{"id":167176,"date":"2017-09-04T10:01:49","date_gmt":"2017-09-04T08:01:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=167176"},"modified":"2017-09-04T10:01:49","modified_gmt":"2017-09-04T08:01:49","slug":"landkreis-fulda-finanziert-schwalbennisthilfen-und-kotbretter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=167176","title":{"rendered":"Landkreis Fulda finanziert Schwalbennisthilfen und Kotbretter"},"content":{"rendered":"<p>Die Schwalbensaison geht langsam zu Ende, aber die Ver\u00e4rgerung mag noch anhalten. Vor allem in l\u00e4ndlichen Ortschaften baut die Mehlschwalbe ihre Lehmnester unterhalb des Dach\u00fcberstandes an die Au\u00dfenfassade von Geb\u00e4uden. <\/p>\n<p>Innerhalb von Geb\u00e4uden, vor allem St\u00e4llen und Scheunen, ist es die Rauchschwalbe, die ihre Nester auf Mauervorspr\u00fcngen oder Balken an der Wand baut. Da Schwalben h\u00e4ufig in gr\u00f6\u00dferen Kolonien br\u00fcten, fallen im Laufe des Sommers schon mal gr\u00f6\u00dfere Mengen an Kot an. Unsch\u00f6n sind dann oft die Hinterlassenschaften am Putz und unterhalb des Nestes. <\/p>\n<p>Nach dem Bundesnaturschutzgesetz geh\u00f6ren Schwalben zu den besonders gesch\u00fctzten Arten, die in ihrem Bestand als gef\u00e4hrdet eingestuft sind. Darauf weist der Fachdienst Natur und Landschaft des Landkreises Fulda hin. Vor allem der zunehmende Mangel an Insekten, Nist- und Baumaterial sowie fehlenden Nistm\u00f6glichkeiten an Fassaden f\u00fchren nach Angaben des Fachdienstes in vielen Regionen zum massiven R\u00fcckgang der Schwalbenbest\u00e4nde. Auch sind bei Ma\u00dfnahmen wie Fassadenrenovierungen, Geb\u00e4udemodernisierungen und Anbringung von W\u00e4rmed\u00e4mmungen oft gleich sehr viele Individuen mit ihren Brutst\u00e4tten betroffen.<\/p>\n<p>Das Beseitigen oder Besch\u00e4digen der Fortpflanzungs-, Lebens- oder Ruhest\u00e4tten der Schwalben ist allerdings ganzj\u00e4hrig verboten. Auch wenn die V\u00f6gel im Herbst fortziehen, ist das Entfernen der Nester nicht erlaubt, da die Art sehr brutplatztreu ist. Ebenso ist das Anbringen von Bruthindernissen nicht zul\u00e4ssig. Ein Versto\u00df gegen diese Vorschrift zieht ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich.<\/p>\n<p>Gleichwohl sieht der Fachdienst Natur und Landschaft den Konflikt hinsichtlich der Kotverunreinigungen. Abhilfe bieten sogenannte Kotbretter, die in einem gewissen Mindestabstand unterhalb der Nester angebracht werden, so dass die Schwalben die Nester noch anfliegen k\u00f6nnen, der Kot aber auch aufgefangen wird.<\/p>\n<p>Der Fachdienst Natur und Landschaft m\u00f6chte betroffene Geb\u00e4udebesitzer unterst\u00fctzen, in dem er diese Kotbretter finanziert. Ob und wie eine Anbringung an den Geb\u00e4uden m\u00f6glich ist, soll im Einzelfall gepr\u00fcft werden. Auch das Anbringen von k\u00fcnstlichen Nistschalen m\u00f6chte der Landkreis aus Artenschutzmitteln f\u00f6rdern. <\/p>\n<p>Mit dem Erhalt und der Schaffung von Nistm\u00f6glichkeiten kann somit jeder einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten. Schwalben k\u00f6nnen als ausschlie\u00dfliche Insektenj\u00e4ger auch einen beachtlichen Teil der dem Menschen l\u00e4stigen M\u00fccken und Fliegen um Haus und Hof vertilgen. Und nicht zuletzt sollen dem Volksmund nach Schwalben jedem Hausbesitzer Gl\u00fcck bringen, unter dessen D\u00e4chern sie Nester bauen.<\/p>\n<p>INFO: Interessierte Hausbesitzer k\u00f6nnen sich an den Fachdienst Natur und Landschaft des Landkreises Fulda unter der Telefonnummer 0661-6006-470 oder -386 melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Schwalbensaison geht langsam zu Ende, aber die Ver\u00e4rgerung mag noch anhalten. Vor allem in l\u00e4ndlichen Ortschaften baut die Mehlschwalbe ihre Lehmnester unterhalb des Dach\u00fcberstandes an die Au\u00dfenfassade von Geb\u00e4uden. Innerhalb von Geb\u00e4uden, vor allem St\u00e4llen und Scheunen, ist es die Rauchschwalbe, die ihre Nester auf Mauervorspr\u00fcngen oder Balken an der Wand baut. Da Schwalben &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":167177,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-167176","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/167176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=167176"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/167176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":167178,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/167176\/revisions\/167178"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/167177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=167176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=167176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=167176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}