{"id":166862,"date":"2017-08-30T07:08:35","date_gmt":"2017-08-30T05:08:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=166862"},"modified":"2017-08-30T07:08:35","modified_gmt":"2017-08-30T05:08:35","slug":"erstmals-verabschiedung-von-47-medizinischen-fachangestellten-der-eduard-stieler-schule-in-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=166862","title":{"rendered":"Erstmals Verabschiedung von 47 Medizinischen Fachangestellten der Eduard-Stieler-Schule in Fulda"},"content":{"rendered":"<p>Die Ausbildungsbeauftragte Dr. Gisa Roll begl\u00fcckw\u00fcnschte die 47 jungen medizinischen Fachangestellten, die in den drei Jahren w\u00e4hrend der Ausbildung den Anforderungen der Praxen gerecht geworden sind, die Berufsschule wie auch die nicht einfachen Abschlusspr\u00fcfungen in Bad Nauheim mit einem positiven Ergebnis beendet konnten. Die Schule mit ihrer neuen \u00dcbungspraxis und auch der Probepr\u00fcfungstag an der Schule hat den jungen Frauen und dem jungen Mann sicherlich dabei  geholfen. Anerkennend \u00e4u\u00dferte sich die \u00c4rztin, dass fast alle MFA\u00e2\u20ac\u2122s an einem Samstagmorgen zu ihrer Abschlussfeier -sogar mit ihrem Baby- gekommen sind.<\/p>\n<p>\u201eSie sind der\/die direkte, meist erster\/erste Ansprechpartner\/in der Patienten. Ihre soziale Kompetenz ist ein wichtiger Faktor in jeder \u00e4rztlichen Praxis\u201c zeigte die Internistin die wichtige Rolle der Medizinischen Fachangestellten auf. In Zukunft werden die \u00e2\u20ac\u0161frisch examinierten MFA\u00e2\u20ac\u2122s\u00e2\u20ac\u02dc nicht mehr die Rolle der Auszubildenden einnehmen, sondern weitere Aufgaben kommen hinzu. \u201eBleiben Sie wissbegierig, bewahren Sie sich Ihren Idealismus und seien Sie f\u00fcr die neuen Auszubildenden ein kompetenter\/kompetente Ansprechpartner\/in\u201c -gab Dr. Roll den jungen MFA\u00e2\u20ac\u2122s mit auf den Weg.<\/p>\n<p>\u201eHeute findet eine Premiere statt. Erstmals ist es uns gelungen die Medizinischen Fachangestellten -mit 47 Sch\u00fclern eine durchaus gro\u00dfe Gruppe- in einer gemeinsamen Feier zu verabschieden\u201c begr\u00fc\u00dfte Abteilungsleiterin<br \/>\nAngelika Bott-Werner die ehemaligen Sch\u00fcler\/innen, Klassen- und Fachlehrer, Frau Dr. Roll sowie als Vertreterin des MVZ Osthessen Frau Dr. Evelyn Bryson.<br \/>\nDa die Abschlusspr\u00fcfungen der MFA\u00e2\u20ac\u2122s, an unterschiedlichen Tagen, in Bad Nauheim stattfinden und dort -die Jahre zuvor- auch die Zeugnisse direkt ausgeh\u00e4ndigt wurden ist es in diesem Jahr erstmals gelungen die drei Klassen im >Hotel Fulda Mitte< im feierlichem Rahmen zu verabschieden.\n\nMit \u201eSie haben eine wichtigen Abschnitt in ihrem Leben erreicht, der eine gute Basis f\u00fcr Ihre weitere Zukunft ist\u201c - sprach Bott-Werner den jungen Frauen und dem jungen Mann ihre Gl\u00fcckw\u00fcnsche aus. \nDer amerikanische Publizist H. B. Gelatt  \u00e4u\u00dferte im \u00e2\u20ac\u0161Futurist\u00e2\u20ac\u02dc \u201eZukunftssinn beinhaltet die paradoxe F\u00e4higkeit nicht genau zu wissen wie die Zukunft sein wird, das Chaos der Gegenwart nicht v\u00f6llig zu verstehen, aber dennoch fest zu glauben, dass wir daran arbeiten k\u00f6nnen, die Zukunft zu schaffen, die wir uns w\u00fcnschen. Es ist eine Lebensphilosophie, die ich positive Unsicherheit nennen m\u00f6chte: akzeptieren, dass das Morgen unsicher ist, aber dieses anzunehmen und zu akzeptieren\u201c zitierte die Studiendirektorin. Beruflich gibt es gute M\u00f6glichkeiten einer Fort- und Weiterentwicklung, denn der Gesundheitsbereich ist ein prosperierender Markt. Eine Weiterbildung zur \u201eBetriebswirtin\/zum Betriebswirt f\u00fcr Management im Gesundheitswesen\u201c, Kurse in Hygiene, Dokumentation, Kommunikation und\/oder Buchf\u00fchrung erm\u00f6glichen  bessere Verdienstm\u00f6glichkeiten. Auch ein Studium -\u00fcber die einj\u00e4hrige Fachoberschule\u201c- zum Beispiel im Studiengang Gesundheitsmanagement, im Gesundheitsmanagement, Public Health er\u00f6ffnen andere, weitere berufliche Chancen.