{"id":167314,"date":"2017-09-06T07:55:01","date_gmt":"2017-09-06T05:55:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=167314"},"modified":"2017-09-06T07:55:01","modified_gmt":"2017-09-06T05:55:01","slug":"angebote-der-einzelnen-gemeinden-im-seniorenbeirat-vorgestellt-dorfgemeinschaft-funktioniert-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=167314","title":{"rendered":"Angebote der einzelnen Gemeinden im Seniorenbeirat vorgestellt \/ Dorfgemeinschaft funktioniert noch"},"content":{"rendered":"<p>Auch im Alter l\u00e4sst es sich im Vogelsberg gut leben. Dieses Fazit zumindest l\u00e4sst sich nach der j\u00fcngsten Sitzung des Kreisseniorenbeirates ziehen, in der Vertreter aus nahezu allen St\u00e4dten und Gemeinden die Angebote in ihren Kommunen vorstellten. Zum einen gibt es eine ganze Reihe von Vereinen und Initiativen, die sich um die Belange \u00e4lterer Menschen k\u00fcmmern, zum anderen funktioniert Nachbarschaft insbesondere in den kleinen D\u00f6rfern noch hervorragend, da hilft man sich einfach gegenseitig.<\/p>\n<p>\u201eWir haben alles, was wir brauchen, das Mehrgenerationenhaus, die Nachbarschaftshilfe\u201c, stellte denn auch Franz Preu\u00df aus Romrod fest und Ewald Hofmann aus Schwalmtal erg\u00e4nzte: \u201eMan kennt sich untereinander, man hilft sich gegenseitig, wir haben die Nachbarschaftshilfe und wir achten aufeinander.\u201c<\/p>\n<p>In den meisten Kommunen gibt es eine als Verein eingetragene Nachbarschaftshilfe, die im Notfall einspringt und Senioren unterst\u00fctzt \u2013 etwa bei Krankheit oder nach einem Unfall. Aber auch andere Vereine und Organisationen\u00c2\u00a0 engagieren sich in der Seniorenarbeit. Da werden informative Vortr\u00e4ge angeboten oder Fahrten organsiert. Die Kirtorfer etwa waren gerade eine Woche in \u00d6sterreich, die Schlitzer eine Woche in der Heide und im Herbst steht noch eine achtt\u00e4gige Flugreise an. Senioren aus Schotten waren am Main \u2013 500 Leute in zehn Bussen. Im Oktober geht es dann noch einmal f\u00fcr f\u00fcnf Tage nach Bamberg. Mit an Bord ist dann sogar eine Krankenschwester.<\/p>\n<p>Apropos Busfahrt: Nach dem verheerenden Busungl\u00fcck vor wenigen Wochen mit 18 Toten hat sich Peter Krug (Gem\u00fcnden) die Frage nach der Sicherheit bei einer solchen Reise gestellt. Gibt ein Busfahrer vor Reiseantritt Sicherheitstipps? K\u00f6nnten vielleicht ein Vertreter der Feuerwehr oder des DRK mitfahren, die den Senioren im Notfall aus dem Bus helfen? \u201eIch w\u00fcrde mein Sicherheitskonzept gerne einmal hier vorstellen\u201c, bot der Gem\u00fcndener an. Der Vorschlag wurde von den anderen gerne angenommen, in der n\u00e4chsten Sitzung wird Peter Krug seine \u00dcberlegungen pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Eine der n\u00e4chsten Sitzungen soll \u00fcbrigens nicht wie \u00fcblich im Kreishaus stattfinden, sondern beim Seniorentreff in Schotten. Den gibt es bereits seit 45 Jahren, die regelm\u00e4\u00dfigen Veranstaltungen werden in der Regel von 50 bis 60 Personen besucht, das Angebot ist sehr breit gef\u00e4chert, das wollen sich die Mitglieder des Kreis-Seniorenbeirates unbedingt ansehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr eines der n\u00e4chsten Treffen in Lauterbach ist ebenfalls\u00c2\u00a0 eine Neuerung geplant: Norbert Kratz aus M\u00fccke hat sich n\u00e4mlich mit den Fahrpl\u00e4nen f\u00fcr die Anruf-Linien-Taxen (ALT) befasst \u2013 gerade f\u00fcr Senioren durchaus eine Alternative zum Bus. Das ALT kostet genau so viel wie ein Busticket, will man sich nach Hause fahren lassen \u2013 etwa nach dem Einkaufen \u2013 ist das gerade einmal 1,50 Euro teurer, erkl\u00e4rte Kratz und schlug vor: \u201eF\u00fcr eines unserer n\u00e4chsten Treffen sollte es Bedingung sein, dass alle mit dem ALT kommen.\u201c<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich gibt es noch eine gute Nachricht aus dem Gremium: F\u00fcr sogenannte Nachbarschaftsquartiere gibt es im Vogelsbergkreis so gut wie keinen Bedarf. Dabei soll es darum gehen,\u00c2\u00a0 in einem \u00fcberschaubaren Raum, dem Nachbarschaftsquartier eben, wieder einen vertrauteren Umgang zu pflegen. Das aber funktioniert im l\u00e4ndlichen Raum noch weitgehend. In Homberg allerdings, so Manfred Vogel, \u201estirbt die Innenstadt mehr und mehr aus\u201c. Da k\u00f6nnte sich das Problem stellen, dass \u00e4ltere Menschen vereinsamen und keine sozialen Kontakte mehr haben. In Alsfeld und Lauterbach soll der Bedarf ebenfalls abgefragt werden, k\u00fcndigte Vorsitzender Dr. Bernd Liller an. \u201eDie Anonymit\u00e4t w\u00e4chst mit der H\u00f6he der Stockwerke\u201c, sagte Liller mit Blick auf Hochhaussiedlungen. \u201eSolange hier in den D\u00f6rfern noch Vereine aktiv und lebendig sind, wird das unproblematisch\u201c, in den St\u00e4dten hingegen \u201ebesteht eher ein Ansatz, Leute ins Gespr\u00e4ch zu bringen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Auch im Alter l\u00e4sst es sich im Vogelsberg gut leben. Dieses Fazit zumindest l\u00e4sst sich nach der j\u00fcngsten Sitzung des Kreisseniorenbeirates ziehen, in der Vertreter aus nahezu allen St\u00e4dten und Gemeinden die Angebote in ihren Kommunen vorstellten. 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