{"id":167622,"date":"2017-09-13T08:18:25","date_gmt":"2017-09-13T06:18:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=167622"},"modified":"2017-09-13T08:18:25","modified_gmt":"2017-09-13T06:18:25","slug":"beschaeftigung-von-menschen-aus-nichteuropaeischen-asylherkunftslaendern-steigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=167622","title":{"rendered":"Besch\u00e4ftigung von Menschen aus nichteurop\u00e4ischen Asylherkunftsl\u00e4ndern steigt"},"content":{"rendered":"<p>Die sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung von Menschen aus den nichteurop\u00e4ischen Asylherkunftsl\u00e4ndern in Hessen ist zum Vorjahr um ein Drittel gestiegen. Zum Stichtag 31.12.2016 waren es 4.200 oder 33,1 Prozent sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte mehr als noch vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Von den 16.892 erfassten Besch\u00e4ftigten kamen die meisten aus Afghanistan (4.416), Pakistan (3.644) und dem Iran (2.414). Den gr\u00f6\u00dften Anstieg im Vergleich zum Vorjahr konnten Zuwanderer aus Afghanistan (+1.079), Syrien (+1.020) und Pakistan (+792) verzeichnen.<\/p>\n<p>55,0 Prozent der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten aus den nichteurop\u00e4ischen Asylzugangsl\u00e4ndern erf\u00fcllen die Anforderung einer Fachkraft oder sogar mehr und landeten somit nicht in Helferjobs.<\/p>\n<p>Die sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung von Frauen aus den Asylzugangsl\u00e4ndern ist deutlich unterrepr\u00e4sentiert. Nur jede f\u00fcnfte Frau \u2013 insgesamt sind es 3.138 &#8211; aus diesen L\u00e4ndern ist sozialversicherungspflichtig besch\u00e4ftigt. Den gr\u00f6\u00dften Anteil haben mit 37,9 Prozent Frauen mit iranischer Staatsb\u00fcrgerschaft, den niedrigsten Anteil mit 7,6 Prozent Frauen aus Pakistan. Im Vergleich dazu \u00fcbten 1.005.834 Frauen mit einem deutschen Pass einen Job aus. Die Zahl der arbeitenden Ausl\u00e4nderinnen insgesamt lag bei 135.699.<\/p>\n<p>\u201eDer Anteil von Frauen aus den sogenannten Asylzugangsl\u00e4ndern an der Frauenbesch\u00e4ftigung in Hessen liegt gerade einmal bei 0,3 Prozent. Das ist wenig. Die Teilhabe von Frauen am Arbeitsleben ist in einigen Herkunftsl\u00e4ndern nicht selbstverst\u00e4ndlich. Hier bedarf es insbesondere f\u00fcr weibliche Fl\u00fcchtlinge neben dem Aufbau der Sprachkenntnisse spezieller Unterst\u00fctzungsleistungen, um sie perspektivisch in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu integrieren. Erste Ma\u00dfnahmen haben wir schon auf den Weg gebracht und hoffen, dass wir noch mehr Frauen von der Notwendigkeit \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Dabei werden beide Seiten herausgefordert und traditionelle Rollenbilder k\u00f6nnen ins Wanken geraten. Zus\u00e4tzlich liegen oft keine oder nur geringe Kenntnisse der Kinderbetreuungsstrukturen vor. Eine au\u00dferfamili\u00e4re Kinderbetreuung ist in den Herkunftsl\u00e4ndern h\u00e4ufig nicht existent. All dies wollen wir mit unseren Ma\u00dfnahmen vermitteln\u201c, so Frank Martin Leiter der Regionaldirektion Hessen.<\/p>\n<p>Viele Familien werden in der ersten Zeit durch die Jobcenter betreut und finanziell versorgt. \u201eDie Erwartungshaltung ist aber, dass beide Elternteile daf\u00fcr Sorge tragen, dass eine Familie ihre Bed\u00fcrftigkeit beenden kann. Um das zu bew\u00e4ltigen, liegt noch ein langer Weg vor allen Beteiligten\u201c, sagt Martin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung von Menschen aus den nichteurop\u00e4ischen Asylherkunftsl\u00e4ndern in Hessen ist zum Vorjahr um ein Drittel gestiegen. Zum Stichtag 31.12.2016 waren es 4.200 oder 33,1 Prozent sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte mehr als noch vor einem Jahr. 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