{"id":166609,"date":"2017-08-21T20:43:04","date_gmt":"2017-08-21T18:43:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=166609"},"modified":"2017-08-21T20:43:04","modified_gmt":"2017-08-21T18:43:04","slug":"aok-informiert-ueber-patientenkompetenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=166609","title":{"rendered":"AOK informiert \u00fcber Patientenkompetenz"},"content":{"rendered":"<p>Bereits zum 15. Mal in Folge treffen sich in diesem Jahr Vertreter gesundheitsbezogener Selbsthilfegruppen, Kontaktstellen und Patientenorganisationen auf Einladung der AOK Hessen zu der Veranstaltungsreihe \u201eSelbsthilfe im Dialog\u201c. Am Samstag ging es in der Handelsschule Herrmann in Form von Fachvortr\u00e4gen und Gespr\u00e4chskreisen \u201ezur Sache\u201c. Schirmherr der Reihe ist auch in diesem Jahr der Staatssekret\u00e4r im Hessischen Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema \u201ePatientenkompetenz \u2013 der m\u00fcndige Patient\u201c. Marc Raschke vom Klinikum Dortmund stellte das Konzept der dortigen Patientenhochschule vor und erl\u00e4uterte, wie wichtig es f\u00fcr Patientinnen und Patienten ist, Therapien gut informiert in Angriff zu nehmen. Nach dem Vortrag diskutierten Raschke, Vertreterinnern und Vertreter der Selbsthilfe sowie  AOK-\u00c4rztin Dr. Angela Smith engagiert und bisweilen kontrovers \u00fcber das Thema. Einig waren sich aber alle \u00fcber eines: Selbstbewusste, gut informierte Patienten halten sich eher an die gemeinsam mit dem Arzt vereinbarte Therapie. Nachmittags schlossen sich Gespr\u00e4chskreise an, in denen die Teilnehmer u.a. fachlich fundierte Infos zum Thema \u201eErste Hilfe im Alltag\u201c erhielten, ein Kommunikations- und Konflikttraining f\u00fcr Gespr\u00e4che mit dem Arzt absolvieren oder Entspannungstechniken erlernen konnten. Durch das Programm des Tages f\u00fchrte AOK-Patientenkoordinatorin Susanne Strombach.<\/p>\n<p>In 15 Jahren \u00fcber 15.000 Menschen erreicht<br \/>\nF\u00fcr den Vorstandsvorsitzenden der AOK Hessen, Detlef Lamm, ist \u201eSelbsthilfe im Dialog\u201c ein zentraler Baustein bei der Unterst\u00fctzung von Selbsthilfearbeit in Hessen. \u201eIn den vergangenen Jahren haben wir auf diese Weise \u00fcber 15.000 Menschen direkt erreicht. Wir haben somit einen unmittelbaren Austausch mit den Betroffenen und bekommen wichtige Impulse f\u00fcr die Gestaltung unserer Versorgungsvertr\u00e4ge. Das ist von unsch\u00e4tzbarem Wert.\u201c Rolf M\u00fcller aus dem Verwaltungsrat der Gesundheitskasse erg\u00e4nzt: \u201eSeit mehr als 15 Jahren ber\u00e4t und unterst\u00fctzt die AOK engagierte Ehrenamtler aus ganz Hessen. Sie pflegt die landesweit gr\u00f6\u00dfte Selbsthilfedatenbank auf ihrer Internetseite und bezuschusst eine Vielzahl von Einzelprojekten. Das ist auch aus Sicht der Selbstverwaltung ein ausgesprochen begr\u00fc\u00dfenswertes Engagement\u201c. \u00dcbrigens: Im Jahr 2017 bel\u00e4uft sich die F\u00f6rderung der Selbsthilfearbeit durch die AOK hessenweit auf insgesamt 2,1 Millionen Euro. <\/p>\n<p>Bildunterschrift: Bettina N\u00f6ll (AOK Hessen), Hubert M\u00f6ller (AOK Hessen), Rolf M\u00fcller (Verwaltungsrat AOK), Marc Raschke (Uniklinik Dortmund), Susanne Strombach (AOK Hessen), Detlef Lamm (Vorstandsvorsitzender AOK Hessen), Herbert Schneider (Verwaltungsrat AOK), Dr. Winfried K\u00f6sters (Moderator)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Bereits zum 15. Mal in Folge treffen sich in diesem Jahr Vertreter gesundheitsbezogener Selbsthilfegruppen, Kontaktstellen und Patientenorganisationen auf Einladung der AOK Hessen zu der Veranstaltungsreihe \u201eSelbsthilfe im Dialog\u201c. 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