{"id":165958,"date":"2017-08-03T08:00:02","date_gmt":"2017-08-03T06:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165958"},"modified":"2017-08-03T08:00:02","modified_gmt":"2017-08-03T06:00:02","slug":"mediana-mobil-kooperiert-mit-hochschule-fulda-zum-thema-smart-services-fuer-aeltere-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165958","title":{"rendered":"Mediana Mobil kooperiert mit Hochschule Fulda zum Thema \u201eSmart Services\u201c f\u00fcr \u00e4ltere Menschen"},"content":{"rendered":"<p>Mit der Pr\u00e4sentation ihres Semesterprojektes \u201eSmart Services &#8211; Digitale haushaltsnahe Dienstleistungen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen\u201c stellte eine Gruppe von Studentinnen des Fachbereichs Oecotrophologie, Verpflegungs- und Versorgungsmanagement, die gewonnenen Erkenntnisse  zum Umgang von Senioren mit neuen Medien im Zuhause vor. Ziel war es, \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum herauszufinden, wie Bedienungsoberfl\u00e4chen digitaler Endger\u00e4te seniorengerechter gestaltet werden k\u00f6nnen.\u00e2\u20ac\u00a8\u00e2\u20ac\u00a8Zustande gekommen war das Projekt durch die T\u00e4tigkeit einer Studentin bei Mediana. Dieser Kontakt hatte dazu gef\u00fchrt, dass sich die Verantwortlichen des ambulanten Pflegedienstes Mediana Mobil bereit erkl\u00e4rt hatten, Senioren zu finden, die sich als Probanden zur Verf\u00fcgung stellen w\u00fcrden, erkl\u00e4rt der stellvertretende Leiter von Mediana Mobil, Steven Hoppe. Nachdem sich sechs Freiwillige  gefunden hatten, starteten die Studentinnen das drei Monate dauernde Vorhaben.\u00e2\u20ac\u00a8Die Senioren \u201earbeiteten\u201c mit im Wohnlabor, nutzten kleinere Tisch-Computer \u2013 sogenannte Tablets \u2013 f\u00fcr \u201esmart services\u201c, also digitale haushaltsnahe Dienstleistungen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen. \u00dcber ein Semester hin nutzen die sechs Testpersonen \u2013 vier daheim, zwei \u201eunter Beobachtung\u201c im Wohnlabor der studentischen Projektgruppe der Hochschule unter Leitung von Prof. Dr. Christine K\u00fcster, eine sogenannte \u201eApp\u201c \u2013 auch Anwendung genannt \u2013 des Software-Anbieters \u201easina\u201c auf vom Projektpartner EFM M\u00fcller zur Verf\u00fcgung gestellten Tablets. \u00e2\u20ac\u00a8Das kleine Software-Programm b\u00fcndelt f\u00fcnf verschiedene Anwendungs- und Zugangsm\u00f6glichkeiten. Dies sind das F\u00fchren eines Kalenders, die Angabe von Medikamentendaten, E-Mails schreiben, Nutzen von Internet und Einf\u00fcgen von Lesezeichen bei genutzten Textquellen, das Anschauen von Bildern und schlie\u00dflich auch die Nutzung des Kurznachrichten-Dienstes \u201eWhatsApp\u201c. Die Testpersonen nutzen die App und bewerteten diese hinsichtlich ihrer Nutzerfreundlichkeit. Studentinnen besuchten die Probanden daheim, f\u00fchrten Gespr\u00e4che und protokollierten die Ergebnisse. Zwei Nutzer wurden beim Gebrauch der App im sogenannten \u201eUsability Lab\u201c des Fachbereichs Angewandte Informatik der Hochschule per Video \u201e\u00fcberwacht\u201c. Im Ergebnis attestierten alle Testpersonen der asina-App ein \u201egut\u201c hinsichtlich der Verst\u00e4ndlichkeit und Anwendung.\u00e2\u20ac\u00a8Drei Schwerpunkte kristallisierten sich in diesem Langzeit-Versuch heraus, bei denen sich die sechs Mediana-Nutzer Verbesserungen w\u00fcnschten. Hinsichtlich der Anwendungs-Technik gibt es W\u00fcnsche auf Nachbesserungen bei der Tablet-Tastatur, insgesamt bei dem Zurechtfinden in der intuitiven Steuerung sowie bei Wisch-Gesten \u00fcber dem Bildschirm zur Steuerung. Aspekte von Gesunderhaltung und Gesundheitsf\u00f6rderung k\u00f6nnten auf der Inhaltsseite die App noch verst\u00e4rken, sagten die Testpersonen. \u00e2\u20ac\u00a8Auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem Projekt hat Mediana Mobil reagiert und bietet zuk\u00fcnftig Unterst\u00fctzung f\u00fcr Senioren an, die sich mit Hilfe der neuen \u201eApp\u201c mehr Sicherheit im eigenen Zuhause w\u00fcnschen. \u201eWir werden spezielle Kurse f\u00fcr Interessierte anbieten, die sich mit Hilfe der Software von asina den Zugang zur medialen Unterst\u00fctzung im Alltag w\u00fcnschen\u201c, stellt Steven Hoppe in Aussicht. Dabei werde auch beim Kauf von passenden Tablets beraten, bei der Einrichtung der Software geholfen sowie Schulungen und Einweisungen f\u00fcr die Anwendung angeboten. Einbezogen werden sollen nicht nur die Senioren selbst, sondern auch deren Angeh\u00f6rige, die mit Hilfe der verbesserten Kommunikation und Unterst\u00fctzung im Alltag der Kunden von Mediana Mobil, eine Erleichterung bei der Betreuung erfahren sollen. \u201eDie Verbesserung hinsichtlich Bedienungskomfort oder das Hinzuf\u00fcgen weiterer Dienstleistungen wie zum Beispiel der online-Einkauf  sollen das Angebot noch erweitern. Wir m\u00f6chten, dass die von uns betreuten Senioren den selbstverst\u00e4ndlichen Umgang mit diesem f\u00fcr sie neuen Medium erlernen oder verfeinern k\u00f6nnen\u201c, sagt Steven Hoppe. Seinen Dank richtete er an das Hochschul-Team mit Verena Schnaus, Amelie Hellmann, Janina Schaarf, Jana Broggini, Cosima Wessel, Wilhelmine Kalle, Sina Breneker, Christina Kustov, Julia Schade, Sarah Steinemann und Prof. Dr. Christine K\u00fcster f\u00fcr das gro\u00dfartiges Engagement und die Begleitung und Umsetzung des Projektes von der Konzeption bis zur Durchf\u00fchrung.\u00e2\u20ac\u00a8<\/p>\n<p>BU: Steven Hoppe (rechts) und die Projektleiterin Prof. Dr. Christine K\u00fcster (2.v.r.) mit den Studentinnen des Fachbereichs Oecotrophologie, hier Verpflegungs- und Versorgungsmanagement, die das Semesterprojekt an der Hochschule Fulda vorstellten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit der Pr\u00e4sentation ihres Semesterprojektes \u201eSmart Services &#8211; Digitale haushaltsnahe Dienstleistungen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen\u201c stellte eine Gruppe von Studentinnen des Fachbereichs Oecotrophologie, Verpflegungs- und Versorgungsmanagement, die gewonnenen Erkenntnisse zum Umgang von Senioren mit neuen Medien im Zuhause vor. 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