{"id":166941,"date":"2017-08-30T07:19:07","date_gmt":"2017-08-30T05:19:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=166941"},"modified":"2017-08-30T07:19:07","modified_gmt":"2017-08-30T05:19:07","slug":"unterbezirksvorsitzende-und-landtagsabgeordnete-sabine-waschke-ehrt-alfred-selent-im-spd-ortsverein-flieden-rueckers-fuer-40-jaehrige-parteimitgliedschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=166941","title":{"rendered":"Unterbezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sabine Waschke ehrt Alfred Selent im SPD-Ortsverein Flieden-R\u00fcckers f\u00fcr 40-j\u00e4hrige Parteimitgliedschaft"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins R\u00fcckers ehrten die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Fulda und Landtagsabgeordnete Sabine Waschke gemeinsam mit dem Vorsitzenden Winfried Kre\u00df ihren Parteikollegen Alfred Selent f\u00fcr dessen 40-j\u00e4hrige Parteimitgliedschaft.<br \/>\nWie beide in ihren Gru\u00dfworten ausf\u00fchrten, braucht die Gesellschaft und die Politik genau solche Mitb\u00fcrger, die im Dienste der Allgemeinheit Ehren\u00e4mter \u00fcbernehmen bzw. ausf\u00fchren, denn nur so k\u00f6nne die Gemeinschaft funktionieren.<br \/>\nSo war Alfred Selent \u00fcber viele Jahre stellvertretender Vorsitzender und ist jetzt aktuell Kassierer des Ortsvereins. Aber auch in der Kommunalpolitik war er insgesamt 17 Jahre lang in Gemeindevorstand und Gemeindevertretung aktiv. F\u00fcr seine langj\u00e4hrigen und zuverl\u00e4ssigen Verdienste wurde ihm die Ehrenurkunde der Partei nebst Anstecknadel und ein Pr\u00e4sent des R\u00fcckerser Ortsvereins \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf der Versammlung berichteten Sabine Waschke und Winfried Kre\u00df von ihrer Arbeit im Vorstand des SPD-Unterbezirks, im Landtag sowie in den Kreisgremien.<\/p>\n<p>Breiten Raum in der regen Diskussion erforderten allerdings  kommunalpolitische Themen aus Flieden und R\u00fcckers. So berichtete Fraktionsvorsitzender Mark Bagus von zahlreichen Antr\u00e4gen, die seit der letzten Kommunalwahl von der SPD in das Gemeindeparlament eingebracht wurden. Leider hapere es unter federf\u00fchrender Verantwortung von B\u00fcrgermeister Henkel allzu h\u00e4ufig an einer Umsetzung der fast immer einstimmig beschlossenen Antr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Auch berichtete er von einer derzeit noch herrschenden Ungewissheit hinsichtlich einer sp\u00e4teren Finanzierung des mit 8 Millionen Euro veranschlagten, \u00e4u\u00dferst  kostspieligen \u201eProjekts Kl\u00e4ranlage\u201c. Hier sei es l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, dass seitens des Gemeindevorstands mit B\u00fcrgermeister Henkel an der Spitze ein seri\u00f6ser Vorschlag zur Kostenbeteiligung der Grundbesitzer und Geb\u00fchrenzahler an der zwischenzeitlich deutlich teurer gewordenen Bauma\u00dfnahme in die Gremien eingebracht werde. Schlie\u00dflich haben neben den Mandatstr\u00e4gern insbesondere die Fliedener B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ein Recht darauf, fr\u00fchzeitig zu erfahren, was in naher Zukunft an Geldforderungen auf sie zukommen wird. Haben sich Haus- und Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer auf die Zahlung von einmaligen Beitr\u00e4gen einzustellen oder l\u00e4uft es ausschlie\u00dflich auf dauerhafte, drastische Erh\u00f6hungen bei den Abwassergeb\u00fchren hinaus? Denkbar w\u00e4re dabei auch eine Mischung aus beiden Modellen, wobei die B\u00fcrger zweifelsfrei nicht um Mehrbelastungen herumkommen werden, so Bagus.