{"id":167801,"date":"2017-09-18T13:14:11","date_gmt":"2017-09-18T11:14:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=167801"},"modified":"2017-09-18T13:14:11","modified_gmt":"2017-09-18T11:14:11","slug":"heute-startet-die-oeffentliche-anhoerung-der-massnahmenplaene-fuer-invasive-arten-hessen-hat-federfuehrend-ein-internetportal-entwickelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=167801","title":{"rendered":"Heute startet die \u00f6ffentliche Anh\u00f6rung der Ma\u00dfnahmenpl\u00e4ne f\u00fcr Invasive Arten \/ Hessen hat federf\u00fchrend ein Internetportal entwickelt"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDer Schutz und der Erhalt der heimischen Artenvielfalt sind wichtig, denn sie bildet unsere Lebensgrundlage. Zugleich stehen vermehrt invasive Arten im Fokus der \u00d6ffentlichkeit: Waschb\u00e4ren, Nutria und Schmuckschildkr\u00f6ten, aber auch unbekanntere Arten wie das Brasilianische Tausendblatt oder der Blaubandb\u00e4rbling. F\u00fcr den Umgang mit diesen invasive Arten wurden nun Pl\u00e4ne aufgestellt\u201c, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. \u201eZwar verursachen nur wenige Neuank\u00f6mmlinge wirklich Probleme, aber gegen diejenigen Arten, bei denen \u00f6kologische, wirtschaftliche oder gesundheitliche Probleme zu bef\u00fcrchten sind, muss bereits bei der Fr\u00fcherkennung schnell und konsequent gehandelt werden\u201c, so die Ministerin. Dabei helfen sollen sogenannte Managementma\u00dfnahmenbl\u00e4tter f\u00fcr die am weitesten verbreiteten invasiven Arten. Dies sieht die EU-Richtlinie f\u00fcr Invasive Arten vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hessen hat federf\u00fchrend f\u00fcr alle teilnehmenden Bundesl\u00e4nder ein Internet-Anh\u00f6rungsportal entwickelt, in dem die Managementbl\u00e4tter angesehen und heruntergeladen werden k\u00f6nnen. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger haben dort die Gelegenheit, sich \u00fcber die vorgesehenen Managementma\u00dfnahmen und die Hintergr\u00fcnde zu informieren und eigene Stellungnahmen dazu abzugeben. \u201eDabei entscheidet allein die fachliche Qualit\u00e4t und die Begr\u00fcndung der vorgebrachten Argumente, ob diese dann in die weitere Ausgestaltung des Managements einflie\u00dfen\u201c, sagte Ministerin Hin. \u201eEs handelt sich dabei nicht um eine Abstimmung, bei der die Zahl der Eingaben entscheidet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diejenigen Arten, die sich bereits seit vielen Jahren bei uns befinden und nicht mehr mit vertretbaren Methoden aus der Umwelt zu entfernen sind, werden nun \u201egemanaged\u201c. Das bedeutet, dass gegen diese Arten \u2013 beispielsweise der Waschb\u00e4r \u2013 nur dort vorgegangen wird, wo wirklich konkrete Sch\u00e4den an der Natur oder an Geb\u00e4uden auftreten. Dar\u00fcber, wie das im Einzelnen geschehen kann, haben sich jetzt die Bundesl\u00e4nder im Grundsatz geeinigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die gemeinsamen, sogenannten \u201eManagementma\u00dfnahmenbl\u00e4tter\u201c f\u00fcr die in Deutschland weit verbreiteten invasiven Arten werden ab Montag, dem\u00c2\u00a0 18. September 2017 der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. Zuk\u00fcnftig wird voraussichtlich j\u00e4hrlich eine solche \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung zum Management invasiver Arten stattfinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Portal <a href=\"http:\/\/www.anhoerungsportal.de\/\">www.anhoerungsportal.de<\/a> ist bis zum Ende der Anh\u00f6rungsfrist am 20. November 2017 erreichbar. Dort k\u00f6nnen direkt Anregungen und Stellungnahmen zum Management der invasiven Arten eingegeben werden. Die Stellungnahmen werden anschlie\u00dfend fachlich ausgewertet und die Managementma\u00dfnahmen werden dann im Fr\u00fchjahr 2018 durch die zust\u00e4ndigen Bundesl\u00e4nder in Kraft gesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eDer Schutz und der Erhalt der heimischen Artenvielfalt sind wichtig, denn sie bildet unsere Lebensgrundlage. Zugleich stehen vermehrt invasive Arten im Fokus der \u00d6ffentlichkeit: Waschb\u00e4ren, Nutria und Schmuckschildkr\u00f6ten, aber auch unbekanntere Arten wie das Brasilianische Tausendblatt oder der Blaubandb\u00e4rbling. 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