\n\nF\u00fcr eine hoffentlich positive, lebens- und liebenswerte Zukunft w\u00fcnschte Angelika Bott-Werner den MFA\u00e2\u20ac\u2122s einen Partner, Freunde, pers\u00f6nliche Kontakte auf die sie sich verlassen k\u00f6nnen, die f\u00fcr sie da sind -\u00fcber Facebook und WhatsApp hinaus und dass sie sich f\u00fcr die Fragen, Probleme der Welt interessieren, die oft komplex sind, aber an deren L\u00f6sung alle mitarbeiten m\u00fcssen. Zum Abschluss bedankte sie sich bei den Kollegen, dass diese oft -\u00fcber die Vermittlung von fachlichen Inhalten hinaus- bereit waren in pers\u00f6nlichen und individuellen Gespr\u00e4che zu beraten, bei Konflikten, Problemen Ansprechpartner zu sein.\n\nDr. Eva Maria G\u00fcrke, Koordinatorin der Gesundheitsberufe an der E-S-S und Klassenlehrerin ermunterte die examinierten MFA\u00e2\u20ac\u2122s \u201edie Kunst der Zwischenmenschlichkeit zu pflegen\u00e2\u20ac\u2122 und sich bewusst zu sein, dass um den Anforderungen der Praxen gerecht zu werden \u00e2\u20ac\u0161lebenslanges Lernen\u00e2\u20ac\u02dc angesagt ist. Dr. G\u00fcrke beendete ihre Ausf\u00fchrungen: \u201eIch habe auch viel von Euch gelernt und daf\u00fcr bedanke ich mich\u201c.\n\nSabine Balzter, ebenfalls Klassenlehrerin, erinnerte mit dem Grundlagen- buch \u201eBehandlungsassistenz\u201c an eine anstrengende, aber bereichernde Zeit. Die Sch\u00fclerinnen waren flie\u00dfig, bestrebt sich in die unterschiedlichen \u00e2\u20ac\u0161Lernfelder einzufinden', was bestimmt nicht immer einfach war. Mit: \u201eIch war gerne eure Klassenlehrerin\u201c w\u00fcnschte Frau Balzter den jungen Frauen berufliches und pers\u00f6nliches Gl\u00fcck auf dem weiteren Lebensweg.\n\nKlassenlehrer Oberstudienrat Boris Krieg erw\u00e4hnte in seiner R\u00fcckschau \u00e2\u20ac\u0161die vielen guten Pr\u00fcfungen, was keineswegs in den zur\u00fcckliegenden Jahren so war\u00e2\u20ac\u02dc. Mit Christian Riehl war Krieg Pr\u00fcfer in Bad Nauheim und auch ein wenig stolz \u00e2\u20ac\u0161\u00fcber die guten Ergebnisse, die sicherlich auch durch den Probepr\u00fcfungstag und die neue, gut ausgestattete Pr\u00fcfungspraxis der Schule unterst\u00fctzt wurde\u00e2\u20ac\u02dc.\n\nDer einzige m\u00e4nnliche Medizinische Fachangestellte, zugleich Klassensprecher betonte den \u00e2\u20ac\u0161wichtigen Part\u00e2\u20ac\u02dc der Schule, der f\u00fcr ihn viele Praxisabl\u00e4ufe,  Fragen zu der Diagnostik und Therapie oft erkl\u00e4rbar und transparent machte.\nSenthuran Puvanathas  bedankte sich bei den Lehrern: \u201eWir haben uns \u00e2\u20ac\u0161durchgebissen\u00e2\u20ac\u02dc und die Schule hat uns dabei geholfen\u00e2\u20ac\u2122 \n\nMit einer Rose \u00fcberreichten die Klassenlehrer den einzelnen MFA\u00e2\u20ac\u2122s feierlich die Zeugnisse.\n\nBei einem anschlie\u00dfenden Brunch feierten ehemalige Sch\u00fcler, Lehrer und G\u00e4ste noch einige Stunden den Erfolg der Medizinischen Fachangestellten 2017.\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Ausbildungsbeauftragte Dr. Gisa Roll begl\u00fcckw\u00fcnschte die 47 jungen medizinischen Fachangestellten, die in den drei Jahren w\u00e4hrend der Ausbildung den Anforderungen der Praxen gerecht geworden sind, die Berufsschule wie auch die nicht einfachen Abschlusspr\u00fcfungen in Bad Nauheim mit einem positiven Ergebnis beendet konnten. 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