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund dieses, in der Geschichte der Gemeinde Flieden wohl gr\u00f6\u00dften Einzelprojekts mit noch ungewisser Kostenentwicklung wird die Mehrheitsentscheidung zur zeitgleichen Realisierung einer Veranstaltungshalle in Flieden ohne derzeit konkreten Kostenrahmen \u00e4u\u00dferst kritisch gesehen. Auch wenn die Notwendigkeit zur Schaffung einer angemessenen Versammlungsst\u00e4tte in Form eines B\u00fcrgerhauses f\u00fcr den Kernort Flieden zweifelsfrei auch von der SPD  anerkannt wird, sieht man  dennoch das Anwachsen des Schuldenbergs auf dann rd. 20 Millionen Euro mit gro\u00dfer Sorge. Dazu passt die erst j\u00fcngst wieder ge\u00e4u\u00dferte \u00f6ffentliche R\u00fcge des Hessischen Landesrechnungshofes mit der Kernbotschaft:\u201eTrotz fetter Steuerjahre w\u00e4chst bei einigen St\u00e4dten und Gemeinden der Schuldenberg weiter\u201c.<br \/>\nNicht au\u00dfer acht gelassen werden darf dar\u00fcber hinaus die Tatsache, dass die Folgenutzung der TV-Halle und der damit einhergehende, millionenschwere Investitionsbedarf, an dem die Gemeinde Flieden h\u00e4lftig beteiligt wird, nach wie vor ungekl\u00e4rt scheint.<\/p>\n<p>Nicht nur uns dr\u00e4ngt sich hierbei mittlerweile der Eindruck auf, dass die im Fr\u00fchjahr 2018 anstehende B\u00fcrgermeisterwahl zur wahltaktischen Abkehr vom Pfad einer soliden Haushaltsf\u00fchrung befl\u00fcgelt, so der Fraktionsvorsitzende abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>V\u00f6lliges Unverst\u00e4ndnis l\u00f6sten die Aussagen von Ortsvorsteher Peter Auth aus, dass sich in Sachen Neubaugebiet \u201eR\u00fccker Hof\u201c im laufenden Jahr wieder absolut gar nichts getan habe. Da es keine gemeindlichen Grundst\u00fccke in dem zweitgr\u00f6\u00dften Ortsteil R\u00fcckers der Gemeinde Flieden mehr gebe, brauche man sich nicht zu wundern, wenn junge bauwillige Leute einfach abwandern und ihrer Heimatgemeinde den R\u00fccken kehren. Wenn es \u00fcber viele Jahre hinweg nicht gelinge, die  Regenwasserableitung f\u00fcr den \u201eR\u00fccker Hof\u201c gem\u00e4\u00df der urspr\u00fcnglich geplanten Variante zu realisieren, m\u00fcsse man eben seitens der Gemeinde und Fachplaner andere Optionen untersuchen und anstreben.<br \/>\nAuf keinen Fall k\u00f6nne weiter bis zum \u201eSanktnimmerleinstag\u201c gewartet werden, wobei es auch nicht helfe, \u201eauf ein Wunder zu warten\u201c. Auch ist zu kritisieren, dass es weder irgendeine Beschilderung mit Hinweis auf das Gebiet gibt und dass das Gel\u00e4nde v\u00f6llig unzug\u00e4nglich f\u00fcr Besichtigungen usw. ist.<\/p>\n<p>Sehr leidenschaftlich wurde von R\u00fcckerser Seite das Ansinnen der Gemeinde zur Erweiterung des Gewerbeparks Flieden-Mitte zwecks Ansiedlung der Firma Zufall kritisiert, wobei man es grunds\u00e4tzlich begr\u00fc\u00dft, dass die Gewerbeentwicklung weitergehen sollte. Allerdings wird ein nahes Heranr\u00fccken des Industriegebietes an das R\u00fcckerser Baugebiet \u201eKalbacher Pfad\u201c sowie dar\u00fcber hinaus eine m\u00f6gliche Zufahrt auf die Kreisstra\u00dfe 88 in H\u00f6he des Aussiedlerhofs \u201eG\u00e4rtner\u201c unsererseits strikt abgelehnt, so der R\u00fcckerser Ortsvorsteher.