{"id":167781,"date":"2017-09-18T13:06:55","date_gmt":"2017-09-18T11:06:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=167781"},"modified":"2017-09-18T13:06:55","modified_gmt":"2017-09-18T11:06:55","slug":"gewinner-des-landeskleingartenwettbewerbs-kleine-gaerten-bunte-vielfalt-2017-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=167781","title":{"rendered":"Gewinner des Landeskleingartenwettbewerbs \u201eKleine G\u00e4rten \u2013 Bunte Vielfalt\u201c 2017 ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Umweltstaatssekret\u00e4rin Dr. Beatrix Tappeser \u00fcbergibt im Rahmen einer Feierstunde Urkunden und Preisgelder an die Sieger<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKleing\u00e4rten sind ein unverzichtbarer Bestandteil st\u00e4dtischen Gr\u00fcns. Sie sind Oasen der Erholung f\u00fcr Menschen und wichtig f\u00fcr die Vielfalt von Tieren und Pflanzen in der Stadt. Als unversiegelte Fl\u00e4chen tragen sie zur Vermeidung von Hochwasserspitzen bei und sorgen f\u00fcr eine Verbesserung des Stadtklimas\u201c, sagte Staatssekret\u00e4rin Dr. Beatrix Tappeser am Samstag bei der Ehrung der Gewinner des diesj\u00e4hrigen Landeskleingartenwettbewerbs im B\u00fcrgerhaus im Wiesbadener Stadtteil Sonnenberg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An dem nur alle vier Jahre stattfindenden Wettbewerb, dessen Sieger in der Regel am nachfolgenden Bundeswettbewerb teilnehmen darf, hatten sich 18 Kleingartenvereine mit 20 Anlagen beteiligt. Der Landeswettbewerb hatte, wie der Bundeswettbewerb 2018, das Motto: \u201eKleine G\u00e4rten \u2013 Bunte Vielfalt\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gestaltung der Anlagen, Engagement der Vereine und Biologische Vielfalt bewertet<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Kommission aus Vertreterinnen und Vertretern des Umweltministeriums, des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen und des Landesverbandes Hessen der Kleing\u00e4rtner e.V. hatte im Sommer die Anlagen besichtigt und bewertet. Im Fokus steht dabei stets die gesamte Kleingartenanlage. Bewertet werden sichtbare Kriterien, wie die st\u00e4dtebauliche Einbindung, die Erreichbarkeit der Anlage, die Gestaltung der Eingangsbereiche, die Schaffung von Ruhezonen, die klein-g\u00e4rtnerische Nutzung im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, aber auch das Engagement der Vereine in Bezug auf umweltfreundliches G\u00e4rtnern, Projekte zum Artenschutz oder zur Erh\u00f6hung der Biologischen Vielfalt, ein reges Vereinsleben, soziales Engagement im Stadtteil oder die Bem\u00fchungen um Integration. Insgesamt konnte jedes Jurymitglied eine Zahl von 100 Punkten vergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>KGV Mattenberg aus Kassel gewinnt erneut den Landeswettbewerb<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Sieger ging wie beim vergangenen Wettbewerb 2013 der KGV Mattenberg aus Kassel hervor. Zweite wurden der KGV D\u00f6llbach-Aue aus Kassel und der KGV In den Strau\u00dfwiesen aus Fulda. Drei dritte Preise gingen an den KGV Hofbleiche aus Kassel, den KGV Oberursel und den KGV Krautg\u00e4rten aus Kelkheim. Einen Sonderpreis f\u00fcr eine hervorragende kleing\u00e4rtnerische Nutzung erhielt der KGV Baumweg aus Hanau. \u201eDie Vereine haben in verschiedenen Punkten \u00fcberzeugt. Besonders freut mich das Engagement der Erstplatzierten f\u00fcr die Biologische Vielfalt. So arbeiten beispielsweise beim KGV Mattenberg vier Imker in der Anlage und Insektenhotels wurden aufgestellt. Es gibt Bach- und Grabenbereiche mit nat\u00fcrlicher Vegetation, die bewusst nicht gem\u00e4ht werden, und Blumenwiesen f\u00fcr Insekten\u201c lobte die Staatssekret\u00e4rin. \u201eMit unserer Bienenkampagne \u00e2\u20ac\u0161Bienenfreundliches Hessen\u00e2\u20ac\u02dc und der Biodiversit\u00e4tsstrategie des Landes wollen wir solche Projekte anregen und freuen uns \u00fcber das vorbildliche Engagement der Kleing\u00e4rtnerinnen und Kleing\u00e4rtner\u201c, so die Staatssekret\u00e4rin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben Urkunden erhielten die ausgezeichneten Kleingartenvereine vom Landesverband gestiftete Geldpreise von 300 bis 500 Euro. Alle \u00fcbrigen Teilnehmer bekamen eine Anerkennungsurkunde, verbunden mit einer Pr\u00e4mie in H\u00f6he von 100 Euro. Aufgrund der Teilnahmebedingungen des Bundes ist der diesj\u00e4hrige Landessieger KGV Mattenberg als Goldgewinner beim letzten Bundeswettbewerb dort von einer erneuten Teilnahme ausgeschlossen. Hessen wird somit den KGV D\u00f6llbach-Aue f\u00fcr den Bundeswettbewerb nominieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eKleing\u00e4rten sind f\u00fcr uns unverzichtbar\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch danke allen Bewerberinnen und Bewerbern f\u00fcr ihr Engagement und hoffe, dass sie auch in den kommenden Jahren mit Freude weiter g\u00e4rtnern werden. Kleing\u00e4rten sind tolle Orte, um Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und sie sind hervorragende Entdeckerorte in Sachen Natur f\u00fcr unsere Kleinen, die bekanntlich immer wissen wollen, woher etwas kommt\u201c, erkl\u00e4rte Staatssekret\u00e4rin Dr. Beatrix Tappeser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Preisverleihung betonte sie die Unterst\u00fctzung der Landesregierung f\u00fcr Kleingartenvereine: \u201eMit dem neuen Bund-L\u00e4nder-St\u00e4dtebauf\u00f6rderprogramm \u00e2\u20ac\u0161Zukunft Stadtgr\u00fcn\u00e2\u20ac\u02dc, das hoffentlich nach der Bundestagswahl verstetigt wird, kann mein Haus auch die Neuschaffung oder ausnahmsweise auch eine Ersatzschaffung einer Kleingartenanlage finanziell unterst\u00fctzen. Zentrales Ziel hessischer St\u00e4dtebaupolitik ist nicht weniger, sondern mehr Gr\u00fcn in den St\u00e4dten. Kurz gesagt: Kleing\u00e4rten sind f\u00fcr uns unverzichtbar\u201c, so die Staatssekret\u00e4rin abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Umweltstaatssekret\u00e4rin Dr. Beatrix Tappeser \u00fcbergibt im Rahmen einer Feierstunde Urkunden und Preisgelder an die Sieger &nbsp; \u201eKleing\u00e4rten sind ein unverzichtbarer Bestandteil st\u00e4dtischen Gr\u00fcns. Sie sind Oasen der Erholung f\u00fcr Menschen und wichtig f\u00fcr die Vielfalt von Tieren und Pflanzen in der Stadt. 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