. So erfuhren die G\u00e4ste von dem gro\u00dfen Stellenwert, den die Europaschule genie\u00dft und von den vielen Vorteilen, die dieser Status f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bringt, wenn es beispielsweise um Auslandsaufenthalte oder Praktika geht. Besonders f\u00fcr die Ausbildung zur Ma\u00dfschneiderin, die die Max-Eyth-Schule seit vielen Jahren auf bundesweit beachtetem hohen Niveau anbietet, spielen diese Kontakte eine wichtige Rolle, erkl\u00e4rte Bereichs-Koordinatorin Ruth Henkel den G\u00e4sten, die die Kost\u00fcme des k\u00fcrzlich aufgef\u00fchrten Luther-St\u00fccks bewundern konnten. Diese wurden, wie viele andere ungew\u00f6hnliche Auftragsarbeiten auch, von den Auszubildenden gefertigt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Rundgangs, der durch die verschiedensten Klassen und Fachbereiche f\u00fchrte, betonte Walther, dass die hohe Qualit\u00e4t seiner Schule insbesondere auf dem engagierten und verl\u00e4sslichen Kollegium beruhe: Zwei von Ihnen konnten die G\u00e4ste gleich kennenlernen: Dr. Rainer Kehm und Dr. Erich Falk hatten interessante Chemieexperimente vorbereitet, die auf viel Interesse stie\u00dfen. Zum einen, weil sie unter anderem die Explosionsbereitschaft von Gummib\u00e4rchen pr\u00e4sentierten, zum anderen, weil man dar\u00fcber ins Gr\u00fcbeln kam, was es wohl bedeutet, wenn eine Chemikerin angesichts eines thermischen Versuches \u201eOooops\u201c sagt.<\/p>\n<p>Besonders interessant war auch der Werkstattbereich f\u00fcr die Besucher. Die Max-Eyth-Schule verf\u00fcgt hier \u00fcber hochmodernes Equipment, das nicht zuletzt gro\u00dfz\u00fcgig von Partnern aus der Industrie unterst\u00fctzt wird, wie Walther ausf\u00fchrte. Doch auch der Vogelsbergkreis als Tr\u00e4ger hat in den letzten Jahren einiges investiert, wie der Schulleiter betonte; gute und sinnvolle Geldanlagen, wie der Erste Kreisbeigeordnete befand. Auch dieser Fachbereich erfreut sich gro\u00dfer Resonanz weit \u00fcber die Kreisgrenzen hinaus, unterstrich Walther in seiner F\u00fchrung. Gro\u00dfe Augen machte die Delegation auch bei der letzten Station: Der agrartechnische Bereich der Schule gl\u00e4nzt mit viel gro\u00dfem Ger\u00e4t, allen voran eine Ballenpresse, die vermutlich jedes Jungs- und M\u00e4nnerherz h\u00f6her schlagen l\u00e4sst. Warum die Schule in jedem einzelnen ihrer Bereiche so erfolgreich ist, machte der Schulleiter auch daran fest, dass viele Lehrkr\u00e4fte aus der Praxis kommen und somit eine sehr hohe Praxisrelevanz in ihren Unterricht einflie\u00dfen lassen k\u00f6nnen. Den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern komme dieses Zusammenspiel aus Lernen und Tun in jedem Fall entgegen, so Walther, der auch die guten Zukunftsaussichten der Absolventen ins Feld f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Die Schulleitung nutzte den hochkar\u00e4tigen politischen Besuch auch, um verschiedene Themen anzusprechen und Perspektiven f\u00fcr die Max-Eyth-Schule aufzuzeigen. Am Ende der F\u00fchrung zeigten sich alle Teilnehmer sehr beeindruckt. Dr. Jens Mischak freute sich \u00fcber die tollen Einblicke in die Schule, die er seit langer Zeit zum ersten Mal wieder besuchte. Sein Highlight war nat\u00fcrlich der Landmaschinenbereich und \u201edie hochmotivierten Lehrkr\u00e4fte\u201c, die er kennenlernen durfte.<\/p>\n<p>Doch nicht nur f\u00fcr diese Delegation, nein, f\u00fcr alle Besucherinnen und Besucher hatten sich die Fachbereiche viel \u00fcberlegt, Experimente, Vorf\u00fchrungen, Anschauungsmaterial \u2013 es gab viel zu tun und zu sehen f\u00fcr die zahlreichen G\u00e4ste, die bis zum Nachmittag das Gel\u00e4nde der Schule bev\u00f6lkerten. Und auch zu schmecken: Ein Holzbackofen verstr\u00f6mte den Duft von frisch gebackenem Flammkuchen, daneben bot der Fachbereich Spanisch frisch gebratene Paella an. Im Foyer lud ein chices italienisches Caf\u00e9 zum Verweilen, doch um dort lange zu sitzen, daf\u00fcr gab es einfach zu viel zu sehen: Wer offen war f\u00fcr eine Farb- und Stilberatung nutzte dieses Angebot, andere machten lieber den N\u00e4hmaschinenf\u00fchrerschein oder schauten bei der Modenschau zu. Im Fachbereich Einzelhandel konnte man selbst versuchen, Markenprodukte und No-Name-Produkte voneinander zu unterscheiden, es gab Tattoo-Painting, IT zum Anfassen, Interaktive Sprachspiele, Torwandschie\u00dfen und Kistenklettern, einen Alterungstest, viele musikalische Angebote und noch weitere Dinge zum Erleben, Anfassen und Erfahren \u2013 wie den Elektro-Trabi und das Elektromobil im wahrsten Sinne des Wortes. Wem das alles irgendwann zu viel wurde, der entspannte in dem Snoezelraum oder nahm einfach wieder in dem Caf\u00e9 Platz, das nicht nur feine italienische K\u00f6stlichkeiten darbot, sondern auch viel Raum zum Treffen und Austauschen.<\/p>\n<p>Von 10 bis 16 Uhr dauerte der Tag der offenen T\u00fcr an der Max-Eyth-Schule; fast ein bisschen kurz f\u00fcr dieses riesige Angebot, aber auf jeden Fall lang genug, um sich ein Bild von dieser Schule zu machen, die in ihrer Vielfalt ihresgleichen sucht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eEs geht rund heute\u201c \u2013 auf diesen einfachen Nenner brachte Schulleiter Friedhelm Walther das au\u00dferordentlich vielf\u00e4ltige Treiben, das am Samstag in seiner Schule herrschte. 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