<\/p>\n<p>Zum Einen sei zu bef\u00fcrchten, dass der LKW-Verkehr mittelfristig enorm zunehmen wird, wobei diese Fahrzeugbewegungen am Schwimmbad vorbei f\u00fchren w\u00fcrden. Wegen der fehlenden Fu\u00df- und Radwegeverbindung in diesem Bereich w\u00fcrden  Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer, die zum Bahnhof oder zum Schwimmbad wollen, ganz erheblich gef\u00e4hrdet. Aber auch f\u00fcr die Wohnlage am \u201eKalbacher Pfad\u201c bef\u00fcrchtet man andererseits ganz erhebliche Belastungen, wenn das Gebiet als Industriegebiet ausgewiesen w\u00fcrde, da man dann nur noch wenig Einfluss wegen eventueller L\u00e4rmemissionen nehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ebenso entt\u00e4uscht zeigten sich Ortsvorsteher Peter Auth und sein Stellvertreter Roland Besel in Sachen L\u00e4rmaktionsplanung, in der quasi \u201eauf den letzten Dr\u00fccker\u201c die B\u00fcrger lediglich \u00fcber eine lapidare Ver\u00f6ffentlichung im Fliedener Wochenblatt informiert wurden und weitere Unterst\u00fctzungen der l\u00e4rmgeplagten R\u00fcckerser B\u00fcrger ausgeblieben sind.<br \/>\nIn diesem Zusammenhang informierte Vorsitzender und Sprecher der B\u00fcrgerinitiative Winfried Kre\u00df auch \u00fcber die neuesten Aktivit\u00e4ten der BI-Allianz, durch die f\u00fcr den s\u00fcdlichen Kreis Fulda ausschlie\u00dflich die Variante IV gefordert wird, die f\u00fcr Flieden und vor allem auch R\u00fcckers keine negativen Auswirkungen habe. Auch fordern die B\u00fcrgerinitiativen aktive L\u00e4rmschutzma\u00dfnahmen entlang der vorhandenen Verkehrstrassen.<\/p>\n<p>Peter Auth berichtete weiter auch \u00fcber die Entt\u00e4uschung des Ortsbeirates und der R\u00fcckerser Jugendlichen, dass trotz Zusage durch B\u00fcrgermeister Henkel keine Informationen bez\u00fcglich der Beschaffung von ehemaligen Fl\u00fcchtlingscontainern oder der baurechtlichen Voraussetzungen eingeholt wurden, um diese eventuell im Bereich des Festplatzes bzw. der Zuwegung zum Sch\u00fctzenhaus errichten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So war sich die Versammlung einig, dass viele Aktivit\u00e4ten auf Ortsteilebene sowie durch Initiativen der Fraktionen im Gemeindeparlament durch z\u00f6gerliches Handeln der Verantwortlichen im Rathaus ausgebremst bzw. quasi unm\u00f6glich gemacht w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nach Entlastung des Vorstandes besprach die Versammlung noch verschiedene Aktivit\u00e4ten zu den am 24. September anstehenden Bundestags- und Landratswahlen. So war man sich mit dem Vorsitzenden des Ortsvereins Flieden, Marcus Lohfink, einig, dass vor dem Wahltermin noch ein Wahlinfostand in Flieden unter Beteiligung der Bundestagsabgeordneten Birgit K\u00f6mpel sowie des Landratskandidaten Simon Sch\u00fcler veranstaltet werden soll.<br \/>\nAuch zum Besuch \u00fcber\u00f6rtlicher Wahlveranstaltungen, wie z.B. dem Besuch von Vizekanzler Sigmar Gabriel am 13. September ab 17.00 Uhr in Fulda verabredeten sich die Mitglieder der SPD-Ortsvereine aus Flieden und R\u00fcckers.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Anl\u00e4sslich der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins R\u00fcckers ehrten die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Fulda und Landtagsabgeordnete Sabine Waschke gemeinsam mit dem Vorsitzenden Winfried Kre\u00df ihren Parteikollegen Alfred Selent f\u00fcr dessen 40-j\u00e4hrige Parteimitgliedschaft